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Doornhaai
Katzenhai
IUCN-Status: Verwundbar[1] (2020)
Katzenhai
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Elasmobranchii (Haie und Rochen)
Auftrag:Squaliformes (Spinat)
Familie:Squalidae (Dornfisch)
Sex:squalus
Nett
Squalus akanthien
Linné, 1758
Verbreitung des Katzenhais
Synonyme
Aufführen
  • Acanthias vulgaris Rundkopf, 1827
  • Squalus antiquorum Laugen, 1818
  • Squalus Barboric Howell Rivero, 1936
  • squalus canis Förster, 1777
  • Squalus fernandinus Molina, 1782
  • Squalus Kirkic Phillips, 1931
  • Squalus tasmaniensis Howell Rivero, 1936
  • Squalus wakiyae Tanaka, 1918
  • Squalus Whitleyic Phillips, 1931
  • Acanthias americanus Speicher, 1846
  • Acanthias antiguorum (Laugen, 1818)
  • Acanthias-Gemeinde Navarrete, 1898
  • Acanthias lebrunic Vaillant, 1888
  • Acanthias Linneis Malm, 1877
  • Spinax mediterraneus Gistel, 1848
  • Squalus acanthias acanthias Linné, 1758
  • Squalus acanthias africana Myagkov & Kondyurin, 1986
  • Squalus achantias Linné, 1758
  • Squalus acanthis Linné, 1758
  • Squalus acanthias ponticus Myagkov & Kondyurin, 1986
  • Acanthias vulgaris Bonaparte, 1846
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Katzenhai aufWikispeziesWikispezies
(und) Weltregister der Meeresarten
Portal  Portalsymbol  Biologie

Das stacheliger Hai (Squalus akanthien), ebenfalls Speerhai, Schienenhai oder stacheliger Hai, ist ein Hai aus der Familie der Katzenhai (Squalidae) und gehört daher auch zur Ordnung der stachelige Haie (Squaliformes).

Eigenschaften

Seinen Namen verdankt das Tier den Stacheln am vorderen Rand der Rückenflossen, mit denen es schmerzhafte Stichwunden zufügen kann. Der Fisch kann eine maximale Länge von 160 Zentimetern und ein Gewicht von 9100 Gramm erreichen. Das höchste erfasste Alter liegt bei 75 Jahren.

Lebensstil

Die markanten Stacheln an der Vorderseite beider Rückenflossen sind Abwehrwaffen, die für einen Angler, der einen Katzenhai in die Netze gerät, lästig sein kann. Außerdem sind Katzenhaie harmlos. Dieser kleine Hai jagt hauptsächlich freischwimmende Fische in großen Schwärmen (hauptsächlich Sandaal), aber auch gerne Krebstiere, Tintenfische und Seeanemonen.

Reproduktion

Diese Art ist ovovivipar. Die Tragzeit beträgt fast 2 Jahre, was für einen Hai sehr lang ist.

Lebensumfeld

Der Katzenhai kommt vor in Meerwasser und Brackwasser. Der Fisch bevorzugt ein gemäßigtes Klima und kommt in den Groß und Atlantischer Ozean. Außerdem kommt der Katzenhai in der Mittelmeer- und Nordsee. Stachelhaie leben auf dem Meeresboden in einer Tiefe von 0 bis 1460 Metern.

Beziehung zum Menschen

Im Norwegen wurde in der Winter auf Katzenhai gefischt von Trawler und die Verwendung von Leinen mit Haken. Das geräucherte Fleisch wurde auch als "Samsalaal" verkauft und wird unter anderem in Deutschland (als 'Schillerlocken') sehr beliebt.

1974 wurden 27.400 Tonnen Katzenhai in nordamerikanischen Gewässern gefangen. In den 1980er Jahren sank diese Menge rapide auf 5900 Tonnen, in den 1990er Jahren stieg die Fangmenge wieder auf 28.000 Tonnen.[2]

Der Dornhai war daher für die kommerzielle Fischerei von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. In dem Angeln kleine Fische werden gejagt. In den 1990er Jahren war der Dornhai stark überfischt, in kurzer Zeit stellte sich heraus, dass 75 % der erwachsenen Weibchen (die sich um den Neuwuchs kümmern müssen) gefangen worden waren. Im Nordatlantik ist die Populationsgröße um mindestens 95 % (ein Faktor 20 weniger) zurückgegangen aufgrund von Überfischung. Leider fehlten zunächst wirksame Fangbeschränkungen. Für die Gewässer der Länder der Europäische Gemeinschaft gültig seit 1999 Fangquote (Zulässige Gesamtfangmengen, TACs). Diese Fangquoten (TACs) galten nur für bestimmte Meeresgebiete und lagen zunächst deutlich über dem, was tatsächlich gefangen wurde, also im Grunde bedeutungslos. 2009 wurde die Fangquote für diese Gebiete auf rund 1400 Tonnen angehoben. Die Fischereikommission der Europäischen Gemeinschaft will den Fang in diesen Gebieten 2010 komplett verbieten (Fischquote = 0 Tonnen).
Der Dornhai ist wie fast alle Haiarten sehr anfällig für Überfischung. Haie sind Kapazitätsstrategen und haben relativ wenige Nachkommen, sicherlich im Vergleich zu gewöhnlichen (Knochen-)Fischen. Diese Haiart ist jetzt auf der internationalen Seite Rote Liste der IUCN gelandet und hat den Status verletzlich (verletzlich).[1]

Stachelhai im Iconographia Zoologica des Universität Amsterdam (1700-1880)

Externer Link