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Dahmer ist ein Film von David Jacobson von 2002.
Es ist ein Biopic über das Leben des amerikanischen Serienmörders Jeffrey Dahmer. Der Film wurde acht Jahre nach seinem Tod veröffentlicht. Die Rolle der Dahmer wurde gespielt von Jeremy Renner.
Handlung
Der Film spielt in zwei verschiedenen Perioden und wechselt immer von einer Periode zur nächsten. Eine Periode zeigt Jeffrey Dahmers Leben, während er noch bei seinen Eltern lebt, und die Beziehung zu seinen Eltern. Seine Eltern sorgen sich um das exzentrische Verhalten ihres Sohnes und Dahmer fordert mehr Privatsphäre. Dahmer hat bereits mehrere Morde begangen. Den abgetrennten Kopf eines seiner Opfer bewahrt er in einer Kiste auf. Als seine Eltern für eine Weile weggehen, hat Dahmer das Reich allein zu Hause. Er lädt einen Mann ein, mit ihm Gras zu rauchen. Dahmer und der Mann haben viel Spaß zusammen, aber wenn der Mann gehen will, will Dahmer ihn bei sich behalten. Als der Mann das Haus verlassen will, schlägt Dahmer ihn mit einem Hammer bewusstlos. Später tötet Dahmer den Mann, indem er seine Halsschlagader durchtrennt. Als Dahmer die Leiche abladen will, wird er von einem Polizisten angehalten. Er wittert jedoch keine Gefahr und lässt ihn wieder gehen. Zu Hause scheint Dahmer seine Tat zutiefst zu bedauern.
Der zweite Abschnitt zeigt Dahmers Leben, wenn er außer Haus ist und allein lebt. Anschließend arbeitet er in einer Schokoladenfabrik. Dahmer geht in ein Schuhgeschäft und bietet einem Jungen an, ihm teure Schuhe zu kaufen. Im Gegenzug will er den Jungen bei sich zu Hause fotografieren. Der Junge nimmt das Angebot an und geht mit Dahmer zu Dahmers Haus. Dahmer füllt die Cola des Jungen mit Betäubungsmitteln. Als der Junge bewusstlos ist, macht Dahmer mehrere Nacktfotos von ihm. Dann bohrt er dem Jungen ein kleines Loch in den Kopf, ohne ihn zu töten. Der Junge wacht später allein in Dahmers Haus auf. Er will gehen, ist aber noch sehr sediert. Er geht raus und kommt mit der Polizei in Kontakt. Dahmer kommt jedoch rechtzeitig, um den Jungen mit der Polizei zu sehen. Er sagt der Polizei, dass der Junge sein Freund ist und er sich um ihn kümmern wird. Die Polizei stellt eine Reihe von Fragen, aber Dahmer lässt den Jungen schließlich den Jungen mitnehmen. Als er nach Hause kommt, will Dahmer den Jungen zuerst erwürgen. Dann ändert er seine Meinung und hält ihn stark sediert gefangen. Später tötet Dahmer den Jungen mit einem Messer.
Kurz darauf kommt Dahmer ein homosexuell Junge namens Rodney gegen. Durch Rodney landet er in einer Schwulenbar. Dahmer gibt Betäubungsmittel in Getränke, die er dann Partymännern anbietet. Immer wenn die Männer sediert werden, hat Dahmer mit ihnen Geschlechtsverkehr. Er wird schließlich beim Drogenkonsum erwischt, woraufhin er aus dem Club geworfen wird. Durch die Schwulenbar trifft er einige seiner späteren Opfer. Dahmer nimmt Rodney mit zu sich nach Hause und lernt ihn ein wenig besser kennen. Rodney kommt dann mehrmals vorbei und verliebt sich in Dahmer. Als Rodney eines Nachts ausgehen will, bittet Dahmer ihn zu bleiben. Wenn Rodney sich weigert, wird Dahmer die Stecker sprengen. Er versucht Rodney mit Gewalt zu halten. Rodney gelingt die Flucht und geht. Später kehrt er zurück und gesteht Dahmer seine Liebe. Dahmer behauptet nicht, in ihn verliebt zu sein, macht aber später mit Rodney Liebe. Beim Liebesspiel zieht Dahmer ein Seil heraus, mit dem er versucht, Rodney zu erwürgen. Rodney entkommt erneut und flieht nun endgültig aus Dahmers Haus. Dahmer bleibt allein. Dass Rodney die Polizei alarmiert und damit für Dahmers Festnahme sorgt, bleibt außen vor. Auch der Prozess gegen Dahmer, seine Inhaftierung und sein eventueller Tod bleiben außen vor.
Die letzte Szene spielt wieder im ersten Abschnitt. Dahmer rief seinen Vater nach dem Mord an, kann sich aber an nichts erinnern. Als Dahmer mit seinem Vater im Auto sitzt, empfiehlt er eine Therapie, die Dahmer ablehnt. Sein Vater setzt Dahmer an einem Gebäude ab und fährt los. Dahmer geht in den nahegelegenen Wald. Das letzte Bild zeigt Dahmer, wie er ganz allein in den großen Wald geht, einsam, weil er all seine Lieben getötet hat.