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Cottessergroeve
Cottesser-Steinbruch
Cottesser-Steinbruch
Kohlensandstein in der Wand von Hoeve Termoere aus dem Cottesser-Steinbruch

Das Cottesser-Steinbruch, Quarzit-Steinbruch oder Steinbruch Wijkerslooth[1] ist ein Steinbruch und geologisches Denkmal In Holländisch Süd-Limburg in der Gemeinschaft Vaals. Der Steinbruch liegt südöstlich von Epos und südwestlich von Cottessen in einem steile Wand entlang des Graben in dem Schluchttal am Fuße des Südwesthangs des Plateau von Vijlen.

Die Stätte ist ein Naturschutzgebiet und geologisches Denkmal im Besitz von Staatliche Forstwirtschaft und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Geschichte

In diesem zunächst offenen Steinbruch Quarzit gewonnen. In der Nähe des Steinbruchs wurde das Gestein gebrochen und gesiebt. Es wurde dann an die geliefert Schamotte-Union zu Geldermalsen für die Fertigung Feuerfeste Ziegelsteine. Es handelte sich um die sog dinas steine (feuerfeste und Kieselsäure).[2]

In den Jahren 1940 bis 1957 fand auch ein Untertagebau statt, bei dem ein Stollen ausgehoben wurde. Das abgebaute Material wurde zur Herstellung von feuerfesten Ofenauskleidungen verwendet.[3] Später wurden weitere Tunnel gebohrt und die alten Korridore mit Steinabfällen verfüllt.[2] Im 1960 der Gewinn wurde gestoppt.[4]

Geologie

im Süden von Epos kommt daneben Limburger Kreide auch ältere Gesteine ​​an der Oberfläche von 330 Millionen Jahren, die zu den Oberkarbon (Namurian). Im Cottesser-Steinbruch wird es zum Beispiel dick Quarzitschicht an der Oberfläche. Diese Quarzitsandsteine ​​und Schiefer ist in den Boden eingeklappt und hat ein steiles Gefälle nach Süden. Durch das Vorhandensein großer Spaltflächen im Gestein kann das Material leicht abgebaut werden und wurde in der Gegend als Baustein weit verbreitet.[3]

Oben auf der Quarzitschicht sind fein geschichtet Schieferschichten. Fossilien können in diesen Schichten gefunden werden, aber die gefundenen Exemplare waren schlecht erhalten.[3]

Die Gebirgsbildung, die am Ende des Karbons im Ardennen und Eifel, betraf auch Süd-Limburg, wo sich durch hohen Druck und hohe Temperaturen gelöste Kieselsäure zwischen den Sandkörnern ablagerte. Dadurch entstand eine harte Quarzitbank. Es fanden auch Falten und Brüche statt, die zu Verschiebungen im Gestein führten. In der Quarzitbank gibt es zwei markante Bruchflächen sowie zahlreiche weitere Brüche durch Druckentlastung im Gestein, die sogenannten Dialesungen.[3]

In der Bruchmauer gibt es a Antiklinale Struktur durch zwei Brüche gestört, wodurch sich die dicke Quarzitbank verschiebt.[3]

Anwendung

Die Nähe Termure Farm ist aus Steinen gebaut, die aus dem Cottesser-Steinbruch stammen.[5]

Siehe auch

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