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College van Luik
Hochschule Lüttich
Tor zum ehemaligen Garten, heute Jozef Vounckplein
Ort
Koordinaten50° 53′ N, 04° 42′ O
Fertig bauen1605
Detailkarte
Hochschule Lüttich (Leuven)
Hochschule Lüttich
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Es Hochschule Lüttich (1605-1806) war ein Studienhaus in Löwen für Priester-Studenten der Diözese Lüttich der Theologie an der Universität Leuven.[1] Der Gebäudekomplex befand sich im Muntstraat, gegenüber der Meiersstraat.

Fürstbischof Ernst von Bayern Gründung des Kollegs Lüttich
Eines der Gebäude des ehemaligen Kollegs von Lüttich (Rue de la Monnaie)
Ehemaliges Kolleg Lüttich

Geschichte (bis 1806)

Ernst von Bayern kaufte 1602 ein Grundstück in der Muntstraat in Leuven. Er war Fürstbischof in 5 Diözesen (Köln, Lüttich, Freising, Hildesheim und Münster) und Fürst-Abt von 2 Abteien (Stavelot, Malmedy). Das Priesterkollegium öffnete 1605 seine Pforten. Es stand den Priesterschülern der Diözese Lüttich offen. Kurz darauf wurde das Kloster der Krustentiere aus Namur, gleich daneben. Es wurde vereinbart, dass neben den Lüttichern auch zwei Crosher-Studenten studieren durften. 1671 war der Gebäudekomplex am größten. Es erstreckte sich in die Eikstraat und Tiensestraat; die Gebäude dort trugen den Namen Moriaenshooft[2][3], ein Name, der in mehreren Städten in den Niederlanden auftauchte (Oudenaarde, Amsterdam, Maastricht).[4]

1786 wurde das Priesterkollegium auf Befehl des Kaisers fast geschlossen Joseph II. von Österreich. Es Josephinismus nur ein Priesterseminar für alle erlaubt Österreichische Niederlande. Die endgültige Schließung des Kollegiums von Lüttich erfolgte mit der Aufhebung der Universität Leuven (1797) und dem Verkauf des Lütticher Kollegs (1806) während der französischen Verwaltung in Leuven.[5]

Privat (ab 1806)

Das Kolleg von Lüttich wurde in 2 Losen verkauft und der Garten war ein 3. Los. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Teile des Geländes weiterverkauft und der Garten angelegt. Im 19. Jahrhundert hatte eine Taverne in der Muntstraat den passenden Namen Cour de Lüttich.[6] Heute sind die Gebäude in der Muntstraat, Eikstraat und Tiensestraat fast alle Bistros und Restaurants. Der Rest des Gartens ist jetzt öffentliches Eigentum: der Jozef Vounckplein.[7]

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