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Claudio Magris
Claudio Magris
Magris im Jahr 2008
Allgemeine Information
Geboren10. April 1939
GeburtsortTraurig
LandItalien
BerufSchriftsteller
Kolumnist
Essayist
Professor
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Literatur

Claudio Magris (Traurig, 10. April 1939) ist ein italienischer Schriftsteller. Sein Oeuvre umfasst Romane, Theaterstücke, Novellen und Aufsätze. Seit 1978 ist er Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Triest.

Er graduierte als Germanist an der Universität Turin. Von 1994 bis 1996 war er Mitglied des italienischen Senats Senato della Republica. Er wurde in Triest mit seiner eigenen Liste gewählt Lista Magris. Er ist Mitglied mehrerer europäischer Akademien. Er ist Essayist und Kolumnist für die Corriere della Sera.

1987 gewann er mit Donau das Premium-Bagutta. 1997 erhielt er den Premio Strega vor dem Mikrokosmos. 2001 war er Preisträger der Erasmus-Preis und der Leipziger Buchpreis für die Europäische Verständigung, 2004 erhielt er den Premios Principe de Asturias, 2005 folgte die Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur. 2009 erhielt er den Friedenspreis der Deutschen Buchhandlung. 2009 wurde er Preisträger der Prix ​​Europe de l'Essai Charles Veillon. Als ehemaliger Gewinner des Premium-Nonino er ist Mitglied der Jury dieses Literaturpreises.

2001 erhielt er das Großkreuz der Italienischen Verdienstorden (Cavaliere di Gran Croce Ordine al merito della Repubblica Italiana). 1995 erhielt er a Ehrendoktor des Universität Klagenfurt, im Jahr 2011 der Katholische Universität Löwen. Letztere ehrt Magris "für sein intellektuelles, künstlerisches und politisches Engagement für Europa. Seine Interventionen in die öffentliche Debatte zu Themen wie Solidarität, Vielfalt und Laizität zeigen, dass Literatur ein Forum für Reflexion, Kritik und Dialog bietet."

Literaturverzeichnis

  • Illazioni su una sciabola (1984; übersetzt als Annahmen über einen Säbel, Bert Bakker, 1993, ISBN 978-90-351-1315-2)
  • Donau (1986; übersetzt als Donau, Bert Bakker, 1988 ISBN 978-90-351-0634-5)
  • Un Altro Stute (1991; übersetzt als Ein anderes Meer, Bert Bakker, 1992, ISBN 90-351-1141-9)
  • Mikrokosmos (1997; übersetzt als Mikrokosmos, Bert Bakker, 1998, ISBN 90-351-2004-3)
  • Entlang der Grenzen (Prometheus-Verlag, 2001, ISBN 90-351-2398-0)
  • alla cieca (2005; übersetzt als blindlings, De Bezige Bij, 2007, ISBN 978-90-234-2256-3)
  • Lei dunque capirà (2006; übersetzt als Also verstehst du, De Bezige Bij, 2009, ISBN 978-90-234-5653-7)
  • Non luogo a procedere (2015; übersetzt als Das Kriegsmuseum, Die fleißige Biene, 2017, ISBN 978-90-234-5506-6)
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