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Divisionsdorf
Luftbild der RAF mit unten (horizontal) dem Koningsweg, südlich davon Divisionsdorf und nördlich davon in der Mitte der Hof Rijzenburg und der Bunker Diogenes.
Reste von Teerose II (November 2011).

Divisionsdorf war während der Zweiter Weltkrieg eine Baustelle der Luftwaffe, liegt nordöstlich von Arnheim, und zunächst als Unterkunft für Soldaten der Luftwaffe gedacht.

Geschichte

Im Mai 1940 wurde es vor Ort vier Jahre alt Sanatorium Koningsheide auf dem Koningsweg in Schaarsbergen bei der Luftwaffe beschlagnahmt und wurde zum Hauptsitz der Erste Jagddivision und etablierte darin Verwaltungsabteilungen. Spätere Gebäude wie Kantine, Offizierskasino, Badehaus und andere Einrichtungen rund um das alte Sanatorium wurden von niederländischen Bauunternehmern und (freiwilligen) niederländischen Arbeitern errichtet.[1]. Diese Gebäude hatten oft das Aussehen von Häusern oder Bauernhöfen, hatten aber Wände aus 50 cm dickem Beton, gebaut nach den Heimatschutzarchitektur, eine klassische Architekturbewegung im Zusammenhang mit der Delfter Schule[2]. Es gab auch einen Bauernhof (Bauernhof Rijzenburg) für die Nahrungsmittelversorgung und den Anbau unter anderem. Angorakaninchen für Fellfutter.
Es wird geschätzt, dass in dem Komplex etwa 300 Menschen untergebracht waren.

1941 wurde der Werd Reichsschule Koningsheide befindet sich im Sanatoriumsgebäude, wobei das Personal der Luftwaffe teilweise außerhalb des Gebäudes untergebracht ist. Nach dem Experiment mit dem Reichsschule Koningsheide gescheitert war, wurde das Gebäude im April 1942 an die Luftwaffe zurückgegeben.

Im Süden, angrenzend an das Gelände, a Versuchskommandozentrale gebaut für Experimente mit einem Flugkontrollzentrum für die Nachtjagd. Seine Ergebnisse sollten später im Diogenesbunker verwendet werden. Das Gebäude wurde in Backstein gebaut.

Im Norden, angrenzend an das Gelände des Hofes Rijzenburg, entstand 1942 der Diogenesbunker und ein Unterschlupf für Deutsche Luftnachrichtenhelferinnen (ebenfalls Blitzmädel erwähnt)[3], der während des Krieges im Kommandobunker Diogenes arbeitete.
Zur Verteidigung des Komplexes wurde die Bewaffnung in Form von 3 Gruppen aufgestellt FLAK- Flugabwehrgeschütze. Für den Bau wurden so viele Materialien benötigt, dass ein eigener Eisenbahnabschnitt, der Bombenlinie, die lief von Wolfheze zu Flyerhorst Teilen De, wurde errichtet[4].

Während der Schlacht von Arnheim das Sanatoriumsgebäude wurde durch britische Bombardements zerstört, die den Diogenes-Bunker zerstören sollten.

Der Platz ist jetzt als Campingplatz eingerichtet (Camping DroomPark Hooge Veluwe). Eine neue Verwendung haben die Gebäude unter anderem in der Rahmenschule der Luftwaffe (LKS) und die Rahmenschule der Royal Air Force (KKSL) (jetzt Heimat der Arnhemse Hackerspace], eine Camping-Kantine und Privatresidenzen. Auch der Diogenesbunker existiert noch und wird als Hilfsdepot für die Nationalarchive. Hof Rijzenburg stand 2016 zum Verkauf als Zwei Villen unter einem Dach.

Siehe auch