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Eduard Veterman | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Elias Veterman | |||
| Geboren | 9. November1901 | |||
| Geburtsort | Den Haag | |||
| Verstorben | 28. Juni1946 | |||
| Ort des Todes | Laren | |||
| Land | ||||
| Beruf | Künstler, Widerstandskämpfer | |||
| dbnl-Profil | ||||
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Elias "Eduard" Veterman (Den Haag, 9. November1901 - Laren, 28. Juni1946) war ein NiederländischSchriftsteller, bildender Künstler und Widerstandskämpfer während der Zweiter Weltkrieg.
Lebenszyklus
Veterman war von jüdisch Abstammung. Er wurde als bildender Künstler an der Akademie der Bildenden Künste in Den Haag ausgebildet. Obwohl er als Maler und Zeichner (ua Buchillustrationen) tätig war, wurde er vor allem durch seine sonstigen Tätigkeiten bekannt Theater als rechte Hand Cor van der Lugt Melsert, über den er später (zusammen mit seinem Schwager Jan van Ees) würde eines seiner vielen Bücher schreiben. Insgesamt schrieb er fünfzehn Romane und dreißig Theaterstücke. Er kann als Vertreter der Dekadenzismus.
Versuche Vetermans, eine eigene Theater- oder Kabarettkompanie zu gründen, endeten zweimal in einem finanziellen Fiasko. Mehr Erfolg hatte er als Dramatiker und Regisseur an der Hollandse Schouwburg in Den Haag. Wenn der Deutsche 1940 in die Niederlande einmarschiert, wurde dies unmöglich. Er nahm einen falschen Namen an (Prof. Dr. Eduard Jacques Necker, Professor für Kunstgeschichte) und musste sich verstecken. Während der Besatzung leistete er einen wertvollen Beitrag durch Schmieden Ausweise für Untergetauchte und Widerstandskämpfer. Er war Teil der Widerstandsgruppe Luctor und Emergo.
Veterman wurde 1943 verraten und von den Gestapo verhaftet. Er war eingesperrt im Gefängnis von Scheveningen (Oranjehotel). Er wurde zum Tode verurteilt und nach gebracht ein Gefängnis im Lüringhausen, wo er 1945 durch die Amerikaner wurde befreit. Nach der Befreiung hatte er großen Erfolg mit dem Stück "Oranje Hotel", von dem 150 Vorstellungen gespielt wurden.
Prinz Bernhard Veterman persönlich beauftragt, die Geschichte der Inländische Streitkräfte, aber als klar wurde, dass der Autor sich über das zweifelhafte Verhalten hochrangiger Soldaten und Politiker während des Krieges öffnen wollte, wurde der Auftrag zurückgezogen.
Im Juni 1946 starben Veterman und seine Frau Katy bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Laren. Weil er nach der Befreiung zu einer echten Laus im Fell geworden war, gab es sofort Gerüchte über einen Liquidation, aber Beweise dafür wurden nie erbracht.
| Quelle |