WikiDer > Die Waldkauz
Die Waldkauz ist ein Musiklokal in Weert. Es existiert seit den 1960er Jahren und ist seit 2003 in einem Neubau untergebracht.
Der Raum hat eine Kapazität von 650 Personen und kann in mehrere Abteile unterteilt werden. Der Balkon bietet auch einen guten Blick auf den Saal und die Bühne. Es stehen zwei Proberäume zur Verfügung, die von Muziekkollektief De Bosuil verwaltet werden. In den letzten Jahren sind viele große nationale und internationale Künstler aufgetreten, darunter Dünne Lizzy, Uria Heep, Angstfabrik, BLØF und Der Deich. Vor allem in Rock und Blues(rock) hat De Bosuil einen sehr guten Ruf.
Es beherbergt auch Partys, Festivals, politische Diskussionen, Workshops und sogar Modenschauen.
Geschichte
Die Geschichte des heutigen Waldkauz lässt sich in die folgenden vier Perioden einteilen:
- Loslegen
- Die ersten Impulse zu einem organisierten Jugendclub lassen sich nicht genau zurückverfolgen, liegen aber aller Wahrscheinlichkeit nach in den Sechzigern oder möglicherweise sogar davor. Die Jugendlichen organisierten sich dann als K.A.J. (Katholische Arbeiterjugend), hatte ein eigenes Banner und nutzte den oberen Dachboden des Lokals Notkirche (heute Café/Halle Don Bosco) für seine Aktivitäten.
- K.W.J.
- 1975 wurde die Grundschule auf Hushoven geräumt und den damaligen Jugendlichen von der Gemeinde zwei Klassenräume zugeteilt, die zu einem Jugendzentrum mit eigener Bar und Disco umgebaut werden konnten. Da diese Jugendgruppe rechtlich keine juristische Person war, wurde beschlossen, sich dem provinziellen K.W.J. was für Katholische Arbeiterjugend stand.
- Jugendzentrum De Bosuil
- 1977 zerfiel die organisierte Gruppe der KWJ-er als Jugendgruppe fast. Die Gruppe wurde älter und hatte amourösere Interessen. Die altersmäßig darunter liegende Generation (von der noch Menschen im heutigen Bosuil aktiv sind) übernahm das Gebäude und organisierte eigene Aktivitäten, darunter 1981 das erste Bospop-Festival.
- Da der Katholizismus nicht mehr voll ausgeprägt war und die Landes-KWJ eine Verbindung mit der FNV-Jugend einging, entschloss man sich damals, eine eigene Rechtspersönlichkeit zu gründen. Daraus wurde die Stiftung Jugendzentrum De Bosuil.
- Irgendwann im Jahr 1987 häuften sich die Beschwerden über die späten Öffnungszeiten (es wurde oft früh am Morgen) in der Gegend und es wurde die Idee aufgebracht, ein neues Jugendzentrum im Sportpark Boshoven zu realisieren. Hier gab es keine unmittelbaren Nachbarn, so dass die genannten Beschwerden beseitigt werden konnten. De Bosuil konnte auch nach eigenem Ermessen ein Gebäude realisieren, in dem auch Einrichtungen für Live-Musik realisiert werden konnten. Das neue Jugendzentrum wurde von de Bosuil selbst mit Hilfe vieler Freiwilliger konzipiert, finanziert und umgesetzt. Die neue Einrichtung (heute Hang Out) wurde Mitte 1989 offiziell eröffnet.
- Musikzentrum De Bosuil
- 1999 war de Bosuil zusammen mit der Akademie für Musik und Tanz und der Gemeinde Weert an der Gründung der ersten Weerter Popnota beteiligt. Das ging aus einer Umfrage unter den regionalen Amateurpop-Gruppen hervor. Daraus ließ sich ablesen, dass es in der Region Weert eine große Szene von Popgruppen gab, die ein gewisses Maß an Ausstattung brauchten. Mit anderen Worten, es brauchte eine professionellere Bühne und Proberäume.
- Zunächst prüfte das Jugendzentrum, ob sich das jetzige Gebäude für eine Erweiterung um Bewegungsräume eignet. Auf der anderen Seite benötigte die Gemeinde einen Platz für die örtliche sogenannte Herumlungerjugend. Außerdem wollten sie das Bosuil nutzen, um ein anderes Förderprogramm zu erarbeiten und die derzeitige offene Konstruktion gegen eine Haushaltsförderung einzutauschen.
- De Bosuil hatte die Idee, sein Gebäude an die Gemeinde zu verkaufen und neben dem alten ein neues Gebäude (Musikzentrum) zu realisieren. Der schöne Neubau von Sjiwa in Baarlo war den Leuten bekannt. Derselbe Architekt wurde gebeten, einen Entwurf auf der Grundlage von No Cure No Pay zu erstellen. Die Techniker innerhalb des Bosuil legten ein Budget daneben und prüften die finanzielle Machbarkeit, wobei auch das Fundraising ein wichtiger Bestandteil war. Da war ein Geschäftsplan und stellte einen Antrag auf Zusammenarbeit bei der Gemeinde. Es dauerte 1,5 Jahre und einige Überzeugungsarbeit, um De Weerter in den Plan einzubeziehen, woraufhin im Mai 2002 die erste Schaufel des neuen oder aktuellen Musikzentrums unter die Erde ging. Anfang März 2003 wurde das Gebäude offiziell eröffnet. Die Organisation war seit einiger Zeit ausgebaut und auf die neue Situation vorbereitet worden. Mehr Freiwillige wurden gebraucht, und sie kamen.
Externe Links
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