WikiDer > Dämpfungsfaktor (Lautsprecher)

Dempingsfactor (luidspreker)
Siehe den Artikel über Dämpfung für eine Beschreibung des Konzepts des Dämpfungsfaktors, die allgemeiner ist als der Kontext dieses Artikels.

Das Dämpfungsfaktor ist eine Eigenschaft von Audioverstärkern. Es ist das Verhältnis zwischen der NennlastImpedanz (dies ist der empfohlene Lautsprecherwiderstand) und die Ausgangsimpedanz(der Innenwiderstand auf der Lautsprecherseite des Leistungsverstärkers). Hat ein Verstärker einen Dämpfungsfaktor von 100 und ist er für Lautsprecher von 4 Ω ausgelegt, bedeutet dies, dass der Innenwiderstand des Endstufe 0,04Ω. Für den Gesamtdämpfungsfaktor kommen noch die Widerstände der Lautsprecherkabel, der Schicht-Ton-Trennspule und die Übergangswiderstände in den Anschlüssen und Steckern hinzu. Der Gesamtdämpfungsfaktor ist dann der Lautsprecherwiderstand / die Addition aller anderen genannten Widerstände.

Gute Verstärker haben eine Ausgangsstufe mit einem hohen Dämpfungsfaktor oder einen relativ geringen Innenwiderstand. Ein hoher Dämpfungsfaktor „zwingt“ den Lautsprecher, dem Signal des Verstärkers genau zu folgen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Bass durch die Sprecher werden angezeigt. Lautsprecher neigen gerade bei tiefen Tönen dazu, nach einer Auslenkung (Bewegung) zu vibrieren und nach einem Stopp schwer zu starten. ein hoch Dämpfung des Verstärkers verhindert diese Pull-in- und Pull-in-Phänomene. Wird eine Lautsprecherbox mit einem zu dünnen Kabel oder mit einer billigen Tiefton-Trennspule an den Verstärker angeschlossen, verschlechtert sich der Dämpfungsfaktor und der Lautsprecher folgt den Veränderungen des elektrischen Signals verzögert. Es gibt keinen engen Ton mehr. Im Extremfall spricht man von Boombas.[Quelle?] Die Meinungen hierzu gehen auseinander, manchmal wird dieser Effekt bevorzugt.

Für eine gute Klangwiedergabe können wir einen Gesamtdämpfungsfaktor, d. h. Verstärker plus Verkabelung plus Schichtton-Trennspule, von mindestens 50 beibehalten. Unterhalb dieses Wertes tritt schnell ein hörbarer Qualitätsverlust auf.

Wenn der Verstärker einen Dämpfungsfaktor von weniger als 100 hat, wird diese kritische Grenze von 50 viel früher erreicht. Berüchtigt sind in diesem Fall viele Röhrenendstufen, die fast immer einen dramatisch niedrigen Dämpfungsfaktor aufweisen. Das hört man im Sound, der viel weniger straff und direkt ist[Quelle?] als der Klang eines Verstärkers mit hohem Dämpfungsfaktor. Das untere Ende wird „wollig“ klingen, während der Schalldruck ansteigt. Gute Verstärker haben daher immer einen hohen Dämpfungsfaktor.[Quelle?] Ein Faktor von 100 ist in Ordnung, insbesondere in Kombination mit dicken Kabeln.

Siehe auch