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De Klencke
Die Klencke
Die Klencke in Oosterhesselen
Ort
OrtOosterhesselen
Status und Zeitachse
Aktuelle NutzungZuhause
Baubeginn18. Jahrhundert
1670 (Anker)[1]
Anerkennung
DenkmalstatusNationaldenkmal
Denkmalnummer31634
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Die Klencke ist ein haszate in der Nähe des Ortes Oosterhesselen in dem Niederländisch Gemeinde Coevorden. Neben dem Gutshof umfasst das Anwesen fünf landwirtschaftliche Betriebe mit ca. 200 Hektar Land. 1961 wurde das Anwesen von der damaligen Besitzerin, Frau E.J. Goddard-van der Wyck (1879-1961), vermacht dem Verband der Naturdenkmäler. Das Herrenhaus und das dazugehörige Gebäudehaus wurden 1976 restauriert.[2]

Name

Der Name Klencke weist wahrscheinlich auf eine geringe Tiefe im Drostendiep: In der Biegung dieses Baches befinden sich sowohl das Herrenhaus als auch der gleichnamige Weiler.[3]

Geschichte

Wann genau das Haus gebaut wurde, ist nicht bekannt.[1] 1558 kam das Haus in den Besitz von Herman van Welvelde, ette in dem Ding SpielSüdfeld und Vertreter von Drenthe im Jahr 1580 im Allgemeine Staaten. Sein Sohn Johan gehörte dem Ritterschaft aus Drenthe. De Klencke erscheint in den Resolutionen von 1617 und 1646 der Landschaft Drenthe als anerkannter Eigentümer. Die Bewohner eines Herrenhauses hatten verschiedene Rechte, darunter die Kollationsrecht den örtlichen Pfarrer, Küster und Lehrer zu ernennen.

De Klencke gelangte 1687 durch Erbschaft in den Besitz von Mitgliedern der Familie Van Dongen. Einer von ihnen war Cornelis van Dongen tot de Klencke, der von 1743 bis 1748 drost aus Drenthe. Der Bach bei De Klencke wurde zu seinem Namen Drostendiep erwähnt. 1782 erhielt Baron Haro Caspar von Innhausen und Kniphausen besaß das Gut. Auf seinen Antrag im Jahr 1786, auf dieser Grundlage in die Ritterschaft aufgenommen zu werden, wurden die Parteien in der Nationalfeiertag bat um zusätzliche Informationen über seine adelige Abstammung. Die Anfrage wurde noch nicht bearbeitet. Nach seinem Tod gelangte das Haus durch seinen Schwiegersohn in den Besitz der Familie Van der Wyck. Sowohl von Inn- als auch Kniphausen und sein Schwiegersohn Derk Jan van der Wijck (1760-1847) gehörte zu den patriotisch Bewegung.[4]

Im 20. Jahrhundert erhielt das Gut einen anderen Zweck. In dem die Dreißiger wurde eins Jugendherberge und ein Zuhause der völlige Abstinenz untergebracht in. Es diente auch als Zufluchtsort für Arbeitslose während der Krise. In dem Zweiter Weltkrieg diente als Bordell. Und nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es eine soziokulturelle Destination und diente viele Jahre als Ausbildungsstätte für die Niederländisch-reformierte Kirche. Dieses Ausbildungszentrum De Klencke zog 1974 an seinen neuen Standort am Wittezand in Oosterhesselen und wird heute als Jugendhaus genutzt. Das Herrenhaus wird nun wieder privat bewohnt.[2][3][5]

Bauernhöfe

Neben dem „de Klencke“-Gebäude verfügt das Gut über fünf weitere Höfe.[2] Direkt gegenüber dem Herrenhaus befindet sich das "Hovinghoeve". Dieser Bauernhof mit "unterschatten" wurde nach einem Brand 1990 im Originalzustand wieder aufgebaut. Bis zum Verband der Naturdenkmäler ein Laufstall in Form eines traditionellen Drenther Hofes wurde hinzugefügt. Etwas weiter liegt das alte Tolhuis am Oude Tolhuisweg. Dieser lag an der alten Verbindung Coevorden – Groningen, diese Straße überquerte das Drostendiep kurz hinter der Klencke.

Ackerland

Im 18. Jahrhundert entstand um das Gut eine Landschaft aus verschiedenen landwirtschaftlichen Flächen, durchsetzt mit Laubwald. Oosterhesselen ist ursprünglich ein esdorp, mit verschiedenen Ackerflächen wie den Loo-es und den Klenckeres. Das Kerkhorstener Bachtal besteht noch aus den ursprünglichen schmalen, langgestreckten Parzellengrenzen, erkennbar an den senkrecht zum Bach verlaufenden Erlenkanälen. An den Rändern des Bachtals befinden sich an einigen Stellen Eichenwälle. Südlich von Essen und der Havezate liegt das Klenckerveld, ein Heidegebiet, auf dem Heideschafe grasen. All dies gehört zum Gut De Klencke. Die abwechslungsreiche Vegetation bietet auch eine Vielfalt an Tierarten, die in der Gegend vorkommen.