WikiDer > Eichelbohrer

Eikelboorder
Eichelbohrer
Eichelbohrer
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Gliederfüßer (Arthropoden)
Klasse:Insekten (Insekten)
Auftrag:Coleoptera (Käfer)
Superfamilie:Curculionoidea (Rüssler)
Familie:Curculionidae
Unterfamilie:Curculioninae
Sex:Curculio
Nett
Curculio glandium
Thomas Marsham, 1802
Larve
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Eichelbohrer aufWikispeziesWikispezies
Portal  Portalsymbol  Biologie

Das Eichelbohrer oder kleiner Eichelbohrer (Curculio glandium) ist ein Rüsselkäfer was eng mit dem zusammenhängt Haselnussbohrer. Der Eichelzünsler kommt in Europa und Nordafrika vor,[1] ist aber im Norden weniger verbreitet.[2]

Der Käfer ist 4 bis 7,5 mm lang und ähnelt dem Haselnussbohrer sehr, ist aber kleiner und die Schlagkeule hat auch eine andere Form.[2] Beim Haselnusszünsler ist er doppelt so lang wie breit und beim Eichelzünsler dreimal so lang wie breit. Der Käfer hat eine rotbraune, manchmal gelbbraune Farbe. Die Schnauze ist bei den Weibchen gleich lang wie der Körper und bei den Männchen etwas kürzer.[1]

Entwicklung

Das Weibchen bohrt ein Loch in eine unreife Eichel und legt mindestens zwei Eier in die Eichel. Nach etwa zwei Wochen schlüpft die gelb-weiße Larve aus dem Ei und ernährt sich vom inneren Gewebe der Eichel. Die beinlose Larve hat einen rotbraunen Kopf. Nachdem die Eichel im Herbst zu Boden gefallen ist, bohrt die 9 bis 10 mm lange Larve ein Loch aus und gräbt sich etwa 25 cm tief in den Boden ein. Nach dem Winter verpuppt sich die Larve und im Mai oder Juni schlüpft der Käfer aus dem Puppe.[1]

Verweise

  1. einbc(das) Insektenbox: Eichelbohrer
  2. einbSevera, Harde, Der Kosmos Käferführer, Die mitteleuropäischen Käfer. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart (2000), p. 318. ISBN 3-440-06959-1 .
Siehe die Kategorie Eichelbohrer von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.