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Daniel Sternefeld

Daniel Sternefeld (Antwerpen, 27. November1905Uccle, 2. Juni1986) war ein BelgierKomponist, Musikpädagoge und Dirigent.

Lebenszyklus

Er war ein Sohn von Alexander Sternefeld und seiner Frau Franck. Er heiratete die Harfenistin Suzanne De Backer (1904-1960) und in zweiter Ehe Alice Chini (°1921).

Von 1916 bis 1925 studierte er Flöte bei Ferdinand Valck und Harmonielehre bei Lodewijk De Vocht an der Königliches Konservatorium von Flandern. Er begann seine musikalische Karriere 1923 als Flötist im Orchester der Königlich Flämische Oper in Antwerpen. Gleichzeitig nahm er Privatunterricht in Komposition am Königlichen Konservatorium in Antwerpen bei Renaat Veremans und auf dessen Drängen auch in Brüssel at Paul Gilson. Außerdem belegte er einen Kurs in Orchesterdirigent bei Frank Van der Stucken und nahm an einem Meisterkurs für Dirigieren an der Universität für Musik und Darstellende Kunst "Mozarteum" Salzburg zu Salzburg Biene Bernard Paumgartner, Clemens Krauss und Meinhard von Zallinger.

1935 wurde er zum Dirigent des Antwerp Opera Orchestra, hiermit die pfeifen gegen den Taktstock getauscht. Er dirigierte die Mater Dolorosa, eine Oper seiner Komposition. Außerdem wurde er Dirigent der Koninklijke Nederlandse Schouwburg (KNS) und der Koninklijke Vlaamse Schouxburg (KVS).

wenn Jude er wurde während der Kriegsjahre aus diesen Positionen entfernt und lebte mit Unterstützung von Freunden in Antwerpen versteckt. Er wurde dreimal verhaftet, im Herbst 1943 verbrachte er mehrere Monate in Mechelse Dossin-Kaserne, zur Zeit a Durchgangslager zum Todeslager, aber wie durch ein Wunder der Deportation entgangen.

1944, unmittelbar nach der Befreiung, wurde er Erster Dirigent der Antwerpener Oper und wechselte 1948 zum Symphonieorchester des Belgischen Rundfunks in Brüssel, zunächst als Assistenzdirigent und von 1957 bis zu seiner Emeritierung 1970 als Chefdirigent. Während dieser Zeit unterrichtete er auch Dirigieren am Konservatorium Antwerpen. Außerdem nahm er an zahlreichen Gastspielen mit Orchestern in ganz Europa, Südafrika und Amerika teil.

Er war mehrere Jahre Direktor der Königin-Elisabeth-Kapelle. 1965 und 1966 dirigierte er das Orchester beim Finale der Königin Elisabeth Wettbewerb. Der Publikumspreis für den Queen-Elisabeth-Wettbewerb des ehemaligen BRT 3 wurde nach Daniel Sternefeld benannt. Seine Witwe stiftete die Königin-Elisabeth-Wettbewerbe mit einem Preis Daniel Sternefeld. Sein Sohn Frank Sternefeld (°1944) wurde ein angesehener Harfenist.

Kompositionen

Arbeiten für Orchester

  • 1928Symphonische Variationen
  • 1934Flämische Volkslieder - Suite, für Kammerorchester
  • 1931Elegie
  • 1943Symphonie in C
    1. Adagio molto-Allegro impetuoso
    2. Andante
    3. Allegro agitato
  • 1976Singe und tanze am Hof ​​von Maria von Burgund, für Orchester
  • 1978Halewijn
  • 1979Das Himmelbett
  • 1979Festivas populacia bruocsella
  • 1979Salve Antwerpen
  • 1981Rossiniazata, Suite für Orchester zu Gioacchino Rossini
    1. Einführung: Allegro molto vivace
    2. Kleine chinesische Polka: Allegro brillante
    3. Harmloses Vorspiel: Andantino
    4. Ein kleiner Gedanke: Allegro Moderato
    5. Saltarello a L'italienne: Allegretto moderato
    6. Französische Offenheit: Allegretto
    7. Ein kleiner Genusszug: Allegretto
    8. Memento Homo: Andante maestoso
    9. Genug der Erinnerungen, lasst uns tanzen: Allegro moderato
    10. Akuter Schmerz der Erben: Allegro vivace
  • 1982Bruegel (2. Symphonie), für Orchester
  • 1984Ventilator
  • Symphonia Femina

Werke für Blasorchester und Fanfarenorchester

  • 1954Variationen über Bruder Jacob, für Blasorchester
  • 1954Bruder Jacques, für Blechbläserensemble (4 Hörner, 3 Trompeten, 3 Posaunen, 1 Tuba) und Schlagzeug
  • 1983Fünf niederländische Lieder, für Fanfarenorchester
  • 1985Fünf niederländische Lieder aus dem 16. und 17. Jahrhundert, für Blasorchester
  • Divertimento, für Blasorchester
    1. Allegro con spirituo
    2. Andate - Kadenz
    3. Allegro giocoso
  • Intrada und vier Variationen über zwei Volkslieder

Musiktheater

Opern

Abgeschlossen inTitelTatenPremiereLibretto
1934Mater Dolorosa1935, AntwerpenWillem Gijssels, basierend auf dem Märchen von
Hans Christian Andersen, Die Geschichte einer Mutter

Arbeit für Chöre

  • 1949A.B.V.V. Mars, für gemischten Chor

Vokalmusik

  • 1938Pierlala, für Stimme und Orchester
  • 1977"Ich kam lestmael durch eine grüne Wiese", für Stimme und Harfe
  • 1977Ich freue mich innerlich am meisten, für Stimme und Harfe
  • 1977Ich sah Cecilia kommen, für Stimme und Harfe
  • A.B.V.V. Lied, für mittlere Stimme und Klavier - Text: M. Coole

Kammermusik

  • 1930Kleine Burleske Nr.1, für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott
  • 1986Bläserquintett
  • Kleine Burlesque Nr. 2, für Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott

Diskografie

Literatur

  • Luc LEYTENS, Daniel Sternefeld, in: Jean-Philippe Schreiber, Dictionnaire biographique des juifs de Belgique, Brüssel, De Boeck, 2002.
  • J. VAN HOLEN, Partituren im Exil, in: Zeitschrift Flandern, 2005.
  • Luc LUYTEN, In Gedanken an Daniel Sternefeld, in: Musik & Wort, 2005.
  • Flavie ROQUET, Lexikon der flämischen Komponisten, die nach 1800 geboren wurden, Roeselare, Roularta, 2007.

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