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Kevers
Käfer
Fossil Aussehen: Spätkarbon[1]heutige Tag
Es Rosmarin goldcrest (Chrysolina Americana) kommt von Südeuropa.
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Gliederfüßer (Arthropoden)
Klasse:Insekten (Insekten)
Unterschicht:Pterygota
super bestellung:Endopterygota oder Koleopterien
Auftrag
Coleoptera
Linné, 1758
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Insekten

Käfer[2] (Coleoptera) sind eine sehr große Auftrag von geflügelten Insekten. Käfer unterscheiden sich von anderen Insekten durch die zu harten Schilden gewordenen Vorderflügel. Diese Schilde werden die Flügeldecken genannt und bedecken das Zerbrechliche und Membranige Hinterflügel. Käfer sind die Größten Auftrag der Insekten und sind aufgrund ihres weltweiten Vorkommens und ihrer enormen Artenvielfalt eine der wenigen Insektengruppen, die der breiten Öffentlichkeit bekannt sind.

Käfer sind auf der ganzen Welt verbreitet und leben in einer großen Vielfalt Lebensräume. Nur in echt Polarregionen und in der Meer es kommen keine Arten vor. Die Larven der Käfer leben oft auf oder im Boden und haben noch keine Flügel. Sie sind ziemlich unbeweglich und daher oft an eine bestimmte Umgebung gebunden. Die erwachsenen Käfer hingegen können sich durch Wegfliegen fortbewegen und sich so ausbreiten.

Käfer haben eine große Vielfalt in der Körperform, aber alle haben den gleichen Grundplan. Der Körper ist normalerweise kugelförmig und die and Antennen sind relativ kurz. Käfer sind auch durch ihre Dicke stark gepanzert Chitinhaut. Das vordere Flügelpaar verwandelt sich auf der Oberseite des Körpers in eine schützende Panzerung. Aus diesem Grund können Käfer nicht so schnell fliegen wie die Vertreter vieler anderer Insektengruppen.

Im Europa Es gibt etwa 20.000 Arten. Im Die Niederlande und Belgien Es kommen etwa 4200 Käferarten vor, darunter viele Wasserkäfer wie gelbumrandetes Wassertor und der kleiner Schriftsteller. Sie sind bekannte Landkäfer Marienkäfer, das Held Bock und der Maikäfer. In dem Niederländisches Artenregister Von den 18.000 einheimischen niederländischen Insektenarten sind mehr als 4.100 Arten als Käferarten registriert, so dass fast 23% der niederländischen Insektenarten unter die Käferordnung fallen.[3][4]

Benennung

chepri war ein ägyptischer Gott.

Käfer werden auch mit genannt torrent angegeben. Einige Käfergruppen tragen diesen Namen auch im niederländischen Namen, wie z Bockkäfer und der Brille. Die Herkunft des ursprünglichen Namens „Käfer“ ist unklar. Der oberste ägyptische Gott chepri präsentiert sich als das bekannte Mistkäfer "Scarabaeus", dessen Name auf Ägyptisch Khépere ist. Vielleicht auch mit dem Arabischen كافر [kāfir] verwandt, was Kakerlake oder Cafard (Französisch) bedeutet. Dies war ein Schimpfwort für Ungläubige oder Menschen, die eine andere Religion als den Islam hatten, wie die Ägypter. Khépere könnte dazu geführt haben MittelhochdeutschKäfer oder Käfer, was? Kiefer bedeutet auf Niederländisch. Dieser Name wurde oft verwendet für Ungeziefer die landwirtschaftliche Nutzpflanzen durch Nagen befallen, und damit z. B. auch im Zusammenhang mit dem Heuschrecken und Kohlraupen. Käfer wurden im Mittelhochdeutschen mit dem Wort wibel, verwandt mit dem Englischen Rüsselkäfer 'Rüsselkäfer' und die (Mittel-)Niederländer weben, ein Begriff, der in einigen Gebieten noch immer für Käfer verwendet wird, die Pflanzen befallen. Ein anderes einheimisches Wort für Käfer ist tor.

Der wissenschaftliche Name Coleoptera ist a griechisch Begriff, der übersetzt werden kann mit Flügel bedecken oder Koleopteren. Dieser Name leitet sich von der Tatsache ab, dass die Vorderflügel jetzt, da sie verhärtet sind, eine Schutzfunktion erhalten haben und somit als Abdeckung oder Schild dienen.

Verbreitung und Lebensraum

Leptodirus hochenwartii lebt in Höhlen und hat keine funktionsfähigen Augen mehr.

Käfer haben eine globale Verbreitung, sie kommen auf der ganzen Welt vor. Der Schwerpunkt des Verbreitungsgebietes der Käfer liegt in den Tropen, wo eine enorme Vielfalt zu finden ist. Schätzungen über die Gesamtzahl der Käferarten reichen von 850.000 bis 4.000.000. Viele Arten wurden von Wissenschaftlern nicht beschrieben, insbesondere solche, die in abgelegenen tropischen Gebieten leben.Käfer leben auch in kargen, kahlen Gebieten. Einige Käfergruppen haben sich sogar darauf spezialisiert, unter trockenen Bedingungen zu leben, wie z Sandläuferkäfer und viele schwarze Körper, die in Dünen und Wüstengebieten leben. von der Art Leptodirus hochenwartii ist bekanntermaßen in Höhlen Leben.

