WikiDer > Sendergruppe Barbara
Das Sendergruppe Barbara war eine Rundfunkgruppe, die von den Informationsbüro (BI). Die Gruppe bestand aus Geheimagenten, die vom BI zum Funker/Kodisten ausgebildet worden waren. In der Zeit vom 23. Juni bis 6. November 1943 wurden im Auftrag der Zendgroep Barbara Boven . fünf Agentenpaare vom BI besetzt Die Niederlande mit dem Fallschirm abgesprungen. Es waren die Agenten; Gerard van Borssum Buisman und Henk Letteboer, (22/23-6-1943), Piet Hoekman und Bram Grisnig, (19/20-9-1943), Hans van der Stok und Martin Wiedemann, (19/20-9-1943),Wim Schreinemachers und Jos van Alebeek, (8/9-10-1943), Marinus Verhage und Harry Diesfeldt, (5/6-11-1943). Die Zendgroep Barbara war vom 23. Juni 1943 bis 12. Juli 1944 einsatzbereit. Von den zehn Agenten wurden sieben von der Sicherheitsdienst (SD) verhaftet und drei wurden getötet. Die Sendergruppe wurde nach dem benannt Heilige Barbara der Schutzpatron der Artillerie. Aufgabe der Offiziere war es, den Funkkontakt zwischen den Bestellservice (OD) und die Niederländische Regierung in London. Der Organisator und Leiter der Zendgroep Barbara war der Agent the Garrelt van Borssum Buisman.
Garrelt van Borssum Buisman (1915-1991)
Garrelt Andreas van Borssum Buisman (Haarlem, 26. September 1915 – Emst, 28. Januar 1991) hatte die Rufzeichen; Garrelt und Gerhard. Bei Funkkontakten mit dem Geheimdienst benutzte er die Codenamen; Philip, Gerard de Meester und Heintje I. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er Pseudonyme; Gerard und Van Berkom.
Garrelt van Borssum Buisman zog 1942 nach England. Durch Frankreich, Schweiz und Südamerika er erreichte England im Sommer 1942. In England angekommen, absolvierte er eine Ausbildung zum Agenten an der Informationsbüro. Er war in allen Ausbildungsbereichen hervorragend. Teilweise wegen seines Hintergrunds. Er war Berufsoffizier mit dem Wappen der Kavallerie Er wurde vom Kriegsminister Jr. Ir. ernannt. Otto Cornelis Adriaan van Lidth de Jeude (1881 – 1952) und die Leitung des BI als geeignet befunden, eine sehr heikle Aufgabe zu erfüllen. Er bekam ein Paket mit Aufgaben. Er musste versuchen, dorthin zu gelangen Niederländischer Widerstand um das vorherrschende Misstrauen gegenüber London zu zerstreuen. Er musste den Widerstand koordinieren und Funkkontakte zwischen den wichtigsten Widerstandsorganisationen und den Niederländische Regierung in London. Um Funkkontakt herzustellen, musste er eine Sendegruppe mit mindestens fünf Stellwerken aufbauen.
Kontakte mit dem Bestellservice (OD), die sich im Laufe der Zeit verwässert hatte, musste gestrafft und verbessert werden. Dies erforderte einen taktischen, wenn nicht gar diplomatischen Ansatz. Van Borssum Buisman trug die Verantwortung eines Regierungsvertreters. Um diese schwierigen Aufgaben erfüllen zu können, verfügte er über die Befugnisse, den führenden Persönlichkeiten des Widerstands die notwendigen Aufklärungen zu geben, um anschließend zu neuen und diesmal fruchtbaren Ergebnissen zu gelangen. In London glaubte man, sein militärischer Hintergrund könne ihm helfen, mit dem OD in Kontakt zu treten. Die Führung der OD bestand größtenteils aus Berufs- und Reserveoffizieren.
Gerade als Van Borssum Buisman sich auf die Abreise in die besetzten Niederlande vorbereitete, wurde der Führer der OD jhr. Pieter Jacob Six (1895-1986) und Jan Thijssen (1908-1945), dem Leiter des Hörfunkdienstes des OD, kam es zu einer Meinungsverschiedenheit über die Nutzung und den Einsatz des Mitte 1943 fertiggestellten Inlandsrundfunknetzes. Thijssen wollte sofort mit der Nutzung des Sendernetzes beginnen. Er wollte auch allen Widerstandsorganisationen, einschließlich der OD, die Einrichtungen des Funkdienstes zur Verfügung stellen. Six wollte die Nutzung des heimischen Rundfunknetzes aufschieben, bis die Niederlande befreit und der deutsche Rückzug eine Tatsache war. Nach der Vision von Six soll das Sendernetzwerk als Backup-Verbindungssystem fungieren. Wenn es nach Sechs ginge, würde das Kommunikationssystem nicht in Betrieb genommen werden, bis die Deutschen die Telefon- und Telegrafenverbindungen zwischen den großen Ballungszentren zerstörten. Es entstand ein scharfer Konflikt. Der Konflikt würde sogar eskalieren, weil Jan Thijssen am 31. Dezember 1943 von Six wegen eigenwilligen Verhaltens aus dem OD ausgeschlossen wurde. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Six und Thijssen über die Nutzung des Funknetzes erfüllten die BI-Führung mit großer Sorge. Die Führung der BI erkannte, dass diese gegenseitigen Widersprüche dem Ansehen der OD in der Regierung schaden würden. Van Borssum Buisman wurde angewiesen, den Konflikt taktisch günstig zu beeinflussen.
