WikiDer > Der brief von marque
der brief von marque | ||||
| Originaler Titel | La Mission Secret de l'épervier | |||
| Comic-Serie | roter Bart | |||
| Ordnungsnummer | 11 | |||
| Szenario | Jean-Michel Charlier | |||
| Zeichnungen | Victor Hubinon | |||
| Erster Druck | 1971 (Album) | |||
| Herausgeber | Dargaud | |||
| Liste der Alben aus der Comicserie Redbeard | ||||
| ||||
der brief von marque (Französisch: La Mission Secret de l'épervier) ist das 11. Album der Belgier Comic-Serie roter Bart von Jean-Michel Charlier und Victor Hubinon. Der Comic erschien 1971. Dies ist das dritte Album, bei dem Roodbaard nicht selbst mitspielt, die Hauptrolle jedoch ganz seinem Sohn Erik vorbehalten ist.
Die Geschichte
Der Krieg
Es ist wieder Krieg Frankreich einerseits und England und die Niederlande andererseits. Im europäischen Landkrieg erringen die Franzosen Erfolg um Erfolg, aber in den überseeischen Kolonien ist die französische Marine den englisch-niederländischen Geschwadern nicht gewachsen. Im Hafen von New Orleans hast Erik Lerouge um die Besatzung seines Schiffes zu feuern. Schon vor Monaten hat er die Franzosen Gouverneur de Bienville gefragt, ob Entführer im Dienste Frankreichs zu operieren, aber bisher hat er keine Antwort erhalten. Erik, der allein ist mit Stativ und baba auf der tot Sperber umbenannt DreimasterSee-Adler lebt, das Wasser steht jetzt bis zu deinen Lippen. Die drei haben nur für ein paar Tage Essen und müssen dann das Schiff verkaufen. Eines Nachts erhalten sie maskierten Besuch: Es sind der Gouverneur de Bienville und der Graf de Jussière, der gerade aus Frankreich eingetroffen ist, um im Namen des Königs Erik zu sein. Brief der Marke übergeben. Dazu muss Erik zunächst einen vertraulichen Auftrag erfüllen: die von den Engländern belagerte Fort-de-France (auf Martinique) mit Aktien. Erik stimmt zu und die Sperber ist versehen mit Schießpulver, Waffen und Proviant. Erik ist gezwungen, Matrosen aus dem Gefängnis anzuheuern, weil die englische Blockade der Mississippi nur wenige gewöhnliche Segler können in diese gefährliche Reise eingeseilt werden.
Die britische Blockade
Beim letzten Nachschub im MississippiDelta die an der Küste patrouillierende englische Marine wird von einem Verräter gewarnt. Bei einer Erkundung trifft Erik auch auf einen erschöpften Franzosen, der aus der spanischen Kolonie geflohen ist Matagorda. Trotz des Verrats gelingt es Erik im dichten Nebel die englische Blockade zu durchbrechen, wobei die Engländer FregatteTriton wird von den Franzosen angegriffen und schwer beschädigt. Die anderen Schiffe Merkur und Achilles verfolgen. Auf hoher See beschließt Erik, nicht direkt nach Fort-de-France zu segeln, sondern zuerst nach Westen nach Matagorda zu segeln. Unter dem falschen Namen Falke er segelt in den Hafen von Matagorda, bestellt dort Lebensmittel und schickt seine dubiosen Kriminellen in die Stadt. Der spanische Gouverneur der Stadt entpuppt sich als Don Enrique, ein alter Bekannter von Erik (siehe: Der kaputte Kompass und Der spanische Hinterhalt). Die Vorräte werden von den französischen Sklaven an Bord gebracht, woraufhin Erik sie befreit, die spanischen Wachen über Bord werfen lässt und davonsegelt.
Fort-de-France
Auch jetzt segelt Erik noch nicht nach Fort-de-France. Er weiß, dass die Belagerer gewarnt wurden und beschließt, Barbados wo sich ein wichtiger Stützpunkt der englischen Flotte befindet. Nachts fängt er die Blaue Eiche, das Heck eines Konvois von elf bewaffneten Frachtschiffen nach Martinique. Er macht dieses Schiff zu einem Brenner, mit der er die englische Fregatte benutzte Achilles zerstört, die den Hafen von Fort-de-France bewacht. Dann erreicht er ohne große Schwierigkeiten Fort-de-France, sehr zur Freude der dortigen französischen Garnison.