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Charlottenburger Tor
Charlottenburger Tor
Straße des 17. Juni am Charlottenburger Tor

Das Charlottenburger Tor ist ein NeoBarock Zierstruktur, die zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde gebaut, um die Stadt zu verschönern Charlottenburg. Das Gebäude liegt an der Grenze der Berliner Bezirke Charlottenburg und Tiergarten entlang des Straße vom 17. Juni zwischen den Ernst-Reuter-Platz und der Siegessäule. Es besteht aus zwei sich gegenüberliegenden Gebäuden, zwischen denen die Straße des 17. Juni verläuft. Der Port integriert Charlottenburger Brücke überspannt den Landwehrkanal. Auf der anderen Seite der Brücke befinden sich zwei Säulen, die gleichzeitig mit dem Tor gebaut wurden.

Sowohl am Nord- als auch am Südtor befindet sich eine Statue. Im Süden ist eine Statue des Königs Friedrich I. von Preußen und im Norden eine Statue seiner Frau Sophie Charlotte von Hannover.

Wie Brandenburger Tor die Einfahrt nach Berlin für diejenigen, die aus Charlottenburg kommen, das Charlottenburger Tor ist die Einfahrt nach Charlottenburg für diejenigen, die aus Berlin kommen. Zwischen den beiden Toren ist die Tiergarten.

Geschichte

Im Februar 1900 der Stadtrat Charlottenburg hat einen Wettbewerb ausgeschrieben, um ein Torhaus zu entwerfen, das den Berlinern einen schönen Eingang in die Stadt bietet. Insgesamt wurden 52 Entwürfe eingereicht und da jeder Künstler einreichen durfte, waren viele Entwürfe von minderer Qualität darunter. Der erste Preis ging an Friedrich Putzer die ein pseudo-mittelalterliches Torhaus darstellte. Der Stadtrat wollte jedoch kein Torhaus im wahrsten Sinne des Wortes, sondern dekorative Bauten, die auf beiden Seiten der Straße errichtet werden mussten. Schließlich wurde ein weiterer Wettbewerb organisiert, der jedoch ebenfalls keine zufriedenstellenden Ergebnisse lieferte.

1904 wurde mit dem Bau einer neuen Brücke über den Landwehrkanal begonnen. Der Architekt Bernhard Schaede, der nicht an den Wettbewerben teilnahm, durfte das Torhaus an der Brücke gestalten. Er reichte drei verschiedene Entwürfe ein, bis der Stadtrat von Charlottenburg zufrieden war, auch dieser Entwurf wurde vom Kaiser genehmigt Wilhelm II. Auf 6. Mai1907 der Grundstein für das Torhaus wurde gelegt.

Schaedes Entwurf bestand aus zwei leicht geschwungenen Kolonnaden an der Ostseite der Charlottenburger Brücke, die fünfzehn Meter voneinander entfernt standen. Auf der anderen Seite der Brücke standen zwei zwanzig Meter hohe reich verzierte neobarocke Säulen.

Die Pläne, die Adolf Hitler und sein Architekt Albert Speer im Zusammenhang mit der Umwandlung Berlins in Welthauptstadt Germania auch das Charlottenburger Tor betroffen. Der Abstand zwischen den Kolonnaden war 1939 im Zusammenhang mit der Erweiterung der Ost-West-Achse auf 33 Meter angehoben. Außerdem wurde eine neue Brücke gebaut und die Säulen wurden nun auch an einer etwas anderen Stelle platziert.

Während der Schlacht um Berlin am Ende von Zweiter Weltkrieg das Charlottenburger Tor wurde schwer beschädigt. Die beiden Säulen wurden sogar so stark beschädigt, dass beschlossen wurde, die Überreste abzureißen. Die beschädigten Kolonnaden wurden Ende der 1960er Jahre restauriert. Im 2010 die 22 Meter hohen Säulen wurden wieder aufgebaut.

Fotos

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