Garrelt van Borssum Buisman (1915-1991) und Henk Lettboer (1916-2002)
In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 1943 wurde Garrelt van Borssum Buisman zusammen mit dem Funker/Kodisten Henk Letteboer in der Nähe von Marienberg, Östlich von ommen, oben Overijssel mit dem Fallschirm abgesprungen.
Hendrik Letteboer (Almelo, 3. April 1916 – Gorinchem, 6. Januar 2002) hatte das Rufzeichen; Strang. Während seiner Funkkontakte mit dem BI benutzte er die Codenamen; August, Heintje II und De Graaf. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er das Pseudonym; Henry de Wit.
Das Fallschirmspringen der beiden Offiziere verlief ohne Schwierigkeiten. Das Flugzeug ist wenige Minuten nach dem Fallschirmspringen über den Himmel gefallen sky IJsselmeer Schuss. Nach der Landung gingen die beiden Agenten zu einer Abrufadresse in der Nähe von Mariënberg. Ein Bekannter von Letteboer wohnte unter der Adresse. Ihr Material wurde von dieser Adresse gefunden. Am nächsten Morgen meldete sie ihre gute Ankunft dem BI in London. Dafür hatte man den Agenten die sogenannte Taubenbox mit zwei Brieftauben zur Verfügung gestellt. Die Beamten ließen die Tauben frei. Die erfolgreiche Ankunft in London im BI wurde mit einem handschriftlichen Zettel in der Röhre am Bein des Vogels bestätigt. Durch einen vereinbarten Kodex hat Dr. Allard Oosterhuis (1902 – 1967) in Delfzijl über die Ankunft von Van Borssum Buisman informiert. Dies musste passieren, weil die heimtückischen Aktivitäten der V-mann Anton van der Waals (1912 –1950) musste unberechtigtes Misstrauen ausgeschlossen werden. Van Borssum Buisman reiste dann über Oosterbeek nach Delft. Letteboer blieb noch eine Nacht bei der Bekannten.
In Delfzijl angekommen, stattete Van Borssum Buisman Dr. Allard Oosterhuis so schnell wie möglich einen Besuch ab. Oosterhuis vermittelte für Van Borssum Buisman den gewünschten Kontakt mit der Zentrale des Ordedienstes in Amsterdam. Nachdem er mit Pieter Jacob Six, dem Leiter des OD, in Kontakt gekommen war, arrangierte Six für ihn eine Reihe von Treffen mit einer Reihe prominenter Mitarbeiter des OD in Amsterdam. Seit seiner Ankunft in den besetzten Niederlanden arbeitet Van Borssum Buisman eng mit Gerben Sondermann (1908 – 1955) und Kapitän der ArtillerieChris Tonnet (1902 – 1946), Deckname; Nachbar. Tonnet war Berufsoffizier bei der Artillerie. Er hatte es geschafft, aus deutscher Gefangenschaft zu fliehen. Von seiner Ankunft in den Niederlanden an arbeitete er für die OD und war damit beschäftigt, Informationen über die deutschen Besatzer zu sammeln.
Mit seinen Kontakten und seinem Netzwerk traf Tonnet Vorbereitungen für die Ankunft der Agenten, die von der BI für die Rundfunkgruppe Barbara über den besetzten Niederlanden mit dem Fallschirm abgesprungen wurden. Tonnet suchte nach Verstecken und Signaladressen. Er vermittelte über Jan Thijssen, den Leiter des Radiodienstes des OD, Funker zur Unterstützung der Sendegruppe. Er ordnete Ausweise zum Schutz von Agenten etc. an. Als lokale Funker wurden die Telegrafen F. Carabain und F. Lokven angesprochen. Beide waren beim Funkdienst des OD angestellt. Nach kurzer Zeit lief die Sendegruppe hervorragend. Der Agent Letteboer war schneller als erwartet bei der Arbeit. Der Start der Sendegruppe Barbara führte zum Wiederaufbau des ins Stocken geratenen OD-Geheimdienstes.
