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Daniel Johan (Daan) van Bemmelen (Batavia, 1899 - Den Haag, 1982) war ein Holländer Anthroposoph und Gründer der ersten freie Schule in den Niederlanden.[1] Er war ein Schüler der österreichischen EsoterikerinRudolf Steiner
Biografie
Van Bemmelen wurde in Niederländisch-Ostindien geboren und wuchs dort auf, bis er neun Jahre alt war. Ab seinem neunten Lebensjahr wohnte Van Bemmelen bei einer Gastfamilie in den Niederlanden, wo er Schwierigkeiten mit dem harten Familienleben, aber auch mit dem niederländischen Klima hatte. Als seine Mutter aus Niederländisch-Indien zurückkehrte, machte sie Van Bemmelen mit den Schriften Rudolf Steiners bekannt, die sie gemeinsam studierten.[1]
1921 unternahm Van Bemmelen eine Reise in die Goetheanum, dem internationalen Sitz der Anthroposophischen Gesellschaft, in der Schweiz Dornach. Er trat nach einem kurzen Treffen mit Rudolf Steiner zu diesem Verein. Zwei Jahre später, im Jahr 1923, gründeten Van Bemmelen und seine zukünftige Frau Emmy Smith in Den Haag die ersten Holländer freie Schule auf. Van Bemmelen war auch an der Gründung des ersten steiner schule in Belgien.[2] Van Bemmelen widmete den Rest seines Lebens der Anthroposophie.
Van Bemmelen war der Sohn von Willem van Bemmelen, Direktor des Magnetischen, Meteorologischen und Seismologischen Observatoriums, und der Bruder des Geologen Reinout Willem (Rein) van Bemmelen.
Literaturverzeichnis
- Goethes Bedeutung für die Pädagogik, Den Haag 1923
- Bewegungsformen von Herz und Kreis sind Abbilder kosmischer Bewegungen, Dornach 1967
- Zarathustra, Zeist 1967
- Rudolf Steiners farbige Gestaltung des Goetheanum, Stuttgart 1973
- Das erste Goetheanum als Menschheitsbau, Dornach 1975
- Das Wirken des Heiligen Geistes vor und nach Christus, Zeist 1976
- Geschichte Ägyptens, Zeist 1976
- Yoga und Anthroposophie: Alte und neue Bildungswege, Zeist 1976
- Goethes Märzen in 12 Aquarellen, Zeist 1978
- Goethes Märchen von der grünen Schlange, 1978
- Die Mysterienlehre im Letzten Abendmahl nach dem Johannesevangelium, Zeist 1980
- Exegese von Goethes Märchen, Zeist 1982
Literatur:
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