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Cyberpesten

Cyber-Mobbing, digitales Mobbing oder verdauen ist der Mobbing auf Internet oder durch a Mobiltelefon. Dieses Verhalten tritt zwischen Kindern und Jugendlichen zu Hause und in der Schule sowie zwischen Erwachsenen und Arbeitskollegen auf.

Definition

Jemand kann auf unterschiedliche Weise Cybermobbing betreiben. Es handelt sich um verletzende oder bedrohliche Texte, zum Beispiel via Chat-Programme wenn WhatsApp oder Facebook. Auch missbräuchliche Fotos, Videos oder persönliche Informationen des Opfers im Internet können verwendet werden, um soziale Netzwerke hinstellen (Cyber-Köder) wie Facebook und Twitter. Dann ist die Rede von Cyber-Stalking, bei der ein oder mehrere Täter ein Opfer vorsätzlich weiter belästigen. Kann auch an Foren und frei editierbare Seiten zum Beispiel Wikipedia, leicht beleidigende oder bedrohliche Informationen posten

Eigenschaften

  • Cybermobbing passiert oft anonym.[Quelle?] Die Täter fühlen sich sicher, unerreichbar und nicht wiederzuerkennen, sodass sie nicht sehr zurückhaltend sind.
  • Bei Cybermobbing geht es nicht nur um physisch oder sozial dominante Menschen. Aufgrund seiner Internet-Kenntnisse fühlt sich der Täter oft mächtiger als das Opfer und meint dann, seinen Job „sicher hinter dem Computer“ erledigen zu können.
  • Cybermobbing lässt sich nicht rückgängig machen – oft bleiben die Daten im Internet, sodass das Opfer noch Jahre später damit konfrontiert werden kann.

Vorfall

Belgische Untersuchungen haben ergeben, dass jeder zehnte Jugendliche über das Internet gemobbt wird.[Quelle?] Laut einer Umfrage in den Niederlanden, bei der 500 Jugendliche befragt wurden, kommt es in vier von zehn Schulen vor. Auch Mitarbeiter werden Opfer von Mobbing durch Kollegen über Firmenserver. Das Schlimme daran ist, dass Cybermobbing anonym stattfindet, was es schwieriger macht als normales Mobbing und bedrohlicher für das Opfer, während der Täter geheim gehalten und vor Gefahren geschützt wird. Auch Eltern, Lehrer und Arbeitgeber wissen nicht, was los ist.

Prävention in der Schule

Eltern und Lehrer spielen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Cybermobbing. Die Kinder können besser informiert werden, indem sie das Kind beim Surfen im Internet anleiten und sicherstellen, dass es meldet, wenn etwas nicht korrekt ausgeführt wird. Wichtig sind auch Informationen zum Umgang mit Passwörtern, persönlichen Daten und Posting-Informationen. Lehrer haben im Unterricht eine Informationsfunktion darüber, was das Internet ist und was die Gefahren sein können. Wenn Fehlverhalten festgestellt wird, Schulserver der Vandalen aufgespürt und per a Internetprotokoll Regeln gegeben werden können. Es gibt Mobbingprogramme, die sich unter anderem auch mit Cybermobbing beschäftigen.

Prävention am Arbeitsplatz

Ein Unternehmen kann durch Mobbingprotokolle und mit Hilfe des Unternehmensberaters nach Richtlinien handeln. Informationen sind in diesem Zusammenhang unabdingbar. Es gibt einen Unterschied zwischen Streiche und systematisch einen Mitarbeiter über das Internet belästigen. Unternehmen können aus dem Umgang der Schulen mit dem Problem lernen. Ein Mobbing-Mitarbeiter kann mit einem Mobbing-Studenten verglichen werden. Ein Unternehmen sollte sich bewusst sein, dass ein Mobbing negative Auswirkungen auf die Unternehmenskultur und -ergebnisse hat und dass Cybermobbing eine zusätzliche Bedrohung für Menschen darstellt.

Siehe auch

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