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Dolf Breetvelt

Bildender Künstler Dolf Breetvelt (Delft, 31. Dezember1892Amstelveen, 20. Mai1975, offizieller Vorname: Adolf, daher Unterschriften wie ABr und A.Breetvelt) war der älteste Sohn von KeramikmalerHenri Breetvelt. Zum Königliche Akademie der Künste in Den Haag erhielt er 1913 die Bescheinigung über die Unterzeichnung des M.O..

1920 ging er nach Niederländisch-Indien und wurde dort Kunstlehrer Batavia, Surabaya und Yogyakarta. In seiner Freizeit malte er hauptsächlich auf Bali. Eng verfolgte er die neuen europäischen Kunstströmungen: Realismus, Expressionismus, Surrealismus und Neue Sachlichkeit lassen sich sukzessive in seinen Arbeiten aus dieser Zeit identifizieren. Er wurde zu den führenden modernen Malern Indiens gezählt, im selben Atemzug mit Piet Ouborg, Jan Frank Niemants Traurigkeit und Walter Spies.

Breetvelt ging 1937 vorzeitig in den Ruhestand und kehrte in die Niederlande zurück. Ab 1938 lebte er in Amsterdam. 1948 erlernte er den Künstler Corina Smith (1918-2003), mit der er eine Tochter hatte. 1949 stellte er erstmals vollständig abstrakte Arbeiten aus. Im selben Jahr schloss er sich der Künstlergruppe der abstrakten Malerei an Kostenlose Bilder, die in die Liga neue Bilder. Er nahm fast immer an ihren jährlichen Gruppenausstellungen teil, zuerst im Amsterdamer Museum Fodor, später im neuen Flügel des Stedelijk Museum Amsterdam. Neben Ölgemälden fertigte er hauptsächlich Gouachen. 1951 begann Breetvelt auch mit abstrakten Bildern. Daran hat er im Atelier seines Künstlerfreundes gearbeitet Hans Ittmann.

Dolf Breetvelt war eine bekannte Persönlichkeit in der Amsterdamer Kunstwelt. Jahrelang, von 1952 bis 1969, war er Mitglied des Ausschusses, der eingereichte Arbeiten für die Programm für bildende Künstler. 1963 hatte Breetvelt eine Einzelausstellung in Museum Fodor und im Jahr 2008 in Museum Nusantara, Delft.

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