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Dendroflora ist ein dendrologisch Jahrbuch, herausgegeben seit 1964 von der Königliche Vereinigung für Boskoop-Kulturen (KVBC) und die Niederländische Dendrologische Gesellschaft (NDV).
Bibliographische Daten
Das erste Jahrbuch Dendroflora[1] wurde im Januar 1964 von der Royal Boskoop Cultures Association (KVBC) in Hazerswoude veröffentlicht. Ab der zweiten Ausgabe (1965) wurde es gemeinsam von KVBC und der Niederländischen Dendrologischen Vereinigung (NDV) herausgegeben. Für den NDV war er der Nachfolger des Jahrbuch des NDV, der zwischen 1925 und 1959 22-mal herausgegeben wurde.[2]
Dendroflora erscheint seit Januar 1964 jährlich. Die fünfzigste Ausgabe (2013) hatte 136 Seiten.
Geschichte
Bereits 1961 auf der Jahresversammlung der Königliche Vereinigung für Boskoop-Kulturen (KVBC) äußerte die Idee, Berichte des Inspektionsausschusses in Buchform zu bündeln und jährlich zu veröffentlichen. Eine positive Bilanz der Ausstellung „Flora Nova“ lieferte die Mittel dazu. Der damalige Vorsitzende des KVBC, Herman J. Grootendorst, entwickelte die Idee und kam auf den Namen „Dendroflora“. Grünes Licht gab die Mitgliederversammlung am 14. Februar 1963. Grootendorst wurde selbst Chefredakteur und J.B.B. Trump und Ir. F. Schneider waren die anderen Herausgeber. Auf Dendroflora Zunächst kooperierten drei Organisationen: die KVBC, die Forschungsstation für Baumschulen und der niederländische Allgemeine Inspektionsdienst für Baumschulpflanzen (NAK-B).[3]
Die „Prüfberichte“ waren das Ergebnis der Sortimentsvergleiche für verschiedene Geschlechter, die kurz vor dem Zweiten Weltkrieg begannen. "Im Laufe der Jahre sind daraus viele Inspektionsberichte veröffentlicht worden, aus denen der Züchter entnehmen kann, welche Formen einer bestimmten Gattung als die besten gelten."[4]
1964-1981: Chefredakteur H.J. großer Durst
Am Ende blieb Grootendorst achtzehn Jahre lang Chefredakteur (bis Nr. 18, 1981). Die erste Ausgabe, die im Januar 1964 erschien, war ein Erfolg. Einige Jahre später musste es nachgedruckt werden In dieser ersten Ausgabe verfasste Grootendorst die Berichte der Inspektionsausschüsse über malus – der (Zier-)Apfel – und über Prunus – die (Zier-)Kirsche – und damit dreißig der vierzig Seiten.
Aus dem zweiten Band, 1965, Dendroflora eine gemeinsame Publikation der KVBC und der Niederländische Dendrologische Gesellschaft (NDV): "eine gemeinsame nationale Veröffentlichung auf dem Gebiet der Dendrologie".[5] Damit endete die Herausgabe der NDV-Jahrbücher, in denen wertvolle dendrologische Artikel veröffentlicht wurden, die aber offenbar ein schwindendes Dasein führten: Das 22. Jahrbuch umfasste die Jahre 1959, 1960 und 1961 und wurde erst 1963 veröffentlicht.
Ab 1965 haben die Herausgeber von Dendroflora um drei Mitglieder des NDV erweitert: Ir. C. Dorsman, der damalige NDV-Vorsitzende Dr. B.K. Boom und G. Boelema. In diesem Jahr wurde auch formuliert, aus welchen Inhalten das Jahrbuch bestehen sollte: "aus angewandten wissenschaftlichen Beiträgen dendrologischer Natur, Beschreibungen neuer und unbekannter Pflanzen, Beschreibungen dendrologischer Objekte und Nomenklaturfragen mit Betonung der praktischen Bedeutung".[6]
1982-1998: Chefredakteur Harry van de Laar
Grootendorst verstarb im Februar 1982. Von Dendroflora 19 (1982) Harry van de Laar wurde Chefredakteur. Unter seiner Leitung sollten insgesamt 17 Jahrbücher veröffentlicht werden. Vor 1982 war Van de Laar auch einige Jahre im Redaktionsteam tätig. Die Seitenzahl der aufeinanderfolgenden Jahrbücher nimmt stetig zu. Bis zur Ausgabe 30 (1993) schwankt diese zwischen 80 und 96. Eine englische Ausgabe der Ausgabe 30 (1993) ist einmal erschienen. Nummer 35 (1998) war die letzte Nummer, an der Harry van de Laar teilnehmen konnte. Er starb im August 1999.
ab 1999: Chefredakteur Marco Hoffman
Seit 1999 ist M.H.A. (Marco) Hoffman – arbeitet als Taxonom bei PPO (Practical Research Plant and Environment) – Chefredakteur von Dendroflora. Mit Ausgabe 38 (2001) war die erste Vollfarbausgabe Fakt. Bis dahin waren Farbfotos in einer separaten Farbabteilung enthalten.
Inhalt
Die Inhalte von Dendroflora besteht aus Inspektionsberichten, dendrologischen Artikeln und Artikeln über Inspektionen von Neukulturen.
Im Dendroflora 50 (2013) schreibt C.J. van Gelderen über bemerkenswerte Pflanzen, über die in den ersten 50 Jahren geschrieben wurde.[7] Einige behandelte Sorten sind ganz oder fast vollständig aus dem Sortiment verschwunden und wurden durch neue ersetzt. Andere Anlagen sind noch sehr erfolgreich, wie zum Beispiel die Cytisus preecox 'Allgold', eine Ginsterart, von der in Dendroflora 1 (1963) erschien ein Kontrollbescheid.[8]
Schreiben über die Mikrobiota decussata in der Doppelausgabe 11&12 hat zu einer zunehmenden Bekanntheit dieser niedrigwüchsigen Konifere geführt, die damals noch sehr unbekannt war.[7]
In der Ausgabe 32 von Dendroflora wird eine neue Aktivität vorgestellt, die NPC, niederländische Pflanzensammlung. In dieser Dendroflora sind auch das Reglement und das Komitee für den NPC veröffentlicht.
Kein Inspektionsbericht, aber ein thematischer Artikel erschien in Dendroflora 47. Von Ir. M.I.C.M.Hop bietet einen klaren Überblick mit Hintergrundinformationen zur Salztoleranz vieler verschiedener Bäume und Sträucher.
Externer Link
FußnotenLiteratur
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