Letteboer reiste nach Amsterdam. Im Haus eines ehemaligen Servicefreundes, dem Garagenbesitzer C.J. Knippers, Letteboer hat im Dachgeschoss des Gebäudes ein Stellwerk aufgestellt. Die Garage befand sich in einem Gebäude an der Lindengracht. Mitten im Herzen des Jordaans. Van Borssum Buisman nahm Kontakt mit dem Agenten auf Hendrik Geert de Jonge (1916) macht die Station des Agenten Pieter Roelof Gerbrands (1919 – 1999) für die Botschaften der Spionagegruppe Albrecht entlastet werden konnte. Noch bevor die folgenden Agenten für die Rundfunkgruppe Barbara mit dem Fallschirm über besetztem Gebiet abgesetzt wurden, hatte Van Borssum Buisman ein ernsthaftes Problem auf der Kurierlinie zu Schweden zu machen. In der zweiten Julihälfte 1943 erlitt die niederländische Illegalität durch die erneuten Angriffe der Sicherheitsdienst (SD). Die Infiltration des V-Mann Anton Van der Waals führte zur Verhaftung von Dr. Allard Oosterhuis und seinen Mitarbeitern in Delfzijl. Dies führte zum Verschwinden des Kurierdienstes Delfzijl nach Stockholm. Mit Untersetzern wurden über diese Kurierlinie Nachrichten und Kuriere nach Schweden transportiert. Van der Waals war es gelungen, die Organisation von Oosterhuis zu infiltrieren.
Letteboer hatte inzwischen alle Hände voll zu tun, die Nachrichten von Van Borssum Buisman und Chris Tonnet zu verarbeiten und zu versenden. Im September 1943 erhielt Letteboer ein Telegramm aus London mit der Frage, ob Van Borssum Buisman in der Nähe von Grab wollte für die nächsten Agenten Unterschlupf arrangieren. Van Borssum Buisman suchte in Grave nach einer geeigneten Empfangsadresse und einer Kontaktperson, die bei der Aufbewahrung des mitgenommenen Materials helfen könnte. Durch einen Kontakt, den Van Borssum Buisman auf der Englandreise kennengelernt hatte, kam er über Dr. Janus Kanters, einen Hausarzt in Grave, mit dem Constable G.J. in Kontakt. Beuvink in Escharen. Van Borssum Buisman bat den Constable um seine Mitarbeit. Mit gegen die Deutschen gerichteten Angelegenheiten wollte Beuvink zunächst nichts zu tun haben. Deshalb erfand Van Borssum Buisman eine List, um den Constable für sich zu gewinnen, der ein vorsichtiger Mann war und nicht über Nacht handelte. Auf Beuvinks Schrank sah er ein Spielzeugkaninchen. Er bat Beuvink, am nächsten Samstagabend die Sendung des Radiosenders anzuhören Radio Orange. In dieser Sendung würde der Nachrichtensprecher das Schlagwort erwähnen; Der Hase ist auf dem Schrank. In diesem Fall könnte Van Borssum Buisman vertrauensvoll Geschäfte machen. Letteboer leitete die Bitte um Ausstrahlung der Nachricht von Radio Oranje an das BI in London weiter. Am vereinbarten Samstagabend hörte Feldwächter Beuvink zusammen mit Van Borssum Buisman auf dem Dachboden seines Hauses die Sendung von Radio Oranje. Der Nachrichtensprecher las das Schlagwort. Von diesem Moment an war das Eis gebrochen und Van Borssum Buisman wurde vom Constable wie ein König empfangen.
Piet Hoekman (1917-1943) und Bram Grisnigt (1923-2019)
In der Nacht vom 19. auf den 20. September 1943 wird der Agent Piet Hoekman zusammen mit seinem Kollegen Bram Grisnigt in der Nähe von lange Linien nördlich von Boxmeer über Nordbrabant mit dem Fallschirm abgesprungen. Pieter Hoekman, (Urk 14. Januar 1917 – übertrieben 6. November 1943) hatte das Rufzeichen 'Piet'. Während seiner Funkkontakte mit dem BI benutzte er die Codenamen Nico, Jan Post und Frans. Bei seinen Kontakten 'im Feld' benutzte er das Pseudonym P. Zeelenberg. Piet Hoekman war der Wächter der Königliche Militärpolizei. Reijer Abraham Grisnigt, (Rotterdam, 26. Januar 1923) hatte das Rufzeichen 'Bram'; während seiner Funkkontakte mit dem BI benutzte er auch die Codenamen 'Willem', 'Kees Coster'. Bei seinen Kontakten vor Ort verwendete er das Pseudonym „R.A. Bein'.
Beide Agenten waren zwanzig Kilometer zu weit von ihrem Ziel entfernt. Ihre Ausrüstung, zwei Koffer und ein Fallschirm, waren auf dem Hof einer Farm gelandet. Anwohner hatten sich bereits um ihr Gepäck gekümmert. Hoekman und Grisnigt gingen mit gezogenen Waffen hinter eine Hecke. Die Beamten sprangen heraus und befahlen den Männern, die Hände zu heben. Dem wurde sofort nachgegangen. Die Männer gehörten der Luftverteidigung an. Als sie sich von dem Schock erholt hatten, boten sie ihre Hilfe an, um das Material zu bergen. Als Dankeschön erhielten die Männer die Seidenfallschirme. Bei Tageslicht gingen die beiden Beamten zum Bahnhof und erreichten gegen Mittag die Familie Beuvink in Escharen. Dort ließen sie ihre Tauben mit der Nachricht an die BI frei, dass sie wohlbehalten angekommen seien. Beide Agenten genossen die Gastfreundschaft der Familie Beuvink. Am Abend trafen die Agenten Van Borssum Buisman unter ihrer Kontaktadresse. Von diesem Moment an kam Van Borssum Buisman fast jeden Tag aus seinem eigenen Versteck herein Oss mit dem Fahrrad nach Escharen die Beamten zu belehren.
