WikiDer > Konklave von 1903

Conclaaf van 1903
Konklave von 1903
Konklave von 1903
Entziehungskur
Toter PapstLeo XIII
Gewählter PapstPius X
Geboren: Giuseppe Melchiorre Sarto Flagge von Italien Italien
CamerlengoLuigi Oreglia di Santo Stefano
DeckeLuigi Oreglia di Santo Stefano
ProtodiakonLuigi Macchi
Berechtigte Kardinäle64
vorhanden Kardinäle62
Zeitraum und Ort
Sede-Urlaub starten20. Juli 1903
Wahl starten31. Juli 1903
Endgültige Wahl4. August 1903
Dauer des Sede-Urlaubs15 Tage
Wahldauer5 Tage
OrtRom
Chronologie
Konklave von 1878 Konklave von 1903 Konklave von 1914
Portal  Portalsymbol  Christentum
Papst Pius X. wurde 1903 beim Papstkonklave gewählt

Es Konklave von 1903 fand statt von 31. Juli bis um 4. August 1903 und folgte dem Tod des Dreiundneunzigjährigen Papst Leo XIII und führte zur Wahl von Giuseppe Melchiorre Sarto als Papst Pius X.

1903, das fünfundzwanzigjährige Pontifikat von Leo XIII., einem liberalen Kurienkardinal, der seinerseits die konservativen Papst Pius IX wurde befolgt. Die zentrale Frage während dieses Konklaves war, ob Leos Politik fortgesetzt würde oder ob die konservativere Strömung gewinnen würde.

Für die erste Fraktion war Mariano Rampolla del Tindaro, das Kardinalstaatssekretär von Leo XIII, dem designierten Kandidaten. Für den anderen Satz schien Sarto die naheliegende Wahl zu sein. Während des Konklaves sah es zunächst so aus, als würde Rampolla gewählt werden. Nach dem vierten Wahlgang jedoch, Cardinal Jan Puzyna de Kosielsko, Erzbischof der in der Österreichische Doppelmonarchie gelegen Krakau das Wort und berichtete, dass eine Wahl von Rampolla vom Kaiser sein Veto einlegen würde Frans Joseph I. Auf dem Weg zum Konklave hatte der Erzbischof dies mit dem Kaiser besprochen. Die Gründe für das Veto waren Rampollas angebliche Verbindungen zum Freimaurerei und seine Unterstützung - als Staatssekretär - für die Dritte Französische Republik.

Es Soße Exklusiv (Vetorecht bei der Papstwahl) entstand in der Mittelalter. Dieses Recht beanspruchte zunächst nur der spanische König. Später wurde dieser auch dem französischen König und dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches verliehen. Von diesem Recht machte Frans Jozef – als selbsternannter Erbe des letzteren – Gebrauch.

Das Konklave war nach dieser Ankündigung sehr verwirrt. Für einen Moment schien sie dem österreichischen Veto trotzen zu wollen, wählte aber am Ende Sarto als neuen Papst. Nach seiner Wahl gab Pius fast sofort a apostolische Konstitution in dem es - unter Androhung der Exkommunikation - jedem weltlichen Führer künftig verboten war, ein Veto gegen die Papstwahl einzulegen.

Verweise

  • Francis A. Burkle-Young, Übergabe der Schlüssel. Moderne Kardinäle, Konklaven und die Wahl des nächsten Papstes New York, Oxford, 1999 ISBN 1-56833-130-4 S. 5-10.