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Edward (Ed) Gerdes (Amsterdam, 3. Januar1887 – Den Haag, 10. Mai1945) war ein Niederländisch Maler. Während der Zweiter Weltkrieg er war eine der treibenden kräfte bei der schaffung des Niederländischer Kulturraum und ab 1942 Leiter der zugrunde liegenden "Gilde für Architektur, Bildende Kunst und Handwerk". 1948 wurde er posthum verurteilt wegen Zusammenarbeit.
Leben und Arbeiten
Gerdes war Sohn eines Börsenmaklers und Enkel eines Kinderbuchautors Eduard Gerdes. Tatsächlich war er von seinen Eltern für den Handel bestimmt, entschied sich jedoch dafür, Maler zu werden. Er war in der Lehre Franz Deutmann und wurde in seiner Anfangszeit stark von der Arbeit von Vincent van Gogh. In seiner frühen Karriere arbeitete er unter anderem in heeze (1905-1909), Mol (1910) und Brügge (1911) und machte eine Reise nach Niederländisch-Ostindien (1915). Später lebte und arbeitete er in Amsterdam (bis 1921) und Laren (bis Anfang 1942). Gerdes wandte sich ab von Abstrakte Kunst und suchte den Anschluss an die Arbeit der Die Haager Schule. Er malte hauptsächlich Landschaften, Porträts und Stillleben. Er machte auch viele Kopien, darunter Werke von works Jan van Eyck, Jan van Scorel und Frans Hals.
Gerdes heiratete 1911 Adèle Heemskerk, Tochter des damaligen Innenministers Theo Heemskerk. Sie hatten drei Kinder. 1930 verließ seine Frau plötzlich mit einem anderen Mann und ihren Kindern für Schweiz. Dadurch geriet Gerdes in eine psychische Krise. Seine Tochter Sacha sagte später, dass der Weggang seiner Frau einen Wendepunkt in seinem Leben markierte.[1] 1931 heiratete Gerdes das in den Niederlanden zurückgebliebene deutsche Kindermädchen wieder mit ihm, woraufhin ihm seine beiden ältesten Kinder geschenkt wurden. 1933 wurde er Mitglied der NS B.
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs hörte Gerdes auf zu malen und engagierte sich aktiv in der niederländischen Kunstpolitik. Er ging zur Arbeit bei der Abteilung für öffentliche Information und Kunst (DVRK) unter Dr. Tobie Gödewaagen und war eine der treibenden Kräfte bei der Schaffung der Niederländischer Kulturraum 1941. 1942 wurde er Leiter der ihr zugrunde liegenden "Gilde für Architektur, Bildende Kunst und Handwerk" (BBK). Als solcher war er aktiv an Kunstankäufen und -aufträgen beteiligt und unterstützte junge Künstler mit Auftragsvergaben. "Geerdete Kunst", wie die Idealkunst der Kultuurkamer genannt wurde, im Grunde realistisch und gegen "Entartete Kunstwurde von den Nazis als wichtiger Wegbereiter für ihre Neue Bestellung. Unter der Führung von Gerdes stieg das niederländische Budget für Bildende Kunst im Staatshaushalt auf fast das Zehnfache des Betrags zu Kriegsbeginn.[2]
Gerdes starb kurz nach der Befreiung im Mai 1945 in einem Krankenhaus in Den Haag unter ungeklärten Umständen, formal an den Folgen des Blutvergiftung. Journalist Lien Heyting spricht in einem Artikel NRC Handelsblad (1996) vermutete, dass er ermordet wurde.[1] Drei Jahre nach seinem Tod wurde er posthum wegen Kollaboration verurteilt, trotz verschiedener Äußerungen von Künstlern, ihnen während des Krieges geholfen und unterstützt zu haben. So hat es der jüdische Maler erklärt David Schulmann Gerdes habe viel getan, um ihm "in schwierigen Positionen zu dienen" und mitgewirkt, ihn "aus dem Konzentrationslager" zu holen. Ein Verwandter bezeichnete ihn als "Idealisten ohne Realitätssinn".[1]
Gerdes war zu Lebzeiten ein geschätzter Künstler. Er war Mitglied von Arti et Amicitiae und der Lukasgilde in Amsterdam. 1910 gewann er den Willink van Collenprijs. Nach dem Krieg wurde Gerdes' Werk lange Zeit geschwiegen. investigativer Journalist Adrian Venema, der ständig nach "falschen Holländern" suchte, nannte ihn in seinem Buch Kunsthandel in den Niederlanden 1940-1945 (1986) ein "armer Maler".
Heutzutage wird seine Arbeit, die in der Ausstellung "Geaarde kunst" im Museum Arnheim im Jahr 2015.
Galerie

Blumenstillleben

Vanitas
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Dorfblick (Detail)
Literatur
- Carel Blotkamp u.a.: geerdete Kunst; Zustand gekauft '40 - '45, Waanders, Zwolle, 2015. [[Spezial:Buchquellen/ISBN 9789462620193 |ISBN ISBN 9789462620193 ]]
- Claartje Wesselink: Künstler des Kulturraums. Prometheus - Bert Bakker, Amsterdam, 2014. ISBN 9789035140615
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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