Käfer kommen auch im Süßwasser vor, einige Arten leben als Larven an Land und kehren erst nach dem Auswachsen ins Wasser zurück. Eine Reihe von Käfergruppen, wie z.B. die Gelbrandwasserkäfer der Gattung Dytiskus, leben sowohl als Larve als auch als erwachsener Käfer unter Wasser. Die Larven haben keine Kiemen, sondern einen Atemschlauch an der Rückseite, durch den sie Luft atmen können. Arten, die zu den Spinnende Wasserkäfer (Sex Wasserhaltig) gehören als erwachsener Käfer zu einer Art Schnorchel umgebaute Antenne, damit sie beim Atmen unter Wasser bleiben können. Schließlich gibt es auch Gruppen, die Kiemen als Larven haben, die es ihnen ermöglichen, dauerhaft unter Wasser zu leben. Beispiele sind die Schriftsteller (Gyrinidae), aber es betrifft immer nur die Larven. Es ist keine Käferart bekannt, die ihren Sauerstoffbedarf als erwachsenes Tier vollständig decken kann, indem sie Sauerstoff aus dem Wasser aufnimmt.

Käfer kommen nicht in ausgeprägtem . vor Polarregionen, hier ist es für die Larven zu kalt, um sich zu entwickeln. Käfer kommen nie im Salzwasser vor und sind aus dem Meer nicht bekannt. Es gibt Arten, die an Stränden und in Gezeitentümpeln leben, aber es ist keine einzige Art bekannt, die sich im Meer entwickelt oder sich von der Küste entfernt.

Belgien und die Niederlande

Käfer sind in vielen Bereichen gut erforscht, zum Beispiel in Ländern wie Belgien und Die Niederlande. Die Daten über belgische Käferarten sind spärlich. In den Niederlanden gibt es mehr als 4100 verschiedene Käferarten.[5] Der Schwerpunkt der niederländischen Käfer liegt in der Provinz Limburg, mehr als 3500 Käferarten sind hier zu finden. Es fliegende Rehe (Lucans Gebärmutterhals) ist eine der bekannteren Käferarten, die in den Niederlanden gesetzlich geschützt sind.[6]

In Flandern ist nur eine Rote Liste bekannt Laufkäfer. Im Jahr 2011 galten 36 Laufkäferarten als vom Aussterben bedroht und 31 Arten wurden berücksichtigt ausgestorben.[7]

Aussehen

Hauptkörperteile des gelb umrandetes Wassertor mit den linken Beinen weggelassen.
Legende
A= Tasse
B= Bruststück
C= Bauch
1= Kopfschild
2= Nackenschild
3= Scutellum
4= Flügeldecken
5= palp
6= Antenne
7= Auge
8= Vorderbein (Tarsus)
9= Mittelbein (Schienbein)
10= Hinterbein (Oberschenkelknochen)

Rückansicht eines Laufkäfers (pterostichus sp.) mit Namen einiger sichtbarer Teile.
Klicken Sie auf das Bild für eine große Version.

Käfer haben alle einen befestigten Körper, der eine Rüstung aus Chitin trägt. Bei allen Arten ist die Frontflügel, auch mit Käfern Flügeldecken genannt, geändert in gehärtete Flügeldecken. Diese Frontflügel können nicht mehr zum Fliegen verwendet werden. Die Flügeldecken dienen zum Schutz der dünnen, häutigen Hinterflügel beschützen. Die meisten Käfer können diese Hinterflügel zum Fliegen verwenden. Die Hinterflügel sind immer gefaltet und sind viel größer als die Vorderflügel.

Die meisten Arten erreichen eine Körperlänge von ein bis zwei Zentimetern. Die kleinsten Arten gehören zu den Haarflügelkäfer (Ptiliidae), diese sind 0,3 bis 4 Millimeter lang. Die größten Arten können länger als 10 Zentimeter werden, aber solche Arten sind oft sehr selten.

Der Körper ist in drei Teile unterteilt, nämlich die Tasse oder Cephalon, die Bruststück oder Brustkorb und die Abdomen oder Bauch.[8] Die meisten Käfer sind rund, wie der Marienkäfer, oder etwas längliches wie das Mehlkäfer. Marienkäfer können eine konvexe Oberseite haben, aber eine flache Bauchseite. Schlammkäfer (Hygrobiidae) sind sowohl unten als auch oben sehr konvex.[9]

Einige Käfer haben einen stark verlängerten Körperbau, wie z Laufkäfer (Staphylinidae) und die Klickkäfer (Elateridae).[2] Auch das Verhältnis der Körperlänge zu den anderen Fortsätzen wie Beinen und Flügeln kann stark variieren. Alle Insekten haben a Exoskelett die aus einer Schicht besteht Chitin. Dieses harte Material schützt den Körper vor äußeren Einflüssen. Bei allen Käfern ist diese Hautschicht im Vergleich zu anderen Insekten sehr dick, was den Körper steif macht, aber auch einen guten Schutz bietet.[10] Aus diesem Grund sind Käfer auch relativ schwer und in der Regel keine schnellen Flieger oder Läufer. Lediglich die Bauchsegmente sind etwas beweglich, sodass der Körper Luft ein- und ausatmen kann, um die Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Durch die flexible Haut zwischen den Platten kann sich der Hinterleib der Weibchen bei der Entwicklung von Eiern erheblich erweitern. Dadurch können Käfer viele Eier legen.