Als die Zeit reif war, brachte er die beiden Agenten mit ihrem Material nach Amsterdam. In Amsterdam lernten sie Chris Tonnet kennen. Grisnigt landete über Tonnet im Zentrum von Amsterdam. Er hat ein Versteck bei Ms. Miep Schrikkel in der Nieuwe Looiersstraat. Schrikkel arbeitete als Kurier für das OD. Hoekman erhielt von einem Bekannten von Van Borssum Buisman eine Wohn- und Meldeadresse. Herr. C.G. Iordens in Bali Street, in Den Haag. Tonnet überbrachte Nachrichten im Sandwichladen Petite Marmite in der Kerkstraat in Amsterdam. Grisnigt holte Nachrichten ab und schickte die Nachrichten an die BI in London.
Um die Sicherheit von Miep Schrikkel zu gewährleisten, beschloss Grisnigt, von einer anderen Adresse aus zu signalisieren. Er verlegte seinen Signalposten zum H.J. Kraay, am Kerkweg, in Zeist. Die Adresse wurde später zum Versteck für die nächsten Agenten der Sendegruppe. Eine von Grisnigts Signaladressen war in Amsterdam an der Prinsengracht. Es war das Zuhause von Felix van der Stok, dem Bruder eines anderen Grisnigt-Agenten. Ende September 1943 erhielt der Agent Letteboer vom BI in London die Nachricht, dass der Empfang für die nächsten vier Agenten organisiert werden müsse. Die erste Adresse wäre wieder bei der Familie Beuvink in Escharen. Die Agenten würden wieder paarweise im Abstand von vier Wochen mit dem Fallschirm abgesprungen.
Hans van der Stok (1919-1945) und Martin Wiedemann (1915-2000)
In der Nacht vom 19. auf den 20. September 1943 traf der Agent Hans van der Stok zusammen mit dem Agenten Martin Wiedemann in der Nähe von mittlerer See über Wieringermeerpolder mit dem Fallschirm abgesprungen.
Johan Paul van der Stok, (Balipapan, Borneo, Niederländisch-Ostindien, 21. März 1919 – Mauthausen (Konzentrationslager)Österreich, 11. April 1945) hatte das Rufzeichen; Hans. Bei den Funkkontakten mit dem BI benutzte er die Codenamen; Hans und Johannsen. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er das Pseudonym; Jan de Vries.
Otto Martin Wiedemann, (London, 18. September 1915 – Rotterdam, 6. September 2000) hieß Martin. Sein Vater war Deutscher und seine Mutter Engländerin. Wiedemann hatte die britische Staatsangehörigkeit. Sein Codename bei MI-6 war Uppingham. Bei den Funkkontakten mit dem BI benutzte er die Codenamen; ZU. Wideman, Jack und Michael Webster. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er das Pseudonym; Jacob Jan Rijneke.
Beide Offiziere landeten sicher. Van der Stok suchte dann bei seinem Bruder Felix auf der Prinsengracht in Amsterdam Unterschlupf. Nach seinem Fallschirmspringen begann Wiedemann als Verbindungsoffizier bei der Gruppe Luctor et Emergo (Fiat Libertas) zu arbeiten. Nachdem Jan Thijssen am 31. Januar 1943 aus dem OD entlassen wurde, Jan Thijssen mit einigen Seelenverwandten die Rat des Widerstands (RVV) auf. Kurze Zeit später gründete Thijssen die Funkdienst des Widerstandsrats auf. Ab Mai 1944 erhielt Wiedemann von der BI-Führung die Erlaubnis zur Unterstützung der Rundfunkgruppe BI-Radiodienst. Diese Sendegruppe war für die Funkkontakte zwischen dem BI in London und dem Radiodienst des Widerstandsrats zuständig. Am 18. Juli 1944 wurde Wiedemann vom SD verhaftet. Nach der Befreiung meldete er sich beim BI in Eindhoven.
Wim Schreinemachers (1910-1987) und Jos van Alebeek (1916-1990)
In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1943 wurde das Polizeiehepaar Wim Schreinemachers und Jos van Alebeek in der Nähe von Malden über Gelderland mit dem Fallschirm abgesprungen.
Willem Jan Hubertus Schreinemachers, (Java, Niederländisch-Ostindien, 6. Januar 1910 – 1987) hieß Wim. Er arbeitete mit der Harry Group und dem niederländischen Geheimdienst zusammen. Sein Deckname für diese Dienste war Meester Cornelis. Bei den Funkkontakten mit dem BI benutzte er die Codenamen; Rudi, Lewis, Lederkopf, Wim. Bei seinen Kontakten "im Feld" benutzte er die Pseudonyme; Hein Roessing und Jan A. Scheltema.
