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Charles Magnette
Charles Magnette

Charles Magnette (Virton, 3. Februar1863 - Lüttich, 18. Oktober1937) war ein BelgierLiberaleSenator.

Lebenszyklus

Magnette war ein Sohn von Louis Magnette, einem Berater am Berufungsgericht in Gent, und von Julie Koening. Er promovierte in Rechtswissenschaften (1885) an der Universität Lüttich, setzte sein Studium in Lausanne, Paris und Berlin fort und ließ sich als Anwalt an der Rechtsanwaltskammer Lüttich, deren Präsident er 1917-18 war.

Als Unterstützer der progressiver Liberalismus von Paul Janson er baute diesen Liberalismus weiter aus Lüttich. Er gründete die Zeitung L'Express die zum Organ der Lütticher progressiven Liberalen wurde. Von 1904 bis 1926 war er Stadtrat aus Lüttich.

Er wurde 1894 geboren Liberale Mitglied von Abgeordnetenkammer für die Bezirk Lüttich und bekleidete dieses Mandat bis 1900. 1906 wurde er Provinzial Senator und blieb es bis 1932. Er war Sekretär, stellvertretender Vorsitzender und in den letzten vier Jahren, zwischen 1928 und 1932, Vorsitzende des Senat.

Er war Freimaurer und war dreimal Großmeister Bei der Großorient von Belgien. Während der Erster Weltkrieg 1914 und 1916 wandte er sich an die Deutsche Großlogen mit dem Aufruf zur Beendigung des Krieges und der Abschiebung der Arbeiter und die Aufklärung der von den deutschen Besatzern begangenen Gräueltaten. Das hat ihn gekostet Haft von mehreren Wochen. Er war einer der Mitbegründer der Association Maçonnique Internationale, die 1921 in Wien wurde über dem Taufbecken gehalten.

Magnette war überzeugt Rattachist. Im August 1917 schrieb er einen Brief an King Albert mit der Drohung, dass sich Wallonien nach dem Krieg nähern würde Frankreich wenn die Flamen, die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachten, über das Schicksal der Wallonen entscheiden könnten.

1925 wurde er zum Staatsminister. Er war selbst nie Minister, aber er war legal Berater von Paul-Emile Janson während seiner Amtszeit als Justizminister.

In Lüttich ist eine Straße nach Charles Magnette benannt. In Paris, u Loge Charles Magnette-Les Amitiés franco-belges etabliert.

Charles Magnette war mit Marie Anne Barbe Mathilde Marcotty verheiratet; Sohn Paul Magnette war Musikwissenschaftler, starb aber in jungen Jahren.

Literatur

  • M. COOSEMANS, Charles Magnette, in: Biographie Coloniale Belge - Belgische Kolonialbiographie, Brüssel, Königlich Belgisches Kolonialinstitut, T. V, 1958.
  • R. DEVULDERE, Biographisches Repertoire belgischer Parlamentarier, Senatoren und Abgeordneter 1830 bis 1.8.1965, Gent, R.U.G. Lizentiatsarbeit (unveröffentlicht), 1965.
  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament 1894-1972, Antwerpen, 1972.
  • Charles Magnette. Grand maître national de la maçonnerie belge anhänger l'occupation allemande 1914-1918, Brüssel, Secretariat du Grand Orient, 1920.
  • Encyclopédie du Mouvement wallon, Charleroi, Institut Jules Destrée, 2001.
  • Luc NEFONTAINE (Hrsg.), Illustrationen und francs maçons, Brüssel, Editions Labor, 2004.
  • Paul DEFOSSE (Hrsg.), Dictionnaire historique de la laïcité en Belgique, Brüssel, Fondation Rationaliste & Editions Luc Pire, 2005.
  • Paul DELFORGE, La Wallonie et la Premiere Guerre weltweit. Pour une histoire de la séparation administrative, Namur, Institut Destrée, 2008.
  • DR. Anais MAES, Charles Magnette, belgischer Großmeister 1914: Kosmopolitische oder nationalistische Ikone ?[toter Link] , 2010

Externer Link

Vorgänger:
Arnold t'Kint de Roodenbeke
Präsident des Senats
1928-1932
Nachfolger:
Emile Digneffe