Wenn es um die Körperfarbe geht, gibt es bei den Käfern fast unendlich viele Variationen. Einige Arten haben sogar die Fähigkeit, die Farbe ihres Körpers im Laufe des Lebens zu ändern. Dies ist am deutlichsten in der Schildkrötenkäfer (Unterfamilie Cassininae), wie die der Gattung Charidotella. Diese flachen Käfer leben in live Lateinamerika, wo ein vollständiger Farbwechsel manchmal in weniger als zwanzig Minuten auftritt. Viele Arten haben einen auffälligen, metallischen Glanz, der manchmal stark ist irisierend ist, Beispiele gibt viele Laufkäfer (Familie Carabidae). Einige Arten aus der Unterfamilie Rutelinae (Familie Blattspreite Käfer) haben eine reflektierende Körperoberfläche. Oft lässt sich durch die Kombination der Körperform und der Farben zurückverfolgen, zu welcher Gruppe ein Käfer gehört. Feuerkäfer (Pyrochroidae) zum Beispiel haben einen flachen und ziemlich breiten Körper, der bei den meisten Arten orange bis rot gefärbt ist. Bürstenkäfer (Sex Trichius) habe einen Hummel Behaarung mit gelben, schwarz gefleckten Flügeldecken.

Viele Käfer haben eine Farbe, die den Körper gegen das Substrat verschwinden lässt, wie z Klickkäfer die oft eine braune Farbe mit einem kapriziösen Muster haben. Andere Käfer stechen hervor, wie zum Beispiel Blattkäfer, die von giftigen Pflanzen leben. Solche Arten sind auch selbst giftig oder geschmacklos und haben auffällige Farben, um Feinden zu zeigen, dass sie ungenießbar sind. In Ergänzung, Mimikry für Käfer, d.h. sie haben manchmal leuchtende Farben zur Abschreckung, sind aber selbst nicht giftig. Es gibt auch Arten, die andere, gefährliche Tiere imitieren. Es ist bekannt, dass einige Bockkäfer darüber sprechen Wespen ähnlich in Aussehen und Verhalten.

Tasse

Anthia Mannheimic hat stark vergrößerte Kiefer zum Greifen von Beute.
Der Kopf davon Schildkrötenkäfer (Platypria echidna) ist stark gepanzert und mit Stacheln versehen.

Die meisten Sinnesorgane der Käfer befinden sich am Kopf. Mit Ausnahme einiger höhlenbewohnender Arten haben erwachsene Käfer Facettenaugen (facettierte Augen) auf der Vorderseite des Kopfes. Solche Augen bestehen aus kleinen Einzelaugen, die Ommatidien werden genannt. Die Augen der Käfer sind nierenförmig bis rund. Die Augen können entweder ganz flach oder gewölbt sein, im letzteren Fall erscheinen sie perlmuttartig. Käfer haben eine Besonderheit, die zu den Schriftsteller gehören; Dies sind die einzigen Insekten, die Augen sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite des Kopfes tragen. Diese Käfer leben auf dem Wasser und können daher gleichzeitig über und unter Wasser sehen. Käfer haben nie ocelli, dies sind eine Gruppe von meist drei einzelnen Augen auf der Oberseite des Kopfes. Bei vielen anderen Insektengruppen wie z Netzt und der zweiflügelig Ocellen sind sehr häufig. Die Augen von Käfern spielen auf kurze Distanz eine wichtige sensorische Rolle, aber auf weite Distanzen sehen die Augen schlecht. Bei der Nahrungs- oder Partnersuche Antennen oder Fühler verwendet. Die Fühler von Käfern sind mit vielen Sinneszellen bedeckt, die Geruchspartikel einfangen und analysieren. Die Fühler sind bei manchen Arten sehr empfindlich und können den Geruch von Nahrung oder Artgenossen schon aus der Ferne wahrnehmen. Die Fühler werden von den Weibchen verwendet, um geeignete Nahrungsquellen für die Eier zu finden.

Die Fühler von Käfern können sehr unterschiedliche Formen und Größen haben. Es gibt Arten mit langen, fadenförmigen Antennen (Bockkäfer) oder kurze Antennen (Marienkäfer). Es gibt auch Gruppen, die am Ende der Antennen eine Verdickung haben, wie z Aaskäfer. Es kommen auch Formen vor, bei denen die Antenne in einem klaren Schläger endet, wie z Borkenkäfer (Scolytidae). Viele Blattspreite Käfer haben ein Antennenende, das aus einem Lüfter besteht. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Maikäfer (Melolontha melolontha). Die Lamellen am Ende der Antenne vergrößern die Oberfläche der Sinneszellen stark und machen die Antennen empfindlicher. Es werden auch Antennen gefunden, die stark gezahnt oder gefiedert sind, Beispiele sind die Feuerkäfer und einige Bockkäfer wie der Lederkäfer (Prionus coriarius). Fast alle Käfer haben einteilige Fühler, aber einige Käfer haben Fühler, die gebogen sind und einen Scharnierpunkt haben. Beispiele gibt es viele Rüsselkäfer und Verwandte.

Der Oberkiefer von Käfern wird zum Unterkiefer erwähnt. Alle Käfer, einschließlich der Larven, haben Unterkiefer oder zumindest (degenerieren) Reste davon. Bei den pflanzenfressenden Arten wurden die Kiefer zu effizienten Werkzeugen, die große Mengen an Pflanzenmaterial schneiden oder beißen können, das dann zu einer Paste zermahlen wird.

Die Kiefer einiger Raubkäfer sind stark vergrößert und dienen oft dazu, Beute zu greifen und zu halten. Beispiele sind die afrikanisch Raubkäfer aus der Gattung Anthia und der Sandläuferkäfer aus der Gattung Cicindela. Es sind auch Arten mit stark vergrößerten und verzweigten Kiefern bekannt, die an Hirschgeweihe oder andere abnorm geformte Vorsprünge erinnern. Ein gutes Beispiel dafür ist der fliegende Rehe aber auch die Männchen von vielen Mistkäfer habe solche Hörner. In diesen Gruppen werden die Stacheln jedoch nicht dazu verwendet, Beute zu greifen und Feinde zu beißen, sondern dienen der Beeindruckung des weiblichen Geschlechts. Für andere Tiere sind solche Projektionen völlig ungefährlich. Auf beiden Seiten der Backen sind die Oberkieferpalpen Diese dienen dazu, das Essen zu schmecken und in den Kiefern zu manövrieren. Unter den Kiefern sind die Zijn Schamlippen befinden, sind dies immer zwei Sondenpaare auf jeder Seite.

