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Chris Joris | ||||
Chris Joris (Mitte) während einer Jazz-Performance im Elewijt Center | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 30. November 1952 | |||
| Geburtsort | Mecheln | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | 1975 bis heute | |||
| Genre(s) | Jazz, Weltmusik | |||
| Instrumente) | Schlagzeug, Klavier | |||
| Offizielle Website (und) Allmusic-Profil | ||||
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Chris Joris (Mecheln, 1952) ist ein BelgierSchlagzeuger, Pianist und Komponist. Er ist der Sohn von OpernsängerJan Joris.
Lebenszyklus
Joris spielte mit Aksak Maboul im 1977 und bei ihrem ersten Album, verließ die Gruppe aber ein Jahr später. Er nahm mit dem südafrikanischen Bassisten Johnny Mbizo Dyani auf und zog im selben Jahr nach Paris, wo er Teil des Percussion-Trios "Assum" war. In den 1980er Jahren gründete er die afrikanische Gruppe Bula Sangoma, ein Kollektiv rund um Schlagzeug und Gesang. In dieser Zeit arbeitete er auch mit David Linx zusammen, mit dem er die Tribute-CD: A Lover's Question" mit den Texten und der Stimme des amerikanischen Schriftstellers James Baldwin aufnahm.
Mitglied des Frank Vaganee Quintetts. Mitte die 90er er gründete "The Chris Joris Experience", in dem im Laufe der Jahre Musiker wie Jeroen Van Herzeele, Bart Defoort, Ben Sluys, Pierre Vaiana, Ernst Vranckx, Free Desmyter, Nic Thys, Chris Mentens, Sam Versweyveld, Yannick Peeters, Michel Seba, Frédéric Malempré und viele andere und tourten in Frankreich, Holland, England, Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, Rumänien, Schweden, Dänemark, Mexiko, China, Kanada und Guadeloupe.
Er spielte zusammen und machte Aufnahmen mit Art Farmer, Toots Thielemans und Steve Lacy (90er Jahre).
Im 1998 gewann Joris de Goldener Django (Django d'Or)[1].
Später erhielt er den Sabam-Preis und 2003 den Klara-Preis für die beste Jazz-CD „Out Of The Night“ und wurde auch als bester Jazz-Komponist bei den Zamu-Awards nominiert.
Seit 2001 hat Chris Joris mit Bob Stewart, Cameron Brown, Philip Catherine, Eric Person, Tuur Florizoone, The Brussels Jazz Orchestra, Adama Dramé, Baba Sissoko gespielt und aufgenommen und bildete ein Jahr lang ein Duo mit dem Pianisten Mal Waldron.
Im Bereich der freien Improvisation arbeitet Joris mit Paul Van Gysegem, Patrick De Groote, Cel Overberghe, Jean Demey, Eric Vermeulen und Laurent Blondiau zusammen. Joris hat 9 CDs und 1 DVD gemacht, 2016 nimmt er mit seinen Töchtern Naima Joris (Gesang, Gitarre, Percussion) und Saskia Joris (Gesang), Sohn Yassin Joris (Gesang, Gitarre), Bart Borremans die CD "HOME and Old Stories" auf (ts), Free Desmyter (p), Lara Rosseel (cb), Christophe Millet (perc).
Joris schreibt auch für das Jazzmagazin Jazzmozaïek und unterrichtete am Antwerp Jazz Studio, am Artesis/Plantijn University College (Antwerpen Conservatory) und während der Sommerpraktika der L'Academie International d'Eté de Wallonie. Chris Joris ist auch Maler.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |