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Die Wohnung | ||||
| Richtung | Ben Verbong | |||
| Szenario | Jean van de Velde | |||
| Musik | Patrick Seymour | |||
| Verteilung | MOVIES Filmproduktionen Meteorfilm | |||
| Premiere | 21. April1994 | |||
| Genre | Thriller | |||
| Spielzeit | 110 Minuten | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Land | ||||
| Budget | 1.500.000 Gulden | |||
| gewonnen Preise | Rembrandt | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| MovieMeter-Profil | ||||
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Die Wohnung ist ein niederländischer Film aus 1994 von Ben Verbong mit Renée Soutendijk und Victor Low.
Der Film basiert auf einem Originaldrehbuch von Jean van de Velde. Die Idee kam vom Produzenten Gijs Versluys der diesen Film schon seit einiger Zeit in der Pipeline hatte. Regisseur Ben Verbong wollte ursprünglich den Film Hitzewelle nennen, aber wegen des regnerischen Sommers 1993 absagen. Nur 21.538 Besucher kamen ins Kino, während die Kritiker den Film bereits in der Presse geknackt hatten.
Das Titellied aus dem Film ist das Lied Liebe in einer Hitzewelle. Dieser wurde geschrieben und komponiert von Patrick Seymour und gesungen von Toni Wille, der ehemalige Sänger von Pussycat.
Geschichte
Nach ihrer Scheidung zog GP Roos Hartman zusammen mit ihrem Sohn in eine neue Wohnung. Als sie dort einen Monat lebt, wird ihre Haushälterin ermordet. Während Roos die anderen Bewohner des Wohnhauses zu verdächtigen beginnt, trifft sie auf Eric. Er ist Werbeschriftsteller und wohnt auch im Mehrfamilienhaus. Als Roos sieht, wie gut Eric und ihr Sohn miteinander auskommen, beginnt sie, Gefühle für ihn zu haben. Auch Eric kümmert sich um sie und Roos sieht in ihm bereits einen neuen Mann in ihrem Leben. Patienten und Nachbarn scheinen jedoch Verdacht auf Eric zu hegen, der scheinbar nette Schriftsteller sei in Wirklichkeit ein kaltherziger Killer. Um alle Gerüchte zu zerstreuen, beginnt Roos ihre eigenen Ermittlungen und findet allmählich heraus, dass Eric nicht der Mann ist, für den er sich ausgibt.
Rollenverteilung
- Renée Soutendijk ...Rose Hartman
- Victor Low ...Eric Coenen
- Hans Hös ... Jacques Posthuma
- Jaimy Siebel ...Davy
- Mirjam de Roode ... Lidy van Oosterom
- Leslie de Gruyter ... Hennie van Oosterom
- Guy Sonnen ... Cees den Boer
- Felix Burleson ... Herr. weißer Bart
- Huib Rooymans ... Erwin Nijkamp
- Miguel Stigter ... Marcel van der Kooy
- Jacques Commandeur ... Charles Uffingh
- Maud Hempel ... Nel van Lier
- Ann Hasekamp ... Veenstra
- Peter Smits ... Offizier
- Jaap Maarleveld ...Carel Wijnsma
- Harry Dzumhur ... Tänzerin
- Jeroen Suyderhoud ... Herr Claessen
Hintergrund
Ben Verbong drehte den Film in neun Wochen in einer Wohnung in Scheveningen. Die Kosten beliefen sich auf zweieinhalb Millionen Gulden (ca. 1 Million Euro). Es gab Kritik, dass der Film eine Kopie des amerikanischen Thrillers sein würde Splitter von 1993, aber das Drehbuch für Die Wohnung kam von weit vor dieser Zeit. Das ursprüngliche Drehbuch von Jean van de Velde wurde von Verbong drastisch umgeschrieben. Van de Velde beschwerte sich später in Das Motto vom 22. April 2000, dass der Regisseur statt eines Thrillers "ein erotisches Frauenportrait nach dem Sex-Sells-Prinzip" machen wolle. In der ursprünglichen Aufstellung war Roos Hartman, die Hauptfigur, kein Arzt, sondern ein Akupunkteur, der aus Selbsterhaltung den Mann, in den sie verliebt ist, töten muss. Der Liebesakt zwischen Roos und Eric ist die perfekte Gelegenheit dafür und Van de Velde hat diesen Moment im Drehbuch immer verschoben, um die Spannung zu erhöhen. Ihm zufolge hat Verbong den Film durcheinander gebracht, indem er nach einer halben Stunde eine Sexszene zwischen Rose und Eric einfügte, die "der Boden aus dem Film fiel". Ihm zufolge war die Kombination von Roos' starkem Verlangen nach Eric in Kombination mit dem Mord, worum es in dem Film ging. Auch Roos war seiner Meinung nach eine schöne, aber prüde Frau, aber Verbong ließ Renéé Soutendijk in eine sexy gekleidete Dame verwandeln.
Preise
Im April 1995 erhielt der Film a Rembrandt in der Kategorie: 'Bester niederländischer Film des Jahres'
Quellen
- Rommy Albers, Jan Baeke, Rob Zeeman, "Film in the Netherlands", 2004
- Het Parool, 22. April 2000, Interview mit Jean van der Velde