Joseph Louis Theodorus van Alebeeke, ('s-Hertogenbosch, 23. März 1916 – Heumen13. Mai 1990) hatte das Rufzeichen Jos. Bei den Funkkontakten mit dem BI benutzte er die Codenamen; Bol, Van den Bosch und P. de Leeuw. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er das Pseudonym; J L. Bastiaanse.
Die Offiziere erlebten in Kriegszeiten den Albtraum eines jeden Fallschirmjägers. Van Alebeek hätte sich für die Abgabestelle in England entscheiden sollen. Er hatte Malden gewählt, weil er das Terrain gut kannte. Er hatte einen Verwandten, der in der Nähe von Malden lebte. Bevor er zu Beuvink in geht Escharen, über die Gittergewebe, er wollte zuerst seinen Verwandten besuchen. Streng genommen verstieß dieser Plan gegen alle Sicherheitsregeln. Darüber hinaus könnte der Zwischenstopp in praktischer Hinsicht als bedeutungslos bezeichnet werden. Schreinemachers, der Chef von Van Alebeek, hatte den Vorschlag angenommen. Er würde den Zwischenstopp nicht nehmen. Nach der Landung reiste er sofort nach Eindhoven Kontakt aufnehmen Theo Tromp.
In der Nacht der Landung war Vollmond. Noch in dieser Nacht hatten die deutschen Truppenteile die Gegend um Malden ausgewählt, um eine kombinierte Übung mit Kavallerie und Infanterie Einheiten behalten. Diese Konzentration deutscher Truppen in der Nähe von Malden war dem Nachrichtendienst nicht bekannt. Hätte man sie rechtzeitig informiert, hätte das BI in London einen anderen Abgabeort wählen können. Der Halifax-Pilot, von dem die beiden Agenten mit dem Fallschirm abgesprungen werden sollten, flog mit seiner Maschine sehr tief über Malden. Infolgedessen eilten Dutzende Einwohner von Malden nach draußen, um zu sehen, was los war. Sie sahen drei Fallschirme zwischen der Kirche und der Mühle herabstürzen. Es waren zwei Fallschirmjäger und ein Container. Van Alebeek landete unglücklich. Als wäre der Rückschlag nicht genug, blieb sein Fallschirm auf einem Hausdach stecken. Schreinemachers landete etwas weiter sicher.
Die deutschen Soldaten, die an der Übung teilnahmen, beobachteten staunend die Landung von drei Fallschirmen, an denen zwei Fallschirmjäger und ein Container befestigt waren. Nach der Landung rannte Schreinemachers schnell davon. Die deutschen Soldaten taten nichts. Auch die Bewohner von Malden haben nicht mitgeholfen. Beide Seiten gingen davon aus, dass die Landung der Fallschirmjäger Teil der Übung sei. Angesichts der wütenden Reaktionen der Bewohner schien es für Van Alebeek besser zu fliehen. Aufgrund der Anwesenheit der deutschen Ausbildungseinheiten war es nicht möglich, den Container mit ihrer Ausrüstung und Sendeausrüstung zu lagern. Die Beamten haben sich in Sicherheit gebracht. Jos van Alebeek tauchte unter. Wim Schreinemachers reiste sofort nach Eindhoven. In Eindhoven kontaktierte er sofort Theo Tromp (1903 – 1984). Tromp unterhielt Kontakte zur Verwaltung des Philips-Konzerns, dem aktuellen Royal Philips Electronics N.V. Er sammelte auch militärische und wirtschaftliche Informationen. Tromp war der Anführer der Harry-Spionagegruppe. Er arbeitete mit dem Secret Service der Niederlande zusammen, dem Bestellservice und der Rat des Widerstands.
Jos van Alebeek versuchte über eine Kontaktadresse in Escharen . Kontakt aufzunehmen Garrelt van Borssum Buisman, Organisatorin und Leiterin der Sendegruppe Barbara, die scheiterte. Es gelang ihm auch nicht, ein Funkgerät eines seiner Offizierskollegen in die Hände zu bekommen. Nach Angaben der Geschäftsführung der BI hat er sich nicht ausreichend entwickelt, um für die BI von Nutzen zu sein. Der Container mit der Sendeausrüstung und dem Sendeplan fiel in die Hände der Deutschen. Im Den Haag wurde bereitgestellt durch den Dienst von Joseph Schreieder versucht, über diese Kanäle und den Sendeplan ein neues Spionageabwehrspiel zu spielen. Was gescheitert ist.
Jos van Alebeek schloss sich dem lokalen Widerstand an, um sich einigermaßen nützlich zu machen. Am 5. Dezember 1944 wurde er vom SD verhaftet. Im April 1945 wurde er entlassen. Nach der Befreiung der Niederlande erstattete er Bericht beim Bureau Inlichtingen in Eindhoven.
Marius Verhage (1994) und Jan Diesfeldt (1918-1944)
Ohne dass Van Borssum Buisman vom BI über das Datum des Fallschirmspringens der nächsten beiden Offiziere informiert wurde, wurden zwei Offiziere über Noord-Brabant abgesetzt. In der Nacht vom 5. auf den 6. November 1943 wurde der Agent Marius Verhage zusammen mit seinem Kollegen Jan Diesfeldt in der Nähe von Grave mit dem Fallschirm abgesprungen.
