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Edgar Colle
Edgar Colle
Edgar Colle (rechts) und Alexander Aljechin 1925
Persönliche Informationen
Vollständiger NameEdgar Colle
Geburtsdatum18. Mai 1897
Sterbedatum19. April 1932
Portal  Portalsymbol  Schach

Edgar Colle (Gent, 18. Mai1897 - Gent, 19. April1932) war Belgier Schachspieler. Im 1917 er war Champion von Gent und in den Jahren seitdem war er sechsmal Schachmeister von Belgien gewesen.

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das Colle-System nach 4. ...c5
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Colle-Grundeinrichtung (komplett)
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Colle-Zukertort Grundeinstellung

Im 1923 sein internationaler Durchbruch gelang: Dritter im Turnier von Scheveningen mit einer Punktzahl von 6/9 und na Max Euwe und Geza Maroczy. Im 1926 seinen größten internationalen Erfolg erzielte er mit einem ersten Platz beim Turnier von Meran. Seinem Aufstieg zur absoluten Weltspitze schien nichts im Wege zu stehen, doch er litt an einer anhaltenden Magenerkrankung. Dreimal musste er eine schwere Operation über sich ergehen lassen, das vierte war im Alter von 34 Jahren tödlich.

Colle spielte in vier Camps, zuletzt in Rotterdam in 1931 gegen Salo Landau, Sawielly Tartakower und Akiba Rubinstein, immer eine Doppelrunde. Colle wurde Zweiter.

Colle-System

Es ist nach Edgar Colle . benannt Kollegensystem (D05)[1], eine solide Eröffnung, die aufgrund ihrer soliden Bauernstruktur, ihrer logischen Anordnung der Figuren und ihrer kohärenten strategischen Ziele oft Anfängern im Schach gelehrt wird. Auf Großmeisterniveau gilt sie als zu passiv und wird daher kaum eingesetzt.

Die Eröffnung erhält man nach den Zügen:

1. d4 d5
2. Sf3 Sf6
3. e3 e6
4. Ld3 c5 (siehe Zeichnung).

Die bekannteste Party mit diesem System spielte Colle in 1930 gegen John O'Hanlon, im Turnier von nett[2]. In dieser Partie opferte er im zwölften Zug seinen Läufer auf h7 ("griechisches Opfer"), um einen erfolgreichen Mattangriff einzuleiten.

1.d4 d5 2.Nf3 Sf6 3.e3 c5 4.c3 e6 5.Bd3 Bd6 6.Nbd2 Nbd7 7.O-O O-O 8.Te1 Te8 9.e4 dxe4 10.Sxe4 Sxe4 11.Lxe4 cxd4 12.Lxh7 Kxh7 (griechisches Opfer) 13.Ng5 Kg6 14.h4 Rh8 15.Rxe6 Nf6 16.h5 Kh6 17.Rxd6 Da5 18.Nxf7 Kh7 19.Ng5 Kg8 20.Db3 1-0

Colle-Zukertort-System

Großmeister wie Susan Polgar und Artur Yusupov regelmäßig das Colle-Zukertort-System verwendet. Dies ist eine Variante des Colle-Systems, bei dem Weiß den Läufer der Dame über ein Fianchetto entwickelt und Schwarz den Zug d5 verschiebt. Diese Öffnung wird manchmal auch als Jussupow-Rubinstein-Öffnung (A46) bezeichnet.[3] erwähnt.

Die Eröffnung erhält man nach den Zügen:

  1. d4 Sf6 (Heute die beliebteste Antwort auf d4)
  2. Sf3 e6
  3. e3

2017 gebrauchter Weltmeister Magnus Carlsen die Colle-Zukertort gegen Anish Giri in dem Tata Steel-Turnier in Wijk aan Zee [4].

Edgar Colle hat diese Variante selbst in . verwendet 1926 gegen Ernst Grünfeld im Turnier von Berlin[5]. Er hielt dies für das beste Spiel seiner Karriere [6].

1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 3.e3 b6 4.Bd3 Ld7 5.Sbd2 c5 6.O-O Le7 7.b3(Fianchetto) cxd4 8.exd4 d6 9.Bb2 Sbd7 10.c4 O-O 11.Tc1 Te8 12.Te1 Dc7 13.De2 Tac8 14.Sf1 Db8 15.Sg3 Da8 16.Sg5! g6? 17.Sxf7! Kxf7 (Pferdeopfer) 18.Dxe6 Kg7 19.d5 Sc5 20.Sf5 !! Kf8 21.Qe3 gxf5 22.Qh6 Kf7 23.Lxf5 Lxd5 24. Txe7 (Turmopfer) Txe7 25.Qxf6 Ke8 26.Qh8 Kf7 27.Lxc8 1-0

Externe Links

Siehe die Kategorie Edgard Colle von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.