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Competentiegericht leren

Kompetenzbasiertes Lernen oder kompetenzorientierte Ausbildung ist auf die Vermittlung von berufspraktischen Kompetenzen ausgerichtet. Diese Form von Bildung gilt in den Niederlanden als besonders geeignet für Erwachsenenbildung und Berufsausbildung.

Kompetenzen

Der zentrale Begriff in der kompetenzbasierten Bildung ist Kompetenzen, wird aber nicht eindeutig verwendet. Traditionell beziehen sich Kompetenzen auf Kenntnisse und Fähigkeiten und manchmal auf Einstellung (Einstellung) verstehen. Dies sind Ziele für fast alle Bildungsformen. Allerdings bezieht sich kompetenzbasierte Bildung heute in der Regel auf spezifische Kompetenzen, die auf die berufliche Praxis oder Einstellung abzielen. Bildung erfolgt nicht durch einzelne Fächer, sondern durch berufspraktische Aufgaben, die teilweise auch in Unternehmen durchgeführt werden. Darüber hinaus wird stärker als bisher versucht, an bereits vorhandene Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Dieser praxis- und berufsorientierte Ansatz hat in Die Niederlande insbesondere Fortschritte innerhalb der Sekundarschulbildung (mbo) und später die höhere berufliche Ausbildung (hbo).

Hintergrund

Die Wirtschaft sah den Bedarf an einer stärker praxisorientierten Ausbildung und bestand auf Anpassungen in der MBO und anderen Berufsausbildungen. Theoretisch wird die Entscheidung für die kompetenzbasierte Bildung mit dem Hinweis auf bestimmte Denkschulen begründet Psychologie lernen. In den USA geht die „kompetenzbasierte Bildung“ auf die um 1950 entstandene „Behavioral Objectives Movement“ zurück. Dieses Behaviorist Bewegung wurde inspiriert durch die Arbeit von u.a. Franklin Bobbitt (1876-1956), der argumentierte, dass "die Normen und die Richtung der Bildung aus dem Verbraucher hervorgehen müssen: der Gesellschaft".[1]. Diese eher "ich" orientierte Bildungsstrategie wurde von Benjamin Bloom (1913-1999). Er entwickelte ein Messinstrument für die Bildung, das auf „direkt beobachtbaren Verhaltensweisen, die zuverlässig als An- oder Abwesenheit erfasst werden können“ basierte.[2].

Zukunft und Kritik

Die Erfahrung hat inzwischen zu der Erkenntnis geführt, dass kompetenzbasierte Bildung nicht der einzige geeignete Ansatz ist. Kritiker argumentieren, dass die Darstellung dieser Bildungsform als Allheilmittel vernachlässige, dass andere Bildungsformen tatsächlich auf Fähigkeiten ausgerichtet seien. Zudem wird auf das Manko hingewiesen, dass eine kompetenzorientierte Ausbildung nicht auf die Persönlichkeitsentwicklung, sondern vor allem auf die betriebswirtschaftliche Funktions- und Aufgabenentwicklung ausgerichtet wäre. Kurz gesagt, diese Form der Bildung bringt bessere Mitarbeiter hervor, aber keine besseren Menschen. Darüber hinaus drohen nach Ansicht anderer Kritiker sowohl Faktenwissen als auch Einsichten in historische Entwicklungen und deren wechselseitige Kohärenz aufgrund der teilweise sehr starken Betonung praktischer Fähigkeiten vollständig zu verschwinden.

Am 19. Mai 2011 hat das Abgeordnetenhaus den Gesetzentwurf zur Einführung der Berufsqualifikationsstruktur verabschiedet.[3] Insbesondere hat sich der Name geändert von kompetenzbasierte Qualifikationsstruktur zu berufliche Qualifikationsstruktur. Der Name beruflich spiegelt eher den tatsächlichen Inhalt der Qualifikationsstruktur der zweiten Generation wider. Dadurch wird weniger Wert auf die Liste der Kompetenzen gelegt, die überwiegend auf den Qualifikationsdateien der ersten Generation abgedruckt ist.