Marinus Verhage, (6. September 1994) hatte das Rufzeichen Marius. Bei Funkkontakten mit dem BI benutzte er die Codenamen Hendrik, P. Sijmen und Strashan. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er das Pseudonym; Peter de Leeuw. Verhage arbeitete als Mikrofilmfotograf für die Zendgroep Barbara.
Jan Hendrik Diesfeldt, (Den Haag, 29. November 1918 – Vugt, 5. September 1944) hatte zwei Rufzeichen; Harry und Jan. Während seiner Funkkontakte mit dem BI benutzte er die Codenamen; Jan, Harry, Jan van den Heuvel und Jan van Akkeren. Bei seinen Kontakten „im Feld“ benutzte er das Pseudonym; W. G. vom Berg.
Sie befanden sich im Grunde in der gleichen Nachbarschaft, in der Piet Hoekman und Bram Grisnigt Hilfe erhalten hatten. Beide Offiziere wussten, dass der Constable Beuvink auf Kooperation zählen konnte. Die Landung der beiden Offiziere führte zu einem weiteren, viel größeren Rückschlag. Beide Agenten landeten gut, aber nicht südlich oder westlich von Grave. Sie landeten neben dem Hof des Bauern Zwartjes in der Gemeinde übertrieben auf der Nordseite der Maas gegenüber von Grave. Anders als in Malden boten die Bauern vor Ort ihre herzliche Hilfe an, um ihren Materialcontainer zu lagern und vor der Außenwelt zu schützen. Mit den Bauern in der Umgebung wurde vereinbart, dass die Agenten zunächst an einen anderen Ort aufbrechen und das Material am nächsten Abend beim Bauern Zwartjes abholen. Leider wurde der Fallschirm auch vom deutschen Wildhüter Niessing bemerkt. Er ging zum deutschfreundlichen Polizeichef der Königlichen Niederlande Marechaussee Span. Span hat eine Untersuchung eingeleitet und so das Material aufgespürt.
Da sie noch einen Termin hatten, reisten Bram Grisnigt und Piet Hoekman am 6. November 1943 zum Constable Beuvink nach Escharen. Zu ihrer Überraschung und Freude fanden sie ihre Kollegen Verhage und Diesfeldt bei Beuvink. Besprochen wurde das Thema Entsorgung des Materials beim Landwirt Zwartjes. Die Bergung stellte ein Problem dar, da Verhage an Flugkrankheit litt und aufgrund seiner Krankheit das Material nicht bei Zwartjes abholen konnte. Piet Hoekman stellte sich spontan zur Verfügung, um das Material anstelle von Kollegen Verhage zu lagern. Hoekman, Diesveldt und Beuvink radelten am Abend nach Overasselt. Als sie auf dem Hof von Zwartjes ankamen, sahen sie den leeren Container auf dem Hof. Beuvink hielt Abstand. Die Agenten klopften. Der Bauer forderte sie auf, hereinzukommen. Hoekman und Diesveldt betraten die Farm, wo sie in die Gewehrläufe zweier deutscher Soldaten schauten. Ein dritter Deutscher hielt die um den Tisch sitzenden Bewohner mit vorgehaltener Waffe fest. Hoekman wurde von einem der zu durchsuchenden Deutschen gepackt. Er wehrte sich heftig. Er versuchte, einem der Deutschen sein Gewehr wegzunehmen. Ein Schuss ging los. Diesveldt floh auf die Felder. Beuvink eilte nach Hause. Als er nach Hause kam, riet er Grisnigt und Verhage, sich im Pfarrhaus zu verstecken. Am nächsten Morgen gesellte sich Diesfeldt zu den beiden. Field Ranger Beuvink tauchte bis nach der Befreiung Nordbrabants unter. Seine Frau wurde vom SD festgenommen und inhaftiert.
Bram Grisnigt beherbergte Jan Diesfeldt in Zeist bei der Familie Kraay. Marius Verhage reiste weiter nach Eindhoven. In Eindhoven begann er unter der Obhut von Theo Tromp und Wim Schreinemachers als Mikrofilmfotograf zu arbeiten. Im Laufe der Zeit verlagerte Jan Diesfeldt sein Tätigkeitsfeld nach Den Haag und Amsterdam. Der Kurier Miep Schrikkel holte für ihn Piet Hoekmans Funkgerät aus Den Haag ab. Sie versorgte ihn auch mit dem zweiten Kanal von Bram Grisnigt.
