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Leusderheide
Leusderheide
Naturschutzgebiet
Leusderheide (Utrecht)
Leusderheide
Ort
LandDie Niederlande
OrtUtrecht
Koordinaten52° 6′ N, 5° 21′ E
Nächster StandortAlte Leusden
Information
Oberfläche9 km²
BesucherKeine (nicht frei zugänglich, Sperrgebiet Art. 461 StGB)
VerwaltungVerteidigung
Fotos
Ökodukt Leusderheide
Portal  Portalsymbol  Nationalpark Utrechtse Heuvelrug

Das Leusderheide ist ein Truppenübungsplatz in der niederländischen Gemeinde Leusden. Es befindet sich in der Mitte des Utrechter Bergrücken südlich von Amersfoort. Das Gebiet ist nie öffentlich zugänglich und von den umliegenden Straßen nur eingeschränkt einsehbar. Soldaten üben das Fahren schwerer Fahrzeuge, auch pyrotechnische Mittel wie lose Patronen, Signalpatronen, Stolperdraht-Lichtsignale, Kanonennachahmer sowie Rauch- und Tränengasgranaten werden eingesetzt.

Frühe Geschichte

Mehrere zeugen von einer relativ dichten Bevölkerung Grabhügel von dem das neuste- bis um Bronzezeit, insbesondere südwestlich und westlich der Schießstände. Die damals übliche Feuerkultur erschöpfte allmählich den Boden. Es wurde auch viel Holz geschlagen, unter anderem für die Gewinnung von Eisenfelsen. Bis zum Jahr 1000 war bereits viel Wald verschwunden.

Im Mittelalter wurde die Leusderheide als gemeinsame Wiese für die Bauern in Leusden. Durch Überweidung entstanden riesige Flächen von Heidekraut und treibende Sandebenen. Um das dreizehnte Jahrhundert, für ein besseres Management, die Marke "de Leusderberg", oder das "Ment der 26 Hufe".[1] Es kam auch Tiefschuppensystem in Benutzung.

Truppenübungsplatz

1804 der französische General Der Marmont auf der Heide in der Nähe Austerlitz und Lager Zeist. Er ließ seine Truppen an wechselnden Orten Zeltlager errichten.

1887 verkaufte die Marke eine Fläche von 1000 ha an die Gemeinde Amersfoort, und 1889 löste sich die Marke auf.[1] Das Gelände wurde als Truppenübungsplatz genutzt. Während des Ersten Weltkrieges wurden im nordöstlichen Teil die heutigen Schießstände errichtet. Anfangs war die militärische Aktivität nicht sehr intensiv, ein Teil wurde an die Stiftung vermietet Die Landschaft von Utrecht. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war man Schafherde herumgegangen.

Nach 1954 die Holländer Kavallerie hier im Rahmen der Kalter Krieg intensiv mit Panzer üben. In den 1960er Jahren wurden breite Panzergassen gebaut, um die Natur einigermaßen zu schonen. Die Leusderheide war das ständige Übungsgelände der Bernhard-Kaserne (Amersfoort) lagerte Ausbildungszentrum der Kavallerie (OCC) und die in Soesterberg Armee 101 Panzerbataillon Regiment Husaren Prinz Alexander. Seit die Niederlande im Jahr 2011 beschlossen haben, auf Panzer zu ihrer Verteidigung zu verzichten, wird das Gelände immer intensiver von anderen Einheiten genutzt, da die Verteidigung die Einheiten zentralisiert hat. Vor allem in Amersfoort und Soesterberg wurden aufgrund der Zentralisierung viele Einheiten aufgestellt, die alle die Leusderheide nutzen.

Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs 265 Niederländer und 101 Opfer aus der Sowjetunion[2] auf der Leusderheide begraben. Dort sind auch mindestens 33 Juden und 14 Kranke sowie eine Frau, die Selbstmord begangen hat, begraben. Wie diese starben, ist noch nicht bekannt. Alle diese Personen wurden nach dem Krieg umgebettet.

Von der Gruppe der Niederländer kamen 122 Mann aus dem Widerstand und 33 wurden auf dem Flugplatz Soesterberg und 15 auf Austerlitz erschossen.
Von den sowjetischen Opfern, meist aus zentralasiatischen Republiken, waren 24 an Erschöpfung gestorben, die anderen 77 wurden am 9. April 1942 hingerichtet.[3]

