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Christian Tonnet (Den Haag, 23. Februar1902 - Schiphol, 14. November1946) war ein niederländischer Oberstleutnant der of Waffe der Artillerie und Olympiateilnehmer.
Er war ein Sohn des Generalmajors der Artillerie J.C.C. Tonnet (1867-1937) und Jkvr. E.C.C.C. Coenen (1869-1950).[1] Tonnet erhielt seine Offiziersausbildung an der KMA im Breda. Am 14. August 1922 wurde er zum Leutnant des 4. Vestingartillerie-Regiments ernannt.
Olympia
Tonnet nahm dreimal an der Sommerolympiade. Beide in 1924 wie in 1928 er nahm an der Moderner Fünfkampf (achte und geteilte siebte Endwertung). Im 1936 er nahm als Reiter mit 'Herkelijn' am Teil teil Vielseitigkeit aber sowohl einzeln als auch mit dem niederländischen Team (das weiterhin bestand aus: Eddy Kahn und Charles Pahud de Mortanges) keine Klassifizierung.
Die Kriegsjahre
Nach dem Kapitulation der Niederlande am 15. Mai 1942 war er Gefangenschaft nach Deutschland transportiert, aber unterwegs um Oldenzaal es gelang ihm, aus dem Zug zu springen. Danach ging er in die Widerstand. Er schloss sich dem an Bestellservice (OD). Kurz darauf wurde er von Mr. Pieter Jacob Six, der Stabschef des OD, in den Stab des OD aufgenommen. Bis Juli 1943 sammelte er Geheimdienstinformationen für die Briten Geheimdienst (SIS).
Die Zusammenarbeit mit der Sendegruppe Barbara
Am 23. Juni 1943 wurde der Agent Garrelt van Borssum Buisman durch die Informationsbüro (BI) über den besetzten Niederlanden mit dem Fallschirm abgesprungen. Van Borssum Buisman hatte von der Niederländische Regierung in London und die BI-Führung wurden angewiesen, die im Laufe der Zeit schwächer gewordenen Kontakte zum OD zu stärken und zu verbessern. Herr Pieter Jacob Six, der Stabschef des OD, forderte Chris Tonnet auf, um den Agenten Van Borssum Buisman und die Telegrafisten der zu unterstützen Sendergruppe Barbara. Ziel der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Rundfunkgruppe war es, den Funkkontakt zwischen dem OD und dem BI und der niederländischen Regierung in London herzustellen.
In der Zeit vom 23. Juni bis 6. November 1943 feuerte die BI im Auftrag der Zendgroep Barbara fünf Agentenpaare über den besetzten Niederlanden ab. Mit Hilfe seiner Kontakte und seines Netzwerks ergriff Chris Tonnet Maßnahmen, um die Agenten der Sendegruppe zu empfangen. Tonnet stellte Verstecke und Signaladressen zur Verfügung. Er sorgte dafür, dass lokale Funker die Sendergruppe unterstützten. Dank der Bemühungen und Unterstützung von Tonnet konnte die Sendegruppe in kurzer Zeit auf den Weg gebracht werden. Der Start der Sendegruppe Barbara führte zum Wiederaufbau des in die Krise geratenen OD-Geheimdienstes.
Die Festnahme
Chris Tonnet wurde am 6. Januar 1944 vom SD festgenommen. Er wurde 110 Stunden lang verhört, aber er sagte nichts. Nach Tonnets Verhaftung brachten Agent Garrelt van Borssum Buisman und einige Mitarbeiter des OD Tonnets Geheimarchiv in Sicherheit. Soweit uns bekannt ist, wurde das Archiv, das viel belastendes Material für den Ordedienst und die Agenten der Rundfunkgruppe Barbara enthielt, von den Sicherheitsdienst (SD) gefunden. Ein Teil des Archivs war in einem Haus in der Courbetstraat in Amsterdam untergebracht.
Nach einem Prozess vor dem Kriegsgericht wurde Chris Tonnet Utrecht zum Tode verurteilt. Während andere vor das Erschießungskommando gestellt wurden, wurde er zusammen mit dem inzwischen gefangen genommenen Garrelt Van Borssum Buisman am 5. Februar 1944 in ein deutsches Zuchthaus deportiert. Am 2. November 1944 flüchteten Chris Tonnet und Garrelt van Borssum Buisman gemeinsam aus dem Zug. Erschöpfte Tonnet erreicht Oldenzaal. Er hat es geschafft, sich durch Beziehungen in Sicherheit zu bringen. Nach seiner Ankunft in den besetzten Niederlanden nahm er den Faden wieder auf. Von Januar 1945 bis zur Befreiung der Niederlande gehörte er zur 'Achterhoek'-Region der Inländische Streitkräfte. Am 14. November 1946 war er in einen Flugzeugabsturz verwickelt Schiphol für das Leben. [2]
Monument
Enthüllt am 23. Mai 1975 Prinz Bernhard im Lager nicht Harde ein Denkmal zur Erinnerung an Tonnet. Das Base ist nach Tonnet benannt und heißt jetzt Oberstleutnant Tonnetkazerne.
Auszeichnungen
- Militär-Wilhelm-Orden am 1. August 1950
- Bronzenes Kreuz (BC) am 16. August 1950
- Gedenkkreuz des Widerstands (VHK), überreicht von Prinz Bernhard an die Tonnet-Kaserne am 15. März 1984.
- Offizierskreuz
- Legion der Verdienste am 23.01.1948.
Quellen
- P.G.H. Schleifer: Der Militär-Wilhelm-Orden seit 1940, Sijthoff Press 1982
- Lou de Jong, Das Königreich der Niederlande im Zweiten Weltkrieg.
- Frank Visser, The Occupier Bespied, der niederländische Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg, Verlag Thieme – Zutphen, Oktober 1983.
Externe Links
- Auszeichnungen
- (und) Profil von Chris Tonnet auf olympedia.org
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |