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Ecoduct Mollebos | ||||
Das Ökodukt Mollebos über die Autobahn und die Eisenbahnlinie Utrecht-Arnhem | ||||
| Allgemeine Daten | ||||
| Ort | Austerlitz | |||
| Koordinaten | 52° 4′ N, 5° 19′ E | |||
| überspannt | A12 | |||
| Bauen | ||||
| Öffnung | 2013 | |||
| Die Architektur | ||||
| Art | Ökodukt | |||
Bei der Gestaltung des Ökodukts wurden viele Baumstümpfe als Unterschlupf platziert | ||||
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Es Ecoduct Mollebos ist ein Ökodukt über die AutobahnA12 und die Utrecht-Arnhem-Bahn zwischen Driebergen und Maarn, in der Nähe des Dorfes Austerlitz. Diese Naturbrücke ist nach der benachbarten benannt Mollebos und ist 53 Meter breit und 79 Meter lang.[1] Dieses Wildtierviadukt wurde am 8. Oktober 2013 von Bart Krol, Mitglied des Vorstands der Provinz Utrecht, und Dick Wijte, Vorsitzender der chairman Nationalpark Utrechtse Heuvelrug.
Ökologische Verbindung
Ecoducts sollen der Zersplitterung von Naturschutzgebieten entgegenwirken, die durch Infrastruktur wie (Autobahnen) Straßen und Eisenbahnen. Für viele Tierarten bilden solche Schnitte eine undurchdringliche Barriere, durch die Bevölkerungen abgeschnitten werden und möglicherweise aussterben. Für viele Tierarten ist ein zusammenhängender Lebensraum von ausreichender Größe eine notwendige Bedingung für das Überleben.
Insbesondere seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Mobilität rasant gewachsen, was zu immer breiteren Straßen geführt hat. Auf der A12 zwischen Driebergen und Veenendaal beispielsweise stieg die Zahl der Kraftfahrzeuge zwischen 1960 und 2010 von 11.700 auf 90.000.[2] Als Ergebnis überqueren Sie den südlichen Teil des Utrechtse Heuvelrug - seit 2003 a Nationalpark - zunehmend schwieriger für Reptilien, Amphibien und Säugetiere wie Rehe und Dachs. Die Auswirkungen der Fragmentierung wurden vor allem in den 1970er Jahren immer deutlicher: mehr Verkehrstote (und später noch – nach Bevölkerungsrückgang – weniger Verkehrstote) und das Verschwinden von Arten aus Gebieten, in denen sie zuvor regelmäßig vorkamen.
Seit 2004 arbeitet die nationale Regierung im Rahmen der Mehrjähriges Defragmentierungsprogramm (MJPO) zu einem systematischen Umgang mit der Fragmentierung der Natur durch Infrastruktur.[3]
Das Ökodukt Mollebos spielt eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung ökologischer Verbindungen auf der Utrechter Bergrücken. zusammen damit Ökodukt Rumelaar und anderen (kleineren) Faunapassagen sorgt dieser Ökodukt dafür, dass Tierarten wie Reh, Dachs, Baummarder, Zauneidechse, Blindschleiche, aber auch Insekten ihren Weg vom südlichen Teil des Kamms in den nördlichen finden können. Das Ökodukt soll künftig auch noch größere Tierarten beherbergen, wie z Rotwild um die Schranke von Autobahn und Eisenbahn sicher zu passieren.[4]
Von Schafen geöffnet
Der Ort, an dem das Ökodukt von Mollebos gebaut wurde, wurde durch die Nähe des Anwesens bestimmt Nordhout, die als Rastplatz für Wild dient (und aufgrund der Geländebedingungen).[5] Der Bau erfolgte im Rahmen des Ausbaus der A12. Das Mollebos Rastplatz die sich hier entlang der Autobahn befand, wurde im Zuge des Baus des Ökodukts angehoben.
Eine Schafherde stand bei der Eröffnung des Mollebos-Ökodukts am 8. Oktober 2013 im Mittelpunkt. Im Jahr 2007 unternahm eine Schafherde mit einem Hirten eine 100 km lange Fahrt über den Utrechtse Heuvelrug, von der Grebbeberg zum Gooimeer. Diese Herde, die als Modell für eine wandernde Gruppe von Säugetieren diente, stieß auf zahlreiche (uneinnehmbare) Barrieren. Die Reise dauerte drei Wochen. Nun kann eine Schafherde ungehindert vom südlichen Teil des Heuvelrugs in das nördlich angrenzende Gebiet laufen. Bart Krol, Mitglied des Provinzvorstands von Utrecht, und Dick Wijte, Vorsitzender des Nationalparks Utrechtse Heuvelrug, waren Zeugen und eröffneten das Ökodukt.[6] Damals konnte auch der Nationalpark von 6.000 auf 10.000 Hektar erweitert werden, denn er bildete nun mit den Anwesen ein zusammenhängendes Ganzes Bornia, Nordhout und Den Treek-Henschoten und mit dem Leusderheide und die Wälder von Zeist und Austerlitz.[7]
Dass das Ökodukt "funktioniert" hat sich schon vorher gezeigt, als es war Utrechter Landschaft ihre 'Woche van het Landschap' fand auf dem Anwesen von Noordhout statt. Bei einer Exkursion zum noch nicht geöffneten Ökodukt wurde beobachtet, wie ein Reh über das Ökodukt lief. Übrigens wird regelmäßig kontrolliert, welche Tiere das Ökodukt nutzen.[8]
Fußnoten
Literatur
Externer Link
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