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Diogenesbunker | ||||
Rückseite des Diogenes-Bunkers | ||||
| Ort | ||||
| Ort | König Straße, Arnheim | |||
| Koordinaten | 52° 2′ N, 5° 52′ E | |||
| Status und Zeitachse | ||||
| orig. Funktion | Bunker | |||
| Aktuelle Nutzung | Depot | |||
| Baubeginn | 1942 | |||
| Fertig bauen | 1943 | |||
| Anerkennung | ||||
| Denkmalstatus | Nationaldenkmal | |||
| Denkmalnummer | 516908 | |||
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Das Diogenesbunker ist ein Bunker befindet sich am Koningsweg in Schaarsbergen in der Gemeinschaft Arnheim.
Dieser Bunker war die Kommandozentrale der 3. Jagddivision (3. Jagddivision) der Luftwaffe und gebildet während der during Zweiter Weltkrieg das Nervenzentrum der Luftabwehr von Die Niederlande, die nördliche Hälfte von Belgien, es Ruhrgebiet und ein Streifen Deutschland entlang der niederländischen Ostgrenze. Diogenes hatte direkten Kontakt zum Hauptquartier der Luftwaffe in Berlin. Die Deutschen hatten mehrere solcher Kommandozentralen. So waren Bunker drin Stade Biene Hamburg, im Hain und in Metz.
Der Bau des Bunkers begann im August 1942. Seine Abmessungen betrugen 40 x 60 x 16 Meter und die Mauern waren 3 bis 4 Meter dick. Zur Anlieferung der rund 33.000 Kubikmeter Beton diente eine eigens errichtete Bahnstrecke.[1] Das Gebäude wurde im Juli 1943 fertiggestellt und der Innenausbau wurde zwei Monate später fertiggestellt. Der Bunker bestand aus drei Stockwerken, von denen eines unterirdisch war.
Das Herzstück bildete die zentrale Halle, die eine Karte enthielt, die das Einsatzgebiet der deutschen Besatzer darstellte. Auf der 12 x 9 Meter großen Karte wurden alle Flugplätze und Radarposten verzeichnet. Bei Luftangriffen zeigten die Karten genau, wo sich welche Flugzeuge befanden. Insgesamt 600 Mitarbeiter sorgten dafür, dass alle Flugbewegungen aufgezeichnet wurden. Die Positionen der feindlichen Flugzeuge wurden von Frauen in der zentralen Halle der Tribüne mit Scheinwerfern auf die Karte projiziert. Anhand dieser Informationen wurden die deutschen Flugzeuge zu ihrem Ziel geleitet. Die Damen waren Teil des Verbindungsdienstes und hießen Luftnachrichtenhelferinnen, auch Blitzmädels genannt.
Am Anfang von Operation Marktgarten, dachten die Deutschen, dass die Alliierten den Bunker einnehmen wollten. Am Abend des 17. September 1944 versuchten die Deutschen vergeblich, den Betonkoloss zu sprengen. Lediglich das Inventar wurde komplett zerstört. Als man sich zurückgezogen hat Duisburg Außerdem erwies sich diese Aktion als verfrüht, denn die Alliierten waren erst auf dem Weg zum John-Frost-Brücke im Arnheim.
Nach dem Krieg diente das Gebäude als Munitionsdepot. Aus unbekannten Gründen wurden am 8. Juni 1948 fünf Menschen getötet, als sie Sprengstoff bewegten.[2] Später wurde das Gebäude als Hilfsdepot der Staatsarchivdienst und teilweise als Speicher für die Nationalpark De Hoge Veluwe und der Freiluftmuseum. Das Gebäude ist nicht öffentlich zugänglich. Es besteht die Möglichkeit an geführten Touren teilzunehmen.
Der Bunker, zusammen mit dem Gelände von Camping Dream Park de Hooge Veluwe, das Vorherige Divisionsdorf, der Status Nationaldenkmal.
Bilder


Luftbild vom 12. September 1944.
Der Innenraum wurde 1962 durch Sprengstoff zerstört.
Externe Links
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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