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De Vlaamsche Stem

Die flämische Stimme war ein flämisch gesinnt Zeitung, die in Die Niederlande wurde während der . veröffentlicht Erster Weltkrieg.

Geschichte

Die flämische Stimme erschienen vom 1. Februar 1915 bis 1. Februar 1916. Erscheinungsort war bussum.

Der Initiator war Alberic Deswarte, der sich von anderen Jungvögeln umgeben ließ, wie zum Beispiel Cyriel Buysse, André De Ridder, René De Clercq, Johan Eggen und Anthony Jacob.

Anfangs war die Zeitschrift dem belgischen Staat treu und kämpfte gleichzeitig für die flämische Emanzipation. Das bedeutete auch, dass Frans Van Cauwelaert und Julius Hoste daran mitgearbeitet. Es wurde jedoch bald klar, dass sich die Zeitschrift in eine radikale Richtung entwickelte, die für Flandern Selbstverwaltung oder Unabhängigkeit eintrat.

Dies führte zu Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Redaktion. Deswarte, Buysse, De Ridder, Van Cauwelaert und Hoste zogen ihre Zusammenarbeit zurück. Von nun an kooperierten sie mit Freies Belgien, das Sprachrohr der belgisch-treuen und anti-Aktivist Ideen. Nur De Clercq und vorübergehend Jacob blieben. Sie erhielten niederländische Anerkennung wegen Frederick Gerretsonret und Derk Hoek. Diese hatten enge Verbindungen zu denen der deutschen Botschaft Hilfsstelle und sorgte dafür, dass die in finanzielle Not geratene Zeitung mit deutschen Geldern unterstützt wurde. Ab September 1915 war Gerretson nominell Hauptaktionär, aber hinter ihm ging der Hilfsstelle ausblenden. Infolgedessen wurde die Position für die flämische Unabhängigkeit immer deutlicher in der Zeitung gepredigt. Dies brachte die Zeitung in Konflikt mit der belgischen Konfession Die belgische Tageszeitung.

Die belgische Regierung hat den Vertrieb des Magazins hinter der Eisenfront und es wurde auch von den Deutschen im besetzten Belgien verboten, weil die Zeitung in ihrer Anfangszeit scharfe antideutsche Artikel veröffentlicht hatte.

Ein neuer Gesandter der deutschen Botschaft kritisierte die Hilfsstelledie er liquidiert hat. Sofort wurde der Geldhahn für die Zeitung geschlossen, die am 1. Februar 1916 geschlossen wurde. Die Aktivisten, die dazu beigetragen hatten, mussten andere Kanäle finden, um den flaminganischen Einfluss in den neutralen Niederlanden zu fördern.

Literatur

  • Ader WILS, Flamenpolitik und Aktivismus, 1974.
  • P. BENTEIN, Die Tageszeitung 'De Vlaamsche Stem' und der Ursprung des Aktivismus in den Niederlanden, in: Wissenschaftliche Nachrichten, 1986 & 1987.
  • Peter VAN HEES, Die Finanzierung von „De Vlaamsche Stem“, eine Diskussion ohne Ende? F. C. Gerretson und seine deutschen Beziehungen 1915, in: Wissenschaftliche Nachrichten, 1987.
  • Ader WILS, Flandern, Belgien, Großraum Niederlande, Mythos und Geschichte, 1994.
  • Peter VAN HEES, Die flämische Stimme, in: Neue Enzyklopädie der Flämischen Bewegung, Tielt, 1998.