WikiDer > Kommandantenhaus Westerbork
Das Haus des Kommandanten | ||||
Das erhaltene Kommandantenhaus, in dem unter anderem Albert Konrad Gemmeker, Kommandant des ehemaligen Lagers Westerbork, lebte. Das Gebäude ist das einzige erhaltene Gebäude des Camps Westerbork, das noch an seinem ursprünglichen Standort steht. | ||||
| Ort | ||||
| Koordinaten | 52° 55′ N, 6° 36′ O | |||
| Status und Zeitachse | ||||
| orig. Funktion | Direktorenhaus | |||
| Aktuelle Nutzung | Treffen | |||
| Fertig bauen | 1939 | |||
| Gebäudeinfo | ||||
| Architekt | L. Bok (Behörde für Regierungsgebäude) | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | Nationaldenkmal | |||
| Denkmalnummer | 479656 | |||
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Das Kommandantenhaus Westerbork ist der ehemalige Direktorenwohnsitz von Zentrales Flüchtlingslager Westerbork und von 1942 bis 1945 Wohnhaus des Lagerkommandanten von Durchgangslager Westerbork. Es ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude des Lagers und a Nationaldenkmal. Um das Holzhaus vor weiterem Verfall zu schützen, wird es von einem Glas überspannt Gewächshausbau.
Geschichte
Das Haus wurde 1939 von der Behörde für Regierungsgebäude als das Camp begann als Zentrales Flüchtlingslager Westerbork, eine niederländische Unterkunft für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland. 1942 wurde Westerbork ak Durchgangslager und das Gebäude wurde zur Residenz des Lagerkommandanten Albert Konrad Gemmeker.
Nach dem Krieg wurde es ab 1949 von Oberst Van der Speck Obreen bewohnt, der Ende der 1940er Jahre lebte Niederländisch-Ostindien repatriiert. Das Anwesen wurde 58 Jahre lang von Mitgliedern dieser Familie bewohnt, die das Haus 1971 vor dem Abrisshammer retteten. Alle anderen Lagergebäude im Umkreis von zwei Kilometern um das Radioteleskop mussten abgerissen werden. 2007 verließ die Tochter des Obersten als letzte das Gebäude und es wurde frei. Staatliche Forstwirtschaft, der Eigentümer der Liegenschaft, übertrug die Geschäftsführung an die Gedenkzentrum Lager Westerbork.
Renovierung
Im Jahr 2011 wurden 1,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um das Gebäude zu erhalten, indem eine Glaskuppel über dem Gebäude angebracht wurde.[1] Dazu wurde die Villa einer baubiographischen Untersuchung auf Spuren der Bewohner unterzogen und der Garten auch archäologisch auf Spuren der ursprünglichen Gartengestaltung des jüdischen Gärtners Fuchs untersucht. Es wurden eine Reihe authentischer Ornamente von Fuchs gefunden, darunter ein von ihm gebauter Kiesweg.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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