DatumNummerWiderstandsleuteGrund
13-04-1942
8
Willem Frederik Dolleman, Jan Edel, Cornelis Hermanus Gerritsen, Gerrit Jan Köslag, Abraham Menist, Jan Schreiber, Henk Sneevliet, Rein WitteveenMarx-Lenin-Luxemburg-Front
29-12-1942
10
Willem de Graaff, Barend Gerrit Hazenkamp, ​​​​Frans Huijser, Adrianus Keiser, Antoon van der Kleij, Willem van Oort, Jan van Pelt, Martinus Rijken, Joseph Jacob Rozendaal, Gerard WilschutCPN
29-12-1942
7
Theodorus Bernhardus Drost, Jacobus Philippus Hoek, Willem Karel de Jongh, Klaas Kaspers, Hendrik Muije, Willem de Ruiter, Izaak SiesNiederländische Volksmiliz / CPN
29-12-1942
14
Francis Matthäus van den Acker, Gerrit van As, Peter von As, Cornelis Johannes Aubert, Frederik Wilhelm baron van der Borch tot Verwolde, Johannes Faas, Martinus Johannes Wilhelmus Huijbers, Jan Kars, Philippus Wilhelmus Masselman, Jan Noordijk, Unbekannt, Andries Stemerding, Gerrit Willem Surquin, Binne VeenstraLöwenwächter
05-02-1943
2
Krijn Breur, Elias WaasNiederländische Volksmiliz / CPN
05-02-1943
18
Gerardus Johannes Petrus Paulus Bastiaans, Robert Willem Douma, Willem Frederik Gerrese, Willem Johannes Gertenbach, Johan Frank Groeneveldt, Wibo SchärpenlanzeAdrianus Johannes van Leeuwen, Herman Jan Meinardi, Jacob Melkman, Albert Cornelis Nout, Lambert Gregoire Rima, Franciscus Robbe, Cosmo Medici Roeske, Johannes Cornelis Smits, Nicolaas Snijders, Wilhelm Adolf von Tello, Julius Bernardus Varwijk, Jan Cornelis ZwanenburgDie Parol
08-04-1943
1
Johannes KibbelCPN
08-04-1943
3
Hendrik van Kleef, Jan Dirk Nederlof [1], Andries van Zutphen [2]Niederländische Volksmiliz / CPN
08-04-1943
3
Gerrit Jan Doornink, Arie de Leest, Louis Schrander?
24-06-1943
8
Johannes Hendricus van Dongen, Henri Pieter Drenth, Willem Hendrik 't Hart, Johannes Hovenkamp, ​​​​Cornelis Louis Kist, Adriaan Cornelis Laurens Klerck, Laurens Melse, Cornelis Spaansdeaktivieren NSB-Mitglied Izak Daane
14-07-1943
6
Jacobus Florijn, Cornelis van der Kraats, Karel Meijer, Caspar Speksnijder [3] und sein Bruder Hendrik Speksnijder [4], Jacob VleeshouwerNiederländische Volksmiliz / CPN
20-07-1943
2
Jakob Richter, Robert Blaauwenglischer Seemann, Widerstandskämpfer
29-07-1943
16
Anton Abbenbroek, Lex Althoff, Christian Frederik van den Berg, Pim van Doorn, Frithjof Dudok van Heel, Rudolf Hartogs, Willem Hendrik Hertly, Johan de Jonge Melly, Eddy Latuperisa, Willem Mulder, Anthonius Cornelis Theodorus van Rijn, Esquire Joan SchimmelpenninckJoannes Aloysius van Straelen Stra [5], Sieg Vaz Dias, Gerard Vinkesteijn, Abraham Wijnberg [6]OD
07-08-1943
1
Adrien Lambert Jacques Emile Marie Moonenbeteiligt an Bestellservice
17-07-1944
5
Hendrik Johan Hensems, Hendrik Kip [7], Hendrikus Johannes Josephus Klute, Willem de Warle [8], Jan Wouters [9]Repressalie
21-07-1944
8
Johannes Antonie van Eldert [10]Ernest George van Geunsun [11]Henricus Ignatius Linssen [12]Joseph Marius Rodriguez [13], Petrus Span, Christian Canisius Toussaint [14], Petrus Laurentius Treijtel [15], Arp Wagter [16]Repressalie
08-09-1944
3
Wilhelmus Francis ter Beek [17], A. Beuger [18]Albertus Lambregtst [19]Repressalie
09-09-1944
4
Karel Frederik Klein [20], Cornelis Kosterman [21], Hendrik Antoine Marchal [22], Johannes Pierre Schneider [23]Repressalie
24-09-1944
4
Albertus Jacobus van der Baan [24], F. I. van Beynum, Gerardus Elzinga [25], Cornelis Has, Arie Jacobus Hendriks [26], Petrus Scho [27], Willem Scho [28], Willem Joseph Hubert Timmers [29]Repressalie

Natur

Im Gegensatz zu den umliegenden Privatgrundstücken, die seit dem 19. Jahrhundert großflächig aufgeforstet werden, hat die Leusderheide durch ihre Nutzung als Truppenübungsplatz ihren offenen Charakter bewahrt. Die Leusderheide ist geprägt von ausgedehnten Heide- und Offensandkomplexen, durchsetzt mit laubabwerfend und Nadelwald und wertvoll Eichenpeeling. Im Rahmen der Entwicklung des Naturnetzwerk Niederlande sind ein paar Ökodukte ausgelegt: Ökodukt Leusderheide im Nordwesten über die A28, und Ecoduct Treeker Wissel im Südosten über die N227.