Käfer haben nie Stilette, das sind stechende, nadelförmige Mundwerkzeuge, die in eine Pflanze oder ein Beutetier eingeführt werden und zum Aufsaugen von (Körper-)Säften dienen. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu den Fehler, eine Ordnung von Insekten, von denen viele Vertreter Käfern stark ähneln.

Bruststück

Der Brustkorb trägt die Beine und Flügel, abgebildet ist Cyphogastra javanica, ein schöner Käfer aus tropischen Teilen von Asien.

Der Brustkorb ist der auffälligste Teil vieler Käfer, er trägt alle Beine und Flügel. Der Thorax besteht aus drei Segmenten, das vordere Segment wird als bezeichnet Prothorax genannt und trägt das vordere Beinpaar. Der mittlere Teil ist der Mesothorax und trägt das mittlere Beinpaar und die Flügeldecken. Der hintere Teil ist der metathorax und dieser Teil trägt die Hinterbeine und das Flügelpaar. Der Brustkorb von Käfern ist oft konvex, das liegt daran, dass viele Arten gut fliegen können und große Flugmuskeln haben.

Oben ist der Brustkorb bei Käfern schwerer zu erkennen, unten sieht man ihn deutlich. Das Bruststück stimmt nicht mit der scheinbaren Teilung oben überein. Der Käfer trägt oben einen Kopf, dahinter das Halsschild und schließlich die Flügeldecken. Normalerweise ist auf der Vorderseite der Flügeldecken ein kleines Dreieck an ihrer gegenseitigen Grenze zu sehen. Dieser kleine Teller wird es sein Scutellum oder Schild genannt. Bei vielen Käfern ist es nicht deutlich sichtbar, aber vorhanden. Diese oberen Teile entsprechen nicht Kopf, Brustkorb und Bauch. Unter dem Halsschild befindet sich der erste Teil des Brustkorbs, und der hintere Teil des Brustkorbs befindet sich unter den Flügeln, ebenso wie der gesamte Bauch. In einer Reihe von Gruppen sind der Bauch und ein Teil des Brustkorbs ausgestellt, weil die Flügel kurz sind, ein Beispiel ist die Laufkäfer. Bei anderen Gruppen ist der Bauch so dick, dass die Flügeldecken wie eine Art aussehen Frack vorne oben liegen, wie es bei den Arten der Familie der Fall ist Ölkäfer (Meloidae).

Flügel

Das goldener tor (Cetonia aurata) wegfliegt, kann dieser Käfer mit geschlossenen Flügeldecken fliegen.

Da die Flügeldecken wie eine Art Haube Körper und Heckflügel bedecken, sind sie zum Fliegen nicht mehr geeignet. Dadurch sind Käfer im Flug deutlich weniger agil als andere Insekten wie z Hymenopteren und Libellen. Diese letzteren Gruppen von Insekten können sowohl die Vorder- als auch die Hinterflügel zum Fliegen verwenden. Das zweiflügelig haben nur ein einziges Flügelpaar, aber keine störenden Flügeldecken, wodurch viele Arten viel schneller fliegen als Käfer.

Es gibt auch Käfer, die nicht fliegen können, aber oft noch Flügel haben. Nur wenige Käferarten haben überhaupt keine funktionierenden Flügel mehr. Die Weibchen einiger Arten sind flügellos. Dies ist zum Beispiel bei den Weibchen der Glühwürmchen.[9]

Obwohl die Vorderflügel durch die Verdickung und Verhärtung nicht mehr zum aktiven Fliegen verwendet werden können, können die meisten Käfer noch fliegen. Die Flügeldecken sind seitlich und schräg nach oben gestreckt, damit sie nicht im Weg sind. Das goldene Käfer (Sex Cetionia) haben seitlich eine Aussparung, die die Flügeldecken beim Ausklappen der Heckflügel in Position hält. Dadurch werden die Flügeldecken beim Start nur kurz ausgeklappt. Dies führt wahrscheinlich zu einem aerodynamischeren Modell, das es ihnen ermöglicht, länger und schneller zu fliegen als die meisten anderen Käfer.

Da die anfälligen Hinterflügel bei allen Käfern länger sind als die festen Vorderflügel, müssen sie nach dem Flug besonders gefaltet werden, um sie mit den Flügeldecken zu schützen. Dazu wird ein System sogenannter Flügelvenengelenke vorhanden.

Die Flügel werden nicht direkt durch Muskeln angetrieben, sondern durch die abwechselnde Kontraktion der Muskeln im Brustkorb, die zu einer Auf- und Abwärtsbewegung der Rückenteile führt. Diese Bewegung wirkt durch das Gelenk, an dem die Hinterflügel befestigt sind. Wenn sich die Rückenteile nach oben bewegen, gehen die Flügel nach unten und umgekehrt.

