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Die Abenteuer von Chichikov oder tote Seelen | ||||
Titelseite 1. Auflage 1842 | ||||
| Originaler Titel | е и | |||
| Autor(en) | Nikolai Gogol' | |||
| Übersetzer | u.a. Charles B. Timmer (1965), Arthur Langeveld (1991), Oh Prinz (2012) | |||
| Land | Russland | |||
| Ursprache | Russisch | |||
| Serie/Serie | Russische Bibliothek | |||
| Herausgeber | Van Oorschot, L. J. Moor | |||
| Problematisch | 1965, 2012 | |||
| Ursprünglich veröffentlicht | 1842 | |||
| ISBN-Code | 90-417-0602-X | |||
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Tote Seelen (Russisch: е и, Mjortvyje dusji) ist ein Roman von Nikolai Gogol von 1842. Er selbst nannte es ein Gedicht in Prosa. Gogol hatte anfangs eine Trilogie im Sinn, aber am Ende hat er nur Teil 1 fertiggestellt. Das Werk kann dennoch als Gesamtwerk betrachtet werden.
Titel und Intrige
Die Hauptfigur aus Tote SeelenTschitschikow (Па́вел Ива́нович Чичи́ков) wird von Landbesitzern „tote Seelen“ kaufen. Tote Seelen sind gestorben, aber buchhalterisch noch nicht abgeschrieben Leibeigene (Bauern), die er dann an einer Kasse verpfänden kann. Auf diese Weise kann er auf der Grundlage eines fiktiven Reichtums ein Vermögen anhäufen. Auf einem Ball jedoch wird Chitsjikovs Geheimnis von einem der betrogenen Grundbesitzer gelüftet und Chitsjikov flieht. Hier endet der erste Teil von Tote Seelen.
Eigenschaften und Charaktere
Gogol beschreibt seine Figuren in diesem Teil äußerst sarkastisch: Ob faule, stinkende Diener, Kutscher oder Bauern oder Gutsbesitzer, keiner entgeht seiner Ironie. Das Buch wimmelt von trivialen, gemeinen, banalen, banalen und trivialen Figuren. Man kann sagen, dass Gogol durch seine Charaktere die soziale Struktur Russlands verurteilt, ohne die Institutionen als solche zu kritisieren. Die Stärke des Werkes liegt jedoch in der Universalität seines (pessimistischen) Weltbildes.
Unvollendete Trilogie
Gogol wollte mit seinem Tote Seelen zunächst eine Art modern Divina-Komödie schreiben. Im ersten Teil zeichnete er das "Inferno" des russischen Lebens in all seinem Schrecken. Die Absicht war, einen zweiten Teil mit edlen Seelen zu bevölkern, um den Leser im dritten Teil ins Paradies zu führen. Aus den erhaltenen Fragmenten des zweiten Teils geht hervor, dass es ihm nicht gelingen wollte, den idealen Menschen darzustellen. Die moralische Botschaft, die er an seine Fortsetzung weitergeben wollte, nahm dem Werk eindeutig die Spontanität. Auch Gogol selbst konnte sich damit nicht zufrieden geben. Große Teile des Manuskripts des zweiten Teils wurden von ihm verbrannt.
Bedeutung und Wertschätzung
Tote Seelen erhielt gemischte Kritiken, als sie in Russland veröffentlicht wurden. Führende Kritiker wie Bulgarin und Polevoj waren äußerst negativ, Vissarion Belinski nannte es jedoch ein Meisterwerk und gab den Ton für zukünftige Wertschätzung an. Tote Seelen zählt heute zu den großen Werken der Weltliteratur. Im Jahr 2002 wurde der Roman in die Liste der Die 100 besten Bücher der Weltliteratur, zusammengestellt auf Initiative der norwegischen Buchclubs und der Schwedische Akademie.
Der russische Komponist Rodion Shchedrin schrieb 1977 die Oper Dead Souls nach seinem eigenen Libretto nach Gogols Buch.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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