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Douwe Lubach
Douwe Lubach
Douwe Lubach
Allgemeine Information
GeborenDokkum, 25. Dezember 1815
VerstorbenLager, 11. Oktober 1902
StaatsangehörigkeitNiederländisch
LandDie Niederlande
BerufArzt

Douwe Lubach (auch: Doede Lubach)[1] (dokkum, 25. Dezember1815Kämpfen, 11. Oktober1902) war ein niederländischer Arzt und Schriftsteller.

Biografie

Douwe Lubach war der Sohn von Ybeltje Westra (1786–1873) und Jacobus Lubach (1776–1861). Die Familie lebte zunächst in Dokkum, zog aber nach Haarlem.[2] Von 1827 bis 1831 folgte Douwe der Lateinschule. Sein Vater war stellvertretender Schulleiter an dieser Schule. Von 1831 bis 1836 war er Student an der klinischen Schule in Haarlem, wo er die Prüfung zum Stadtchirurgen erfolgreich ablegte. Am 20. Oktober 1837 meldete er sich bei der Universität Groningen als Student Medizin. Am 2. Juli 1842 promovierte er dort mit einer Arbeit Der oleo jecoris aselli (Über Lebertran).[3]Er ließ sich als Arzt in Haarlem nieder.[4]

1860 wurde er Dozent für Anatomie und Physiologie an der klinischen Schule in Haarlem. Diese Position hatte er bis 1865 inne.[5] Als kurz darauf die staatliche medizinische Aufsicht eingerichtet wurde, wurde Lubach zum stellvertretenden Inspektor in Nordholland ernannt. Diese Position hatte er bis 1868 inne, als er zum Inspektor in Overijssel und Drenthe ernannt wurde. Er zog nach Kampen und blieb in dieser Position bis 1897.

1851 heiratete er Johanna Christina Numan.

Von 1860 bis 1868 war er Bibliothekar der Teylers-Stiftung.

Album der Natur

Er war 1852 mit W. M. Log-Mann Gründer und Herausgeber von . seit über 50 Jahren Album der Natur. Sein erster Beitrag war über den "fossilen Mann von Scheuchzer, ein geologisches Rätsel".[6]Johann Jakob Scheuchzer vermutlich ein fossiles Skelett einer verschwundenen menschlichen Spezies gefunden zu haben. Das stellte sich als ausgestorben heraus Riesensalamander sein, wie Georges Cuvier gelang es 1811 zu demonstrieren. Im ersten Jahr von Album der Natur, und in den fünfzig Folgebänden erschienen zahlreiche Artikel bei Lubach. Sein letzter Artikel erschien 1894. Bis 1899 erschienen Beiträge von seiner Hand im 'Bijblad'.

Literaturverzeichnis