Aufgrund der gehärteten Vorderflügel sind Käfer im Vergleich zu anderen Fluginsekten wie relativ langsame Flieger Schmetterlinge und Bienen. Dies wird durch eine langsame Flügelschlag und ein relativ hohes Gewicht. Der Maikäfer zum Beispiel fliegt mit Geschwindigkeiten von bis zu 8 Meilen pro Stunde, während einige Motten mit Geschwindigkeiten von über 80 Meilen pro Stunde fliegen können. Auch die Anzahl der Flügelschläge pro Sekunde unterscheidet sich zwischen den Käfern und anderen Fluginsekten. Der Maikäferkäfer schlägt etwa 45 bis 50 Mal pro Sekunde mit den Flügeln, während Mücken mehr als 300 Flügelflattern pro Sekunde.[2]

Manche Käfer können gar nicht mehr fliegen, auch wenn die Flügel noch befestigt sind, die Flugmuskulatur ist nicht immer entwickelt. Bei einigen Käfern sind die Panzer sogar entlang der Mittelnaht verwachsen. Dies geschieht in einigen Laufkäfer (Carabidae). Bei der Rosenkäfer (Unterfamilie Cetoninae, Familie Blattspreite Käfer) sind die Vorderflügel verwachsen, die Hinterflügel können aber noch unter den Flügeldecken hervorgezogen werden. Dadurch kann der Käfer mit geschlossenen Flügeldecken fliegen.[8] Bei der Haarflügelkäfer (Ptiliidae) die Hinterflügel sind stark verengt, aber hinten befindet sich eine gefiederte Struktur, die den Käfern das Fliegen ermöglicht.[2]

Beine

Dieses Schildkrötenkäfer wird von Ameisen angegriffen.

Die Beine der Käfer sind an den Enden mit stabilen Haken versehen, die die Tarsus werden genannt. Viele Käfer haben relativ große und kräftige Beine, um sich am Substrat festzuhalten. Käfer, die von Pflanzen leben, müssen sich oft Sorgen machen Ameisen, wie Schildpattkäfer (Sex Cassida) und der Marienkäfer (Familie Coccinellidae). Dank der starken Beine können sich diese fest an einem Blatt anheften, während der gesamte Körper durch die Flügeldecken und die Halsband. Ein weiteres bekanntes Beispiel sind die Mistkäfer, die mit ihren kräftigen Beinen Dungbällchen im Boden vergraben, auf denen sich die Larven entwickeln.

Die Beine von Käfern haben kleine Stacheln, die Spuren, diese spielen oft eine Rolle bei der Paarung. Dadurch kann sich das Männchen während der Paarung besser an ein Weibchen klammern.

Die Beine der verschiedenen Käfer sind der Lebensweise angepasst. Laufkäfer haben lange, stelzenförmige Beine, damit sie schneller laufen können. Die Beine sind oft sehr dünn und tragen große Haken an den Enden der Teer für einen guten Halt. Bei Grabkäfern werden vor allem die Vorderbeine verbreitert, wodurch die Beinfläche vergrößert wird, sodass mehr Boden bewegt werden kann. Die Beine solcher Arten ähneln etwas einer Schaufel. Unter anderem die Aaskäfer und Mistkäfer haben solche Beine, mit denen sie Dung und tote Tiere unter der Erde vergraben. Diese Beine tragen kleine Haken an den Enden. Auch Schwimmkäfer haben verbreiterte Beine, diese sind jedoch länger als die grabenden Arten und erinnern eher an ein Ruder. Die Haare an den Beinen sind oft zahlreich und fächerförmig ausgebreitet, wodurch die Beinoberfläche für ein effizienteres Schwimmen weiter vergrößert wird. Ein Beispiel sind die Spinnende Wasserkäfer (Sex Dytiskus). Bei einigen Wasserkäfern haben Männchen Saugnäpfe unter ihrem Teer, damit sie sich unter Wasser besser an ein Weibchen binden können.[8]

Eine Reihe von Käferarten sind sprungfähig, aber das sind immer recht kleine Arten. Solche Käfer haben einen stark vergrößerten Oberschenkel, in dem der Sprungmechanismus vorhanden ist. Ein Beispiel sind die Flöhe (Sex Psylliodes), die daher auch Flohkäfer genannt werden.

Abdomen

Bei der Laufkäfer, die keine vergrößerten Flügeldecken haben, ist der Bauch sichtbar. Dargestellt ist die drohende Haltung der of stinkender Kurzläufer, die auch in den Niederlanden vorkommt.

Käfer haben wie alle Insekten einen Hinterleib Abdomen bestehend aus mehreren Segmenten. Der Bauch enthält die wichtigsten Organe, wie das Atmungssystem, den Verdauungstrakt und die Genitalien. Bei Käfern unterscheiden sich diese Organe nicht wesentlich von denen anderer Insekten, siehe auch unter der Überschrift innere Anatomie.

Der Hinterleib besteht bei Käfern normalerweise aus acht oder neun Segmenten. An der Unterseite des Körpers wird jedes Segment durch eine Bauchplatte geschützt oder Sternit und oben ist jedes Segment mit einer Rückenplatte versehen oder tergit. Die verschiedenen Platten werden durch eine flexible Haut zusammengehalten, so dass etwas Spiel möglich ist.[8] Diese dehnbare Haut ermöglicht es dem Bauch, das Volumen zu variieren, im Gegensatz zu Brustkorb und Kopf, die stark gepanzert sind. Die Fähigkeit, den Bauch zu erweitern, spielt eine Rolle bei der Atmung, bei der Sauerstoff in den Körper hinein und aus ihm heraus gepumpt wird. Außerdem nutzen viele Käfer die Möglichkeit, den Bauch zu erweitern, um große Mengen an Eiern abzulegen.
Die Larven von Käfern haben oft mehr Körpersegmente, von denen einige oft während der Metamorphose.