Verhaftungswelle trifft die OD und die Sendegruppe Barbara
Chris Tonnet wurde am 6. Januar 1944 vom SD verhaftet. Nach Tonnets Verhaftung sicherten Garrelt van Borssum Buisman und einige Mitarbeiter des OD Tonnets Geheimarchiv. Soweit bekannt, wurde das Archiv, das viel belastendes Material für die Agenten der Rundfunkgruppe Barbara und des Ordedienstes enthielt, vom SD nie gefunden. Ein Teil des Archivs war in der Courbetstraat in Amsterdam untergebracht. Es war das Haus von Mrs. Bol-van Mourik. Sie war die Witwe eines Angestellten des OD. Durch die Vermittlung von Tonnet hatte der Mikrofilmfotograf Hans van der Stok das Haus von Mrs. Bolman hat einen Arbeitsplatz. In diesem Raum entwickelte er sein fotografisches Material. Bram Grisnigt arbeitete unter dieser Adresse auch mit Van der Stok zusammen. Grisnigt schickte seine Nachrichten von einer Adresse an der Prinsengracht an die BI. Im Haus an der Prinsengracht wohnte Felix van der Stok, der Bruder des Mikrofilmfotografen Hans van der Stok. Am 2. Februar 1944 wurden Grisnigt und die beiden Brüder Van der Stok vom SD verhaftet. Am 3. Februar 1944 wurde der Radiosender von Henk Letteboer befragt. Letteboer wurde vom SD festgenommen und inhaftiert. Nach seiner Inhaftierung meldete er sich nach der Befreiung der Niederlande beim BI in Eindhoven.
Verhaftung von Garrelt Van Borssum Buisman
Als Anfang Februar 1944 ein Teil seiner Rundfunkgruppe festgenommen worden war, wollte er sich persönlich beim BI in London melden. Infolge der Festnahmen innerhalb der Rundfunkgruppe Barbara und der Festnahme von Chris Tonnet, Garrelt van Borssum Buisman sich verstecken. Durch das OD war er mit der Leiterin der Pfadfinderinnen von Alkmaar, Nel E. Lind (alias: Suze de Wit), in Kontakt gekommen. Sie war Angestellte von Fiat Libertas und spezialisierte sich auf Passeur-Arbeiten. Sie erklärte sich bereit, Van Borssum Buisman bei den notwendigen falschen Papieren zu helfen. Die falschen Papiere wurden vorbereitet und an Lind geliefert. Bei einer Durchsuchung wurde Lind vom SD festgenommen. Das Foto und die Papiere von Van Borssum Buisman gelangten versehentlich in die Hände des SS-Hauptscharführers Heinrich Kurt Otto Haubrock. Haubrock hat sich auf das Aufspüren von Geheimagenten spezialisiert. Die imposante Figur und sein Husarenschnurrbart erwiesen sich Van Borssum Buisman schließlich als tödlich. Verhöre und gute Ermittlungsarbeit führten zu dem Schluss, dass der gesuchte Agent Van Borssum Buisman in Amsterdam an bestimmte Kontaktadressen gelangte. Als Ergebnis der Ermittlungen wurden am 2. und 3. Februar 1944 verschiedene Offiziere festgenommen, darunter Grisnigt, Van der Stok und Letteboer. Am 5. Februar 1944 wurde Van Borssum Buisman vom SD am Willemsparkweg in Amsterdam festgenommen und nach Den Haag überstellt.
Van Borssum Buisman hatte kurze Notizen über gesendete Telegramme in der Tasche. Er hat es geschafft, May den deutschen Code-Spezialisten zu gewinnen Haare in die Irre führen und andere Mitarbeiter vor der Verhaftung bewahren. May versuchte, den Gedichtkodex von Van Borssum Buisman zu rekonstruieren. Die Telegrafenbetreiber des BI verwendeten bei der Codierung ein Gedicht des englischen Dichters Percy Bysshe Shelley. Van Borssum Buisman half ihm, indem er vorschlug, eine ganz neue Tonart für die Doppeltransposition zu verwenden. Der Schlüssel basiert auf einem Gedicht von Shelley. Er hatte das Gedicht als Täuschung vor seiner Abreise aus England mit Leutnant Gijs de Jong, dem Code-Offizier des BI, vereinbart. Durch die Anwendung dieses Gedichts wurde dem BI in London klargemacht, dass der beteiligte Agent in die Hände der Deutschen gefallen war. Deshalb scheiterte das von den Deutschen ins Leben gerufene „Spiel Egmont“. Während seines Verhörs lag vor ihm auf dem Tisch ein Schlüsselbund von Van Borssum Buisman. Einer der Schlüssel war ausgehöhlt und enthielt die Mikronegative, die der Agent als Kurier nach London mitnehmen wollte. Die Deutschen haben diese Mikronegative nicht gefunden.
Prozess vor dem Kriegsgericht
Nach einem Prozess vor dem Kriegsgericht wurden Garrelt Van Borssum Buisman und Chris Tonnet Utrecht zum Tode verurteilt. Während andere vor das Erschießungskommando gestellt wurden, wurden Van Borssum Buisman und Tonnet in ein Gefängnis gebracht Deutschland stellen. Diese Aktion wurde möglicherweise unternommen, um sie als Geiseln zu halten. Das Gefängnis bot eine geringe Überlebenschance, obwohl die Wärter der Schutzstaffel (SS) konnte die Gefangenen nach Belieben ermorden.
