WikiDer > Doopop
doopop ist eine Form von Rhythmus und Blues die sich auszeichnet durch A cappella mit eingängiger Melodielinie und einem einfachen schlagen mit wenig oder keiner Instrumentierung. Der Stil entstand unter afroamerikanischen Jugendlichen in den Städten des Nordostens der USA und erreichte seinen Höhepunkt in den 1950er Jahren. Oft sang der Begleitchor rhythmische bedeutungslose Worte oder Lautmalerei, woraus sich auch der Name des Stils ableiten lässt. Der Stil hatte großen Einfluss auf die unzähligen Teenager, die mit A cappella ihre eigenen Gruppen gründeten. Das Genre hatte den Vorteil, keine Instrumente zu benötigen.
Der Stil entstand in den 1940er Jahren unter Schwarzen und den Italienisch Einwanderer, als eine Mischung von Instrumenten, die ohne Jazz, A-cappella-Musik, scats und Oper. Nach einem Höhepunkt in den 1950er Jahren ging die Popularität in den 1960er Jahren wieder zurück, aus dem Doo-Pop entwickelte sich Ende der 1970er Jahre die Humanbeatbox-Stil.
Die deutsche Gruppe de Comedian Harmonists war einer der wenigen europäischen Praktiker des Genres, wurde aber von einigen Amerikanern als der beste bezeichnet.
Der Einfluss von Doowop ist in der zu hören Surffelsen von The Beach Boys, die Hits der Vier Jahreszeiten, das Teenybopper-Varianten des Rock'n'Roll aus den späten fünfziger Jahren (Wofür willst du mir diese Augen machen? von Emile Ford & die Schachmatts) und Mitte der 1970er Jahre (Zucker Baby Liebe von Die Rubettes) und engeharmonie gruppen aus den 1980er Jahren als Das Deep River Quartett und Die fliegenden Streikposten.
Signatursätze:
- shoo-wap-dee-wap-wap
- showaddywaddy und Variante Bob-shu-waddy
- dünn dünn dünn dünn
- ne ne ne ne ne
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |