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Bernard Paumgartner (Wien, 14. November1887 - Salzburg, 27. Juli1971) war ein österreichischKomponist, Dirigent und Musikwissenschaftler.
Lebenszyklus
Paumgartner war der Sohn des Komponisten Hans Paumgartner und der Sängerin Rosa Papier. Er studierte Musik bei Bruno Walter und Rechte an der Universität Wien. Bekannt wurde er durch seine Arbeit als Direktor des Wiener Hofoper und der Wiener Tonkünstler-Orchester. 1925 wurde er Professor an der Staatsakademie in Wien. Von 1917 bis 1938 sowie von 1947 bis 1959 war er Direktor der Salzburger Mozarteum. Er gründete auch die Salzburger Festspiele und leitete es von 1960 bis 1971. Er war vor allem als Prominenter bekannt Mozart-Dolmetscher.
Er veröffentlichte Mozart-Biographien (1927, überarbeitete Fassungen 1940 und 1955), Schubert (1944), Bach (1950) sowie Artikel und Veröffentlichungen der italienischen Barockmusik. Als Komponist schrieb er Opern, Chorwerke, eine Weihnachtskantate, Lieder und ein Klaviertrio. Unter seinen Jüngern war Herbert von Karajan.
Veröffentlichungen
- mit Alfred Rottauscher: Das Taghorn. Dichtungen und Melodien des Bayrisch-Osterreichischen Minnesangs. Eine Neuausgabe der alten Weisen für die künstlerische Wiedergabe in unserer Zeit. Mit beigefügter Klavierbegleitung, Buchschmuck nach zeitgenössischen Werken. In drei Banden. Stephenson, Wien, 1922.[1]
- Mozart. Mit Noten- und Handschriftproben und Illustrationen. (Biographie) Wegweiser-Verlag, Berlin, 1927.[2]
- Franz Schubert. (1. Auflage) Atlantis-Verlag, Zürich, 1943.[3]
- Johann Sebastian Bach. Leben und Werk. Band 1 (die anderen Bände sind nicht erschienen). Atlantis-Verlag, Zürich, 1950.[4]
- Dieses Instrumental-Ensemble. Von der Antike bis zur Gegenwart. Atlantis-Verlag, Zürich, 1966.[5]
Unterlagen
Der Nachlass von Bernhard Paumgartner befindet sich im Archiv des Forschungsinstituts für Salzburger Musikgeschichte an der Fakultät für Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg. Ein Teil der Berufskorrespondenz der Nachkriegszeit befindet sich im Mozarteum in Salzburg. Einige Briefe aus dem Zeitraum 1929-1947 befinden sich in Akten des Leipziger Musikverlegers C.F. Peters und befinden sich im Staatsarchiv Leipzig.
Auszeichnungen und Ehrungen
- der Bürotitel Hofrat
- Ehrendoktor an die Philosophische Fakultät der Universität Salzburg, verliehen am 14. November 1967[6]
- Mozart-Medaille, erhalten von der Mozart-Gesellschaft in Wien (1960)[7]
- Österreichischer Preis für Wissenschaft und Kunst (1962)[8]
- Salzburger Ehrenbürger (1963)
- Ring des Landes Salzburg (1963)
- Im Salzburger Stadtteil Mirabellgarten ist eine Straße nach ihm benannt: die Bernhard-Paumgartner-Weg.
Externe Links
- Werke von und über Paumgartner in der Deutschen Nationalbibliothek
- Über Paumgartner im Austriaforum
- Die veröffentlichten Kompositionen von Bernhard Paumgartner Biene Universal-Edition
- Seite über Bernhard Paumgartner
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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