Jan Diesfeldt
Nach der Verhaftung von Van Borssum Buisman, Tonnet, Letteboer, Grisnigt und Van der Stok gab ein Verwandter von Van Borssum Buisman, Herr Iordens, der in Den Haag lebte, dem Agenten Diesfeldt eine weitere Meldeadresse. Es war bei der Familie De Ruyter in der Balistraat in Den Haag. Diesfeldt war der einzige BI-Telegrafen der Zendgroep Barbara, der hier arbeitete. Im April 1944 verlegte er seinen Arbeitsbereich nach Amsterdam. Unter dem Schutz des OD-Mitarbeiters Gerben Sondermann Diesfeldt konnte die Nachricht von der Verhaftung seiner Kollegen an das BI in London weiterleiten. In London hatte der BI-Code-Offizier bereits bemerkt, dass über die von den Deutschen beschlagnahmten Sender Falschmeldungen gemacht wurden. Der Kontakt mit dem Agenten Diesfeldt und mit den lokalen Funkern der Zendgroep Barbara, Carabain und Van Lokven wurde fortgesetzt. Uiteindelijk werd ook de zender van Diesfeldt in Amsterdam uitgepeild. Op 12 juli 1944 was ook voor hem het spel uitgespeeld. Twee maanden later op 8 september 1944 werd hij op de Fusilladeplaats Vught in het Kamp Vught gefusilleerd.
Ontsnapping van Garrelt van Borssum Buisman en Chris Tonnet
Op 2 november 1944 ontsnapte van Borssum Buisman samen met Tonnet uit de trein tijdens een transport naar een tuchthuis in Duitsland. Halverwege ter hoogte van Detmold lukte het Tonnet om de vergrendeling van het raam los te werken. Tonnet rukte het raam open en sprong naar buiten. Van Borssum Buisman sprong evenzo uit het raam. Hij kwam zwaar ten val. Hij brak een paar ribben. Hij had een hoofdwond en een zware hersenschudding. Tonnet en Van Borssum Buisman namen zich voor om lopend naar Nederland te gaan. Onderweg werd Van Borssum Buisman door een Polizist staande gehouden. Hij werd gearresteerd en werd dankzij zijn verwondingen in Detmold in het ziekenhuis opgenomen. Hij zag kans om het ziekenhuis te ontvluchten. Uitgeput bereikte hij Oldenzaal. Via relaties wist hij zich in veiligheid te stellen. Na de bevrijding van Nederland meldde hij zich terug bij het BI in Eindhoven. Tonnet wist zich ook in veiligheid te brengen. Op 14 november 1946 kwam hij bij een vliegramp op Schiphol om.
Eerbewijzen
Op 29 november 2003 werd in Beugen (Boxmeer) het Pinpoint-monument opgericht. Het monument bevindt zich nabij de landingsplek waarop de agenten Piet Hoekman en Bram Grisnigt in de nacht van 19 op 20 september 1943 zijn geland. Het monument bestaat uit een ronde sokkel waarin en waarlangs 180 maaskeien zijn verwerkt. Op de sokkel is een plaquette bevestigd met daarop een tekst en twee gemeentelijke wapens. Boven op de sokkel bevindt zich een grote kei. Boven op deze kei staat een gietijzeren kolom, die in het begin van de vorige eeuw in Beugen dienst heeft gedaan als lantaarnpaal voor een carbidlamp. Het bijna vijf meter hoge gedenkteken wordt bekroond met een roestvrijstalen afbeelding van een dalende parachute in een door sterren en opkomende maan enigszins verlichte nacht. Het bovenstuk is uitgevoerd als windvaan.
Symboliek
De 180 maaskeien staan symbool voor de 180 geheim agenten die in de Tweede Wereldoorlog boven Nederland zijn gedropt. De grote kei geeft de verbondenheid van Beugen aan met de Maas en verbeeldt de inzet voor de goede zaak van ieder die bij deze dropping betrokken was. De kolom symboliseert de hulp die veel landbouwers boden aan onderduikers. De roestvrijstalen parachute duidt op de landing van Piet Hoekman en Bram Grisnigt in Beugen. Tot slot is de windvaan ook symbolisch. Het welslagen van de missie van de agenten was mede afhankelijk van de windrichting.
Bronnen
- Lou de Jong, Het Koninkrijk der Nederlanden in de Tweede Wereldoorlog.
- Dr. Jan Marginus Somer, Zij sprongen in de nacht, De Nederlandse Inlichtingendienst te Londen in de jaren 1943 – 1945, Uitgeverij van Gorcum & Comp. N.V. (G.A. Hak & drs. H.J. Prakke), Assen – MCML, mei 1950.
- Frank Visser, De Bezetter Bespied, De Nederlandse Geheime Inlichtingendienst in de Tweede Wereldoorlog, Uitgeverij Thieme – Zutphen, oktober 1983.
Externe links
- http://www.nisa-intelligence.nl/PDF-bestanden/KluitersDAGversie2.pdf
- http://www.gerkesomer.nl/historie/deel4/gedropte_agenten.html[dode link]
- https://web.archive.org/web/20160305164016/http://www.4en5mei.nl/content/18120/beugen_pinpoint-monument
- https://web.archive.org/web/20160304221813/http://beuvink.com/De zendgroep.htm