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Chris de Graaff

Christian Jacobus Julius de Graaff ('s-Hertogenbosch, der 13. September1890Amsterdam, 4. Februar1955) war ein niederländischer Journalist und Dichter.

Er veröffentlichte unter dem Namen Chris de Graaff. Er war Herausgeber von Die Gemeinde von April 1930 bis 1931. Im Verlag Die Gemeinde erschien von ihm Monolog (1931). 1955 wurde die Sammlung veröffentlicht Klagelied des Lobpreises.

Von 1919-1928 war er mit der Journalistin Magdalena ("Enny") Paauw (1900-1996) verheiratet, mit der er einen Sohn hatte. 1933 heiratete er zum dritten Mal.

Während der Besatzung versuchte er seinen Job als Leiter der Kunstredaktion der Allgemeine Fachzeitschrift behalten. Er hatte nun eine Familie mit sechs kleinen Kindern und musste viele Kompromisse eingehen, landete aber immer tiefer in nationalsozialistischen Gewässern. 1940 wurde er Mitglied der Nationale Front, eine Partei, die sich der NSB widersetzte und einen unabhängigen Großraum Niederlande im neuen Europa anstrebte. Als die Deutschen diese Partei Ende 1941 verbot, wurde er Mitte 1942 auf Druck ihres Chefredakteurs Sjoerd Hoogterp sympathisierendes Mitglied des NSB und schließlich von April bis September 1944 ordentliches Mitglied. Außerdem war er ab 1942 "Korrespondent" des Amsterdamer Bezirks der of Niederländischer Kulturraum. Nach dem Krieg wurde er schwer bestraft und bis 1953 von der Veröffentlichung mit Veröffentlichungsverbot belegt Ehrenrat für Literatur. (Quelle: Nationalarchiv, Den Haag)

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