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dieser Burger | ||||
| Art | Zeitung | |||
| Format | Flugblatt | |||
| Erste Ausgabe | 26. Juli1915 | |||
| Verlag) | Naspers | |||
| Auflage | 93.652[1] | |||
| Lesebereich | 495.667[2] | |||
| Herausgeber | Henry Jeffreys | |||
| Nationen) | Südafrika | |||
| Region(en) | Westkap, Ostkap, Nordkap | |||
| Sprachen | afrikanisch | |||
| Offizielle Website | ||||
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dieser Burger ist ein Afrikaans sprechendSüdafrikanischZeitung für die Westkap, Ostkap und Nordkap. Der Hauptsitz befindet sich in Kapstadt, der Herausgeber ist Naspers.
Geschichte
Am 18. Dezember 1914 trafen sechzehn prominente Afrikaner im viktorianischen Haus Heemstede in der Van Riebeeckstraat in ein Stellenbosch versammelt, um über die Gründung einer überregionalen Zeitung zu diskutieren. Nachdem die beiden Wohltäter Jannie und Christiaan Marais aus Stellenbosch vorangetrieben und große Summen gespendet hatten, um das Projekt zu starten, wandten sich die Gründer an die Bevölkerung, um sich am neuen Verlag Nationale Pers zu beteiligen. Der spätere Premierminister Daniel Francois Malan, Pfarrer in der NG-Gemeinde von Graaff-Reinet, wurde am 15. April 1915 gebeten, der erste Redakteur von De Burger zu werden, wie die Zeitung später genannt wurde. Er nahm am 27. Mai an und hielt seine Abschiedsrede am 13. Juni. Am 23. Juni wurde er im Hofmeyrzaal in Kapstadt als Redakteur von De Burger und Führer der Cape Nationalists empfangen.
Jannie Marais motivierte die Gründung der Zeitung wie folgt: „Dies ist das Ergebnis eines tief empfundenen Bedarfs vieler Menschen nach einer eie-Erklärung, die eine freie Äußerung dieser Volksmeinung ermöglicht, die alle nationalen Fragen berührt. Dies muss in erster Linie nach den Interessen und Rechten unseres Landes und Volkes gesehen werden und nicht nach dem Wunsch und der Ordnung, die aus Johannesburg oder anderswo kommen. Das Ziel von De Burger ist keineswegs, Hass und Nyd und Missverständnisse zu schüren, sondern gerade dies durch freie, vollbusige Diskussion zu verhindern. Dies wird auch darauf abzielen, diesen nationalen Charakter durch die getreue Aufrechterhaltung von Sprache und Geschichte aufzubauen und dieser Vergessenheit willen und Person zu entreißen, was jetzt als Prediger gilt.Marais würde die Früchte seiner Arbeit nie kosten. Er starb plötzlich am 30. Mai 1915 in den heißen Quellen von Montagu.
Der Erwerb des South African News Gebäudes in der Keeromstraat 30 in Kapstadt war nur über Vermittler möglich. Sie wollten unbedingt vermeiden, dass im Vorfeld bekannt wurde, welche Gruppe, in diesem Fall die afrikanischen Nationalisten, das Gebäude und die dort anwesende Presse kaufen würden. Die Zeitung erhielt auch das Recht auf einen Bestand an Zeitungspapier, bis die National Press sich selbst um ihren Bestand kümmern konnte. Seit Kriegszeiten (WWI) war Papier sehr knapp und selbst für Zeitungsverlage schwer zu bekommen.
Am Montagmorgen, dem 26. Juli 1915, erschien De Burger zum ersten Mal auf der Straße mit zehn Seiten, darunter eine ganze Seite mit verschiedenen Begrüßungsworten, von Kapstadt bis Rhodesien (jetzt Zimbabwe). Es gab auch gleich viel Werbung.
Die Sprache der Zeitung war vorherrschend Niederländisch. Ab 1916 werden die ersten Artikel in Afrikaans veröffentlicht. Nach und nach wird Afrikaans zur dominierenden Sprache in der Zeitung und 1922 wird der Name zu "Die Burger" afrikanisiert.
Am 1. Mai 1993 wurde die Eastern Cape-Tageszeitung Die Oosterlig als Eastern Cape-Publikation in Die Burger aufgenommen.
2005 stellte sich Die Burger erstmals in ihrem eigenen Hinterhof, dem Western Cape, der Konkurrenz durch das neue afrikaanssprachige Boulevardmagazin Kap Son. Schnell zeigte sich, dass Die Burger unter dem kometenhaften Aufstieg der neuen Zeitung wenig litt, obwohl ihre Auflage von 98.000 im Jahr 2005 auf 91.000 im Jahr 2007 leicht zurückging. Kaapse Son mit einer Auflage von ebenfalls 91.000 Exemplaren erwies sich vor allem als Markt das anzuzapfen war noch nicht gedient: die ärmeren Farbigen.
Politische Einstellung
Die Burger war von Anfang an als Sprachrohr für die nationale Partei. Eine dieser wenigen Ausnahmen von der treuen Haltung der Zeitung entstand, als der dritte Redakteur, Piet Cillié, mehrere Frontalzusammenstöße mit der Zeitung hatte Hendrik Verwoerd erhielt, auch weil er (gegen die Parteipolitik) für die direkte Vertretung der Farbigen im Parlament eintrat.
Die Haltung der Zeitung sollte sich bis in die 1990er Jahre nicht ändern. 1990 beschloss die Partei der Nasionale-Partei auf Antrag des damaligen Redakteurs Ebbe Dommisse, Die Burger nicht mehr als offizielles Sprachrohr der Partei zu verwenden. Bei den anschließenden Parlamentswahlen 1994 riet die Zeitung ihren Lesern noch, für die NP zu stimmen, doch der Prozess der Unparteilichkeit ging weiter und 1999 wurden die Leser nur aufgefordert, für eine der demokratischen Oppositionsparteien zu stimmen. Im Jahr 2004 wurde keine Wahlberatung mehr erteilt und nur noch Aufrufe zur Ausübung des Wahlrechts abgegeben.