WikiDer > Edwin von Mercia
Edwin (altes Englisch: Eadwein) (gestorben 1071) war der ältere Bruder von Morcar, Sohn des Ælfgār von Mercia und Enkel von Leofric von Mercia.[1] Es gelang ihm 1062, nach dem Tod seines Vaters, dessen Titel und Aufgaben zu übernehmen. Er kommt als Earl Edwin (Eduin kommt) für im Domesday-Buch.
Nach dem Tostig Godwinson auf 3. Oktober1065 wurde von den Northumbrians vertrieben, Edwins jüngerem Bruder, Morcar, zum neuen Earl of Northumbria ernannt. 1066 führte Tostig Razzien in Mercia durch. Dabei wurde er jedoch von Edwin und Morcar besiegt. Tostig Godwinson floh daraufhin nach Schottland. Später in diesem Jahr kehrte Tostig als Vasall in Begleitung von King . zurück Harald Hardrada von Norwegen zurück. Er wurde von einer großen norwegischen Armee begleitet. Diese Armee besiegte die Brüder Edwin und Morcar am 20. September während der Schlacht von Fulford in der Nähe von York Niederlage. Harald und Tostig wurden ihrerseits besiegt und fünf Tage später, am 25. September, von einer englischen Armee unter Führung der König von England (Harold II. von England) Bei der Schlacht an der Stamford Bridge. Nach Harolds Tod während der Schlacht von Hastings Edwin und Morcar wurden die wichtigsten Verfechter einer neuen Regierung von Edgar theling. Es war jedoch nicht möglich, wirksame Maßnahmen gegen diejenigen zu ergreifen, die in die Midlands und Nordengland eingedrungen waren normannisch Truppen. Edwin und Morcar unterwarfen sich bald dem neuen König William der Eroberer.
1068 versuchten Edwin und Morcar, in Mercia eine Revolte zu starten. Sie ergaben sich jedoch bald, nachdem Wilhelm der Eroberer gegen sie vorgegangen war. 1071 revoltierten sie erneut. Edwin wurde bald von Mitgliedern seines eigenen Gefolges an die Normannen verraten und anschließend getötet.
Edwins Schwester, Ealdgyth, war bis zu seinem Tod in der Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066 verheiratet mit Harold II. von England.
Fußnoten
- ↑"Eadwine, Graf von Mercia" (gest. 1071): in Ann Williams, Aelfgar (gest. 1062?), Oxford Dictionary of National Biography, Oxford University Press, 2004 siehe hier.