Die letzten Segmente des Abdomens tragen sowohl die Ausscheidungs- als auch die Fortpflanzungsorgane. Die Fortpflanzungsorgane von Käfern variieren je nach Art. Die Paarungsorgane der Männchen sind immer mit einer Chitinschicht versehen. Die Männchen haben oft eine komplexe Struktur der Genitalien mit mehreren Stacheln und anderen Fortsätzen. Die Genitalien können als eine Art "Schlüssel“, die genau in die Genitalöffnung eines Weibchens derselben Art passen. Eine Paarung mit einem Exemplar einer anderen Art ist daher praktisch unmöglich. Dadurch sind die Geschlechtsorgane bei jeder Käferart unterschiedlich. Viele verwandte Käferarten sind sich so ähnlich, dass sie nur anhand der Merkmale der Geschlechtsorgane identifiziert werden können.[8] Bei Käfern sind an der Bauchspitze keine langen Ausstülpungen sichtbar. Bei anderen Insekten trägt der Bauch oft sogenannte cercia, die spitz, fadenförmig oder zangenartig sein können. Solche langen Projektionen treten jedoch bei Käfern nie auf.

Unterscheiden Sie sich von anderen Insekten

Geige Käfer (Mormolyce-Phyllodes).

Auf den ersten Blick können Käfer mit mehreren anderen Insektengruppen verwechselt werden. Käfer sind im Detail oft leicht zu unterscheiden, nur Käfer sind von einer Reihe anderer Insekten schwer zu unterscheiden.

Käfer werden oft verwechselt mit Fehler (Unterordnung Heteroptera). Dies ist eine große Gruppe von Insekten, die oft eine runde Körperform haben und deren Hinterflügel wie Käfer verstärkt sind. Bei den echten Wanzen ist jedoch nur ein Teil der Flügel verstärkt und die Spitze ist immer häutig. Der Hauptunterschied besteht darin, dass sich die oberen Vorderflügel bei den Käfern kreuzen, während die Flügel bei den Käfern nebeneinander liegen. Auch das unterscheidet Käfer von den Kakerlaken (Blattodea). Kakerlaken zeichnen sich auch durch ihre sehr langen, drahtigen und beweglichen Antennen und die schnelle Fortbewegung aus.

Unter der großen Gruppe der Laufkäfer (Staphylinidae) sind die Flügeldecken stark reduziert, was sie zu einer Art Ohrwurm gegangen sind. Dem Kurzen Käfer fehlen jedoch die zangenartigen Cerci am Bauch, die Ohrwürmer haben. Eine Reihe von Käfergruppen haben einen so bizarren Körperbau, dass sie einem Käferkäfer überhaupt nicht ähneln. Ein Beispiel sind die Arten aus der Gattung Mormolyce, das beinhaltet die Geige Käfer (Mormolyce-Phyllodes) gehört. Diese Käfer haben Missbildungen an den Flügeldecken, die anderen Käfern fehlen.

Innere Anatomie

Hauptinnere Organe eines Käfers, abgebildet ist der Nashornkäfer.
Legende

Körper Systeme

Verdauungssystem
nervöses System
Respirator
Fortpflanzungsorgane
Hormonsystem
Blutflüssigkeit
Röhren von Malpighic

Organe

8 = Fortpflanzungsorgane
9 = Röhren von Malpighic
10 = Speicheldrüsen
11 = Röhrenförmiges Herz
12 = Luftkanal
13 = Atemloch
14 = Luftkanal

Käfer haben wie andere Insekten keine Lunge, kein echtes Blut und kein zentrales Herz. Der Sauerstoff aus der Atmosphäre wird durch kleine Röhrchen direkt zu den Organen transportiert Luftröhre erwähnt. Die Luftröhren beginnen als kleine ovale Öffnungen zwischen den Bauchsegmenten und die Tubuli verzweigen sich in sehr feine Kanäle im Körper. Die Luft wird durch Muskelkontraktionen in das System hinein und wieder heraus bewegt. Dies ist bei vielen Arten zu sehen, da der Bauch abgeflacht und wieder aufgeblasen wird. Das rechte Bild zeigt einen schematischen Querschnitt eines Käfers mit den Hauptorganen.

Käfer haben eine wässrige Flüssigkeit anstelle von Blut, die durch den Körper getragen wird, aber dieser Flüssigkeitsfluss wird nicht kanalisiert. Die Flüssigkeit fließt frei durch die Körperhöhlen und wird von einem röhrenförmigen Muskel herumgepumpt, der einem primitiven Herzen ähnelt. Das Herz befindet sich im oberen Teil des Bauches und hat mehrere Öffnungen. Das Blut enthält keinen Sauerstoff, sondern ist nur ein Medium, um Nährstoffe zu transportieren und Abfallprodukte zu entfernen. Das Blut von Käfern kann grün, rot, gelb oder farblos sein.[8]

Das Nervensystem ähnelt dem anderer Insekten und besteht aus einem zentralen Strang im ganzen Körper mit mehreren Knoten oder Ganglien. Diese Nervenknoten befinden sich in jedem Segment des Abdomens sowie im Kopf und Thorax. Ursprünglich hatte der Thorax drei Segmente mit jeweils eigenem Nervenknoten, genau wie die Abdomensegmente. Wie die anderen Teile des Thorax sind auch die Nervenknoten verwachsen. Das Thoraxganglion ist größer als alle anderen Ganglien im Körper.[8]

Eine Reihe von Käferarten haben unterschiedliche Strukturen, wie zum Beispiel die Glühwürmchen, die trotz des Namens zu den Käfern gehören. Diese haben leuchtende Organe, die dazu dienen, Angehörige des anderen Geschlechts anzuziehen. Das Bomberkäfer verdanken ihren Namen einer Art Explosionskammer im Unterleib, siehe auch unten Verteidigung.

