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Das Ausschuss-Levelt war ein Ausschuss unter dem Vorsitz der Nijmegen Psycholinguist und ehemaliger Präsident der KNAW, Pim-Level, die auf 9. September2011 wurde gegründet, um den mutmaßlichen Betrug von SozialpsychologeDiederik Stapel während der Arbeit an der Universität Tilburg. Der Ausschuss wurde von der TilburgseRektor MagnificusPhilip Eijlander; ähnliche Ausschüsse wurden von der Universität Groningen (Noort-Komitee) und der Universität Amsterdam (Ausschuss-Drenth), ehemalige Arbeitgeber von Stapel. Von Anfang an koordinierten diese Ausschüsse ihre Arbeit. Alle Ausschüsse beendeten ihre Arbeit am 28. November 2012, dem Tag, an dem sie ihren gemeinsamen Abschlussbericht vorlegten. Im Englischen sind die drei Studien als die . bekannt Pfahluntersuchung.
Grund
Ende August 2011 meldeten sich drei Nachwuchsforscher vom Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Universität Tilburg an den Lehrstuhlinhaber Marcel Zeelenberg mit dem Verdacht, dass Stapel in mehreren Ermittlungen schuldig gewesen wäre betrügerische Handlungen. Wenig später gab Stapel zu, in einigen Studien fiktive Daten verwendet zu haben. Unmittelbar danach wurde er von Eijlander auf Eis gelegt und anschließend auf der Stelle gefeuert. Am 9. September 2011 setzte Eijlander einen Untersuchungsausschuss unter dem Vorsitz von Levelt ein.
Zusammensetzung des Ausschusses
Mitglieder des Ausschusses waren neben Levelt: die Tilburgse Anwalt und Kriminologe Marc Groenhuijsen und der – ebenfalls Tilburg – Professor für Wissenschaftsphilosophie Jacques Hagenaars. Das Sekretariat des Ausschusses wurde von Shirley Baert, Policy Officer der Tilburg Graduate School for Behavioral Sciences, geleitet. Der Ausschuss erhielt a Statistiker hinzugefügt, M.A.L.M. aus Assen.
Auch an den Universitäten von Groningen (unter dem Vorsitz von Ed Noort) und Amsterdam (unter dem Vorsitz von Piet Drenth) wurden Untersuchungsausschüsse gebildet, die die Veröffentlichungen Stapels prüfen sollten, die auf Forschungen beruhen, die er während seiner Zeit an diesen Universitäten durchgeführt (oder durchgeführt zu haben behauptete).
Auftrag
Das Levelt-Komitee hatte eine zweifache Aufgabe. Einerseits musste untersucht werden, welche Veröffentlichungen auf fiktiven Daten bzw. auf fiktiven Recherchen beruhten und in welchem Zeitraum diese Missbräuche stattfanden. Zweitens wurde der Ausschuss gebeten, die Forschungskultur, in der diese Missbräuche stattfinden könnten, zu untersuchen und Empfehlungen zur Verbesserung dieser Kultur zu geben.
Wie man handelt
Der Levelt-Ausschuss war ein vertraulicher Ausschuss gemäß den Bestimmungen zur wissenschaftlichen Integrität der Universität Tilburg. Die Arbeiten wurden vorschriftsmäßig hinter verschlossenen Türen durchgeführt. Außerdem wurde festgestellt, dass die Namen der Informanten in den meisten Fällen nicht an die Außenwelt weitergegeben werden. Auch das Scientific Integrity Memorandum der Akademie diente als Leitlinie. Stapel erhielt Gelegenheit, zu den vom Ausschuss gesammelten Informationen Stellung zu nehmen.
Ergebnisse
Die Ausschüsse stellten fest, dass viele der von ihnen untersuchten Veröffentlichungen nicht offiziell von Stapel oder von seinen Doktoranden (bei denen Stapel als Co-Autor tätig war) auf fiktiven Daten beruhten. Die Ausschüsse haben verschiedene Empfehlungen abgegeben, um künftig wissenschaftlichen Betrug zu verhindern. So wurde beispielsweise empfohlen, dass sich die Forscher gegenseitig besser kontrollieren, um Betrug zu verhindern. An allen niederländischen Universitäten Protokolle hinsichtlich der Methode der Erhebung von Forschungsdaten und der Kontrolle dieser Daten angenommen. Auf Vermittlung des Levelt-Komitees erhielt die Universität Tilburg einen unabhängigen vertraulichen Berater, an den sich Whistleblower wenden können, wenn sie Bedenken hinsichtlich des fairen Ergebnisses einer Untersuchung haben.
Externe Links
- Scheiternde Wissenschaft: Die betrügerische Forschungspraxis des Sozialpsychologen Diederik Stapel. Levelt-Ausschuss, Noort-Ausschuss, Drenth-Ausschuss. 28. November 2012. Tilburg, 2012. Keine ISBN
- Zwischenbericht von Prof. D.A. Haufen von Verletzungen der wissenschaftlichen Integrität. 31. Oktober 2011. Tilburg, 2011. Keine ISBN
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |