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Das Damen in Weiß (Spanisch: Damas de Blanco) sind eine lose kollaborative Gruppe von Frauen in Kuba, deren Ehemänner und Söhne für die Redefreiheit und Pressefreiheit erhoben und wurden deshalb vom kubanischen Regime inhaftiert.
Hintergrund
Die Ladies in White traten erstmals im Frühjahr 2004, ein Jahr nach der Schwarze Feder von 2003, in dem 75 Dissidenten festgenommen wurden. Das erste Mal war es eine spontane Aktion, die sich seitdem jeden Sonntag wiederholt. Die Demonstranten tragen weiße Kleidung, ähnlich der Dumme Mütter von dem 70er Jahre im Argentinien. Die Farbe Weiß ist auch für diese Frauen das Symbol der Unschuld und Reinheit. Genau wie bei der Dumme Mütter sind die Demonstrationen der Damen in Weiß beabsichtigt, dem Regime Informationen über ihre vermissten Männer und Kinder zu entlocken.[1]
Demonstrationen finden jeden Sonntag nach dem Gottesdienst in der Kirche Santa Rita statt, gefolgt von einem Spaziergang mit Blumen in der Hand durch die Quinta Avenida, bei dem die Freilassung der Lieben gefordert wird.[1]
Auf Palmsonntag Am 20. März 2004 wurden Ladies in White von Mitgliedern der regierungsnahen Föderation kubanischer Frauen schikaniert. Sie wurden beleidigt und einige Frauen belästigt.[1]
Vergeben
2005 haben die Ladies in White zusammen mit dem NigerianischHauwa Ibrahim und die Organisation Reporter ohne Grenzen das Sacharow-Preis für geistige Freiheit von dem Europäisches Parlament. Der Sacharow-Preis wird an Einzelpersonen und Organisationen verliehen, die sich dem Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten. Der Preis wurde den Frauen verliehen, weil ihren Mut und ihr Engagement für die Menschenrechte in Kuba und diente auch als Erinnerung das Schicksal der 75 politischen Dissidenten, die seit März 2003 allein wegen ihrer Kritik an der fehlenden politischen Freiheit im Land inhaftiert sind.[1]
Externer Link
- (es) Offizielle Website
| Vorgänger: Belarussischer Journalistenverband (2004) | Sacharow-Preis 2005 | Nachfolger: Aljaksandr Milinkevich (2006) |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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