Käfer haben oft Drüsen, die verschiedene Funktionen haben. Das Blattkäfer haben oft Drüsen, aus denen sie bei Störungen eine schmutzige Substanz freisetzen. Käfer aus der Gattung Stenus Verwenden Sie die Drüsen auf der Rückseite des Körpers, um auf dem Wasser zu schwimmen. Diese Käfer leben in der Nähe des Wassers und versuchen, wenn sie hineinfallen, ans Ufer zurückzukehren. Durch die Absonderung einer wasserabweisenden Substanz werden sie durch die abweisende Wirkung nach vorne geschoben.[2]

Nahrung und Jagd

Sandstegkäfer sind erbitterte Kämpfer, abgebildet ist die Bastard Sandwalker Käfer(Cicindela hybrida).
Video von Mistkäfern, die eine Mistkugel wegrollen, gezeigt ist die Art Sisyphos chaefferi.

Unter den Käfern sind sowohl fleischfressende als auch pflanzenfressende Käfer, wobei die letztere Gruppe die mit Abstand größte Zahl ist. Die Fleischfresser sind in der Regel die schnelleren Arten, pflanzenfressende Käfer sind im Allgemeinen viel langsamer. Viele vegetarische Arten essen giftige Pflanzen und können das Pflanzengift manchmal auch speichern. Feinde erkennen dies an seinem ekelhaften Geschmack, wie bei vielen Blattkäfer. Einige Käfer sind sogar sehr giftig und können zum Tod eines Tieres führen, das einen solchen Käfer frisst. Das Gift solcher Käfer wird manchmal auch von anderen Tieren verwendet, ein Beispiel sind die Pfeilgiftfrösche. Der Verzehr solcher Käfer und anderer giftiger Insekten macht die Pfeilgiftfrösche selbst giftig.

Pflanzenfresser

Die pflanzenfressenden Käfer können einen Darm haben, der mehr als zehnmal so lang ist wie ihre eigene Länge.[Quelle?] Sie sind abhängig von Mikroorganismen um die Zellulose der Zellwände. Deze culturen zijn ondergebracht in speciale organen of in plooien van de darmwand. De micro-organismen kunnen van velerlei aard zijn.

Bij de herbivoren geldt dat de soorten zich lang niet allemaal op dezelfde soort voedsel richten. Zo zijn er soorten die graag stuifmeel of nectar lusten, en andere soorten boren zich liever door hout heen. Dit doen ze vaak ook van plantendelen die de mens gebruikt, bijvoorbeeld als voedsel of bouwmateriaal, zodat mens en kever elkaar soms beconcurreren. Zulke kevers worden dan als schadelijk gekenmerkt, zoals het aspergehaantje. Ook kevers die de planten aantasten in een stadium voor ze voor de mens bruikbaar zijn, en ze zo onbruikbaar maken, krijgen dikwijls het predicaat 'schadelijk'. Zie ook onder het kopje schadelijke kevers.

Kevers die van planten leven hebben zich vrijwel altijd gespecialiseerd in een bepaalde plant en vaak ook een bepaald deel van de plant. Sommige kevers graven gangen in bladeren door van het bladmoes te eten, de hazelnootboorder is een snuitkever die zich ontwikkeld in de vruchten van de hazelaar.

Houteters

Kevers die leven van hout, zoals de boktorren, zijn nog sterker afhankelijk zijn van een vorm van symbiose. Veel houtetende kevers moeten grote hoeveelheden hout eten om aan voldoende voedsel te komen.

Het zijn altijd de larven die hout eten. De volwassen kevers die uit het hout kruipen leven meestal van nectar en stuifmeel en leven slechts kort om zich voort te planten. Dergelijke soorten zijn altijd gespecialiseerd in een bepaalde staat van het hout. Sommige kevers leven alleen van zieke bomen die op sterven na dood zijn, anderen van 'verse' dode bomen en weer anderen van bomen die al enkele jaren dood zijn. Ook de vochtigheidsgraad van een dode boom en zelfs de aantastingsgraad van micro-organismen kan een voorwaarde zijn voor de larve om zich te kunnen ontwikkelen. Voorbeelden zijn de larven van het vliegend hert (Lucanus cervus), die alleen hout eten dat is aangetast door zogenaamde witrotschimmels zoals eikenrot. De vrouwtjes van dergelijke kevers zijn in staat om hout dat geïnfecteerd is van een bepaalde schimmel op te sporen en alleen daarin worden de eieren afgezet. Een aantal soorten boktorren beschikt zelf over efficiënte organen om cellulose af te breken tot voedingsstoffen. Zij verdragen hierdoor een breder spectrum aan houtvariaties.

Carnivoren

Keverlarven van rovende soorten zijn vaak kannibalistisch, deze larve van een geelgerande watertor eet een kleinere soortgenoot.
Aasetende kevers dragen vaak mijten bij zich die de kever gebruiken als taxi. Deze krompootdoodgraver (Nicrophorus vespillo) is er geheel mee bedekt.

De jagende vleesetende kevers, de roofkevers, bijten hun prooi, en sommigen bedekken de wond die hierbij ontstaat direct (gedeeltelijk) met middendarmsap, een scherpe vloeistof die eiwit- en vetverterendeenzymen bevat. Hierdoor wordt het voedsel voorverteerd, en kan de kever het later in vloeibare vorm opnemen in de spijsvertering. Deze methode wordt ook door in het water levende roofkevers toegepast, maar op een enigszins aangepaste wijze. Deze injecteren namelijk het sap direct in de wond van de prooi, omdat wanneer het erop zou worden gespoten, dit direct zou oplossen. Daarna zuigen ze het voorverteerde voedsel op door middel van een buisje naar de binnenkant van de voorkaak. Deze methode wordt overigens niet alleen door kevers die in het water leven toegepast, maar ook door kevers die slakken als prooi hebben. Dit omdat ze anders last zouden hebben van het slijmvocht dat slakken als afweermiddel toepassen.

