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Bezemen

fegen ist eine Form von Cyber-Mobbing wo Fotos von hauptsächlich Mädchen, aber auch Jungen kopiert und in selbstgedrehte Filme mit groben Texten und Hintergrundmusik eingefügt werden. Diese Fotos stammen hauptsächlich von soziale Netzwerke wie Facebook. Diese Videos, die oft mit privaten Informationen wie Adressen und Telefonnummern versehen sind, werden dann auf Websites wie Youtube Gesendet. Dieses Konzept ist in den Niederlanden seit 2007 bekannt. Beim Fegen wird das Opfer oft als Prostituierte dargestellt. Bei den Tätern handelt es sich meist um Ex-Freunde.[Quelle?] Das Wort 'Besen' ist Jugendsprache für 'Hure' oder 'Sauger'.

Bamber Delver, Direktor des NiederländischVerbraucherstiftung für KinderEr sagte 2010 in einem Interview zu diesem Phänomen, der Täter wolle in der Regel den Ruf des Opfers so weit wie möglich schädigen. Er erklärte, dass das Kind die Konsequenzen seines Handelns nicht verstehe. Wie andere Formen des Cybermobbings ist das Fegen in den Niederlanden, Belgien und anderen Ländern eine Straftat. Das niederländische Recht hat keine Artikel des Gesetzes in denen Cybermobbing explizit kriminalisiert wird, aber in der Strafrecht Es sind Artikel enthalten, die in Fällen von Cyber-Mobbing wie Verleumdung und/oder Verleumdung, Beleidigung und manchmal sogar Diskriminierung oder Bedrohung.

Auch wenn Opfer das Originalvideo löschen lassen können, was beispielsweise bei YouTube möglich ist, bedeutet dies nicht, dass das Video aus dem Internet verschwunden ist oder später nicht wieder auftauchen kann. Aufgrund der Geschwindigkeit des Mediums kann dem Opfer in kurzer Zeit viel Schaden zugefügt werden. Es ist auch möglich, dass das Video später wieder auftaucht. Aufgrund der Möglichkeiten, anonym online zu arbeiten, kann auch die Täterfindung ein Problem darstellen. Das Opfer kann daher einen Verdacht haben, wer der Täter ist, was jedoch oft schwer zu beweisen ist.