WikiDer > Nickerchen
| Gegend im Den Haag | |
Kerndatei | |
| Gemeinde | Den Haag |
| Kreis | Scheveningen |
| Oberfläche | 128 Hektar |
| Einwohner (2017) | 1.050[1] |
| Andere | |
| Nachbarschaftsnummer | 74 |
| Webseite | http://www.duttendelwittebrug.nl/ |
Nickerchen ist der neuere Teil der Nachbarschaft Westbroekpark und Duttendel und liegt im Bezirk Scheveningen (Den Haag). Dieses Viertel hat etwa 1000 Einwohner.
Nickerchen wurde erst gemacht, nachdem die Zweiter Weltkrieg aufgebaut. Der neu entstandene (Unter-)Bezirk in Den Haag und Scheveningen war in diesen Jahren einer der ersten Standorte, an denen ausschließlich Luxuswohnungen gebaut wurden. Auch die an den Stadtteil grenzenden Mehrfamilienhäuser konnten damals zu den teureren Wohnungen gezählt werden. Dies galt weitgehend auch für das dort geplante Altersheim „Oldeslo“.
Der Name Duttendel geht mindestens auf das frühe 18. Jahrhundert zurück. Auf der Karte von Delfland ab 1712 von den beiden Brüdern und Landvermessern Nicolaes und Jacob Kruikius - auch Cruquius genannt - findet man bereits den Duttendel. Er ist auf der Karte von einem Waterdel, einem Catdel, einem Thorndel, einem Violindel und einem anderen Waterdel umgeben. Der Begriff 'del' steht für ein Dünental. Die Zusätze sprechen meist für sich, aber die Herkunft des ehemaligen Duttendels ist unklar. Duttendel ist ein relativ grüner Ort.
Wissenswertes
- Als der Duttendel noch ein mehr oder weniger unberührtes Dünengebiet war, also vor dem Zweiten Weltkrieg, wurde dieses Gebiet von den einheimischen Scheveningern hauptsächlich als „Landje van de Reijer(s?)“ bezeichnet. Es ist nicht klar, ob dies eine Verbindung zwischen dem Familiennamen Den Reijer und dem fraglichen Stück Dünenboden war oder ob es sich um eine leichte Verfälschung eines Hinweises auf die in der Gegend ansässigen Artilleristen (Yellow Riders?) handelte.
- Einige der Straßennamen von Duttendel enthalten die Namen von Widerstandshelden aus der Zweiter Weltkrieg. Es ist Anton Abbenbroek, Maurits de Brauw, Gerrit Kastein, Adrian Moonen, Jacob Mulder, Bertus Rima, Jean François van Royen, Roelof Verseveldt (beide Vater und Sohn) und Löwe-Wächter. Es liegt zentral Han-Stijkel-Platz, auf dem das Kriegerdenkmal De Vogelvechter von Frank Letteri steht. Am 4. Mai findet hier eine Gedenkfeier statt.
Vielleicht waren mehrere von ihnen Gäste im Strafgefängnis Scheveningen - gegenüber dem Stadtteil gelegen, in diesen Jahren die Oranjehotel namens. - Der Nachkriegs-(Unter-)Bezirk konnte seinerzeit als eine der schickeren Wohngegenden von Den Haag und Scheveningen gelten. Im Volksmund führte dies bald zu dem Namen „Duitendel“ anstelle von Duttendel.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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