Vleesetende kevers hebben een korter darmstelsel dan plantenetende ordegenoten, omdat zij minder moeite hebben met de vertering van het voedsel. Planten hebben immers moeilijk verteerbare celwanden, dieren niet. Mestkevers hebben hier wat op gevonden; ze laten runderen de planten voorverteren en leven van de mest.

De meeste rovende kevers eten kleine prooien, zoals lieveheersbeestjes die van bladluizen leven. De larven van loopkevers zijn echter agressief en vallen zelfs kikkers aan.

Aaseters

Lang niet alle vleesetende kevers zijn strikte jagers, veel soorten zijn ook aaseters. Veel roofkevers leven als ze de kans krijgen ook wel van dode dieren. Kevers die alleen maar aas eten hebben vaak een specialisatie binnen het brede scala aan mogelijkheden. Zo wil de ene soort het liefst een vers kadaver als maaltijd, terwijl een andere soort oude verdroogde resten prefereert. Daarnaast zijn er ook kevers die liever beenderen, talg en huidschilfers eten. Een aantal kevers leeft als larve en als volwassen kever van de huiden van dieren, zoals de museumkever (Anthrenus museorum). Door deze variatie vullen kevers elkaar goed aan, en vormen zij de opruimploeg van de natuur van dode dierlijke resten.

Van de typische aaskevers, zoals de doodgravers (geslacht Nicrophorus) is bekend dat ze voornamelijk leven van dode dieren die ze in de grond begraven, waarna ze eieren op het kadaver afzetten. De larven die uit de eieren kruipen doen zich vervolgens tegoed aan het vlees van het begraven lijk. De soort Anthrenus fuscus, die tot de spekkevers behoort (familie Dermestidae), leeft vooral van dode insecten en zet hier ook de eieren op af.

Aaseters hebben vaak gecompliceerde antennes. Deze kevers moeten geurdeeltjes van dode dieren opsporen om zich voort te planten, terwijl deze 'prooien' betrekkelijk zeldzaam zijn.

Andere groepen

Sommige kevers eten uitsluitend paddenstoelen, het zijn vaak zowel de volwassen kevers als de larven die van het vruchtvlees eten. Een dergelijk dieet is bekend van veel soorten kortschildkevers (familie Staphylinidae).[11]

Sommige kevers nemen als ze uit hun pop gekropen zijn helemaal geen voedsel meer op. Dit zijn vaak de grotere soorten, een voorbeeld is de tropische soort Titanus giganteus. Dergelijke soorten hebben al hun reserves als larve bij elkaar gegeten en nemen hooguit vocht op om niet uit te drogen. Ook van mannetjes van het vliegend hert is bekend dat ze alleen vloeistoffen oplikken. De kaken van de mannetjes zijn veel te groot om te eten, maar de vrouwtjes hebben kleinere kaken en zijn wel in staat om voedsel te vermalen.

Er zijn zeer weinig materialen van biologische oorsprong te bedenken die niet door de een of andere keversoort worden gegeten. Er zijn echter geen kevers bekend die bloed zuigen bij gewervelde dieren. Van veel andere insectengroepen is dit gedrag wel bekend, zoals de vlooien, tweevleugeligen, sommige wantsen en de bijtende luizen.

Voortplanting en ontwikkeling

Paring van onbekende roodschildkevers (Lycidae).

Kevers behoren tot de Endopterygota (of Holometabola), dit zijn de insecten die een wormachtig juveniel stadium hebben en verpoppen, waarna ze in één keer transformeren tot een volwassen insect. Bij een andere groep van insecten, de Exopterygota (of Hemimetabola), lijkt het juveniel al op de ouderdieren, maar wordt middels vervellingen steeds groter. Bij beide groepen is het zo dat alleen het volwassen insect vleugels heeft en vanaf dat moment niet meer vervelt.

Kevers zijn altijd eierleggend, de verschillende manieren waarop kevers zich voortplanten lopen sterk uiteen. Bij de meeste soorten lokken de vrouwtjes de mannetjes door middel van feromonen. Dit zijn geurstoffen die erg ver dragen en worden opgepikt door de mannetjes. Dit is de reden dat de antennes van mannetjes vaak groter of langer zijn dan die van de vrouwtjes. De vrouwtjes zitten meestal stil terwijl de mannetjes zwerven. Bij veel keversoorten kunnen mannetjes ook beter vliegen in vergelijking met vrouwtjes. Bij de glimwormen worden lichtsignalen afgegeven door de vrouwtjes. Bij deze groep van kevers zijn de vrouwtjes soms volkomen vleugelloos en hebben die een larveachtig uiterlijk.

Tijdens de paring zitten kevers vaak op elkaar waarbij de achterlijfspunten aan elkaar verbonden zijn. Het mannetje zit altijd bovenop. Bij veel kevers is het verschil tussen mannetjes en vrouwtjes ook te zien aan hun lichaamsgrootte; vrouwtjes zijn vrijwel altijd groter dan mannetjes. Vrouwtjes hebben een groter lichaam nodig omdat ze eitjes produceren.

Ei

Eieren van bladhaantjes uit het geslacht Galerucella zijn voorzien van een zwarte worstjes, dit zijn de uitwerpselen van het moederdier die dienen om de eieren te camoufleren.

De meeste kevers zetten tientallen tot honderden eitjes af, maar er zijn uitzonderingen. Een voorbeeld is de in grotten levende Leptodirus hochenwartii. Deze kever zet slecht enkele eieren af, die relatief groot zijn.

De eitjes van kevers kunnen de meest uiteenlopende vormen hebben, van rond tot langwerpig