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Cobaltiet
Kobaltit
Kobaltit
Mineral
Chemische FormelCoAsS
FarbeRot, Violett, Stahlgrau, Silberweiß oder Schwarz
StreifenfarbeGrau schwarz
Härte5,5
Durchschnittliche Dichte6,33g/cm3
scheinenMetallisch
OpazitätUndurchsichtig
FrakturSpröde
Dekollete[100] gut; [010] gut; [001] perfekt
HabitusGranuliert - Fest
Kristalloptik
Kristallsystemorthorhombisch
Raumgruppepca21
Einheitszellea = 5,582 EIN
b = 5,582
c = 5,582
Andere Eigenschaften
Ähnliche MineralienGersdorffiet, Ullmannit
RadioaktivitätNein
Magnetismusnach dem Erhitzen
Liste der Mineralien
Portal  Portalsymbol  Geowissenschaften

Das Mineral Kobaltit ist ein Kobalt-Arsen-Sulfid, mit dem chemische Formel CoAsS. Es gehört zu den sogenannten Sulfosalze.

Benennung und Entdeckung

Kobaltit ist nach dem Hauptelement benannt, aus dem es besteht: Kobalt. Dieser Name leitet sich von der DeutscheKobold. Das Mineral war 1797 entdeckt in Nyköping (Schweden). Der Typstandort des Minerals ist Kobalt im Ontario (Kanada).

Eigenschaften

Der rote bis silbrig-weiße Kobaltit hat eine orthorhombisches Kristallsystem. Die Kristalle sind meist körnig und massiv; sie sind selten faserig. Die Bruchfläche ist spröde und hat eine perfekte Fission nach der Bruchebene [001]. Die Härte beträgt 5,5 auf der Skala von Mohs und der relative Dichte beträgt etwa 6,33 g/cm³. Kobaltit hat die besondere Eigenschaft magnetisch nach dem Erhitzen sein.

Neben Kobalt und Arsen kann das Mineral bis zu 10 % enthalten Eisen und Nickel besitzen. Die violette Farbe einiger Exemplare kann darauf hinweisen, dass Einschlüsse von Erythrit.

Kobaltit ist nicht radioaktiv.

Herkunft und Herkunft

Kobaltit kommt vor in hydrothermale Adern und in Metaphorische Felsen. Es findet sich unter anderem bei Magnetit, Sphalerit, Chalkopyrit, scutterudiet, Allanit, Zoisit, Skapolit, Titanit, Calcit, Gersdorffiet, Ullmannit, Lollingit, Millerit, Pyrit und Markasit. Es ist ein typisches Erzmineral und trotz seiner Seltenheit gilt es als wichtige Kobaltquelle.

Kobaltit kommt vor in Schweden, Norwegen, Deutschland, Cornwall, England, Kanada, Australien, Kongo und Marokko.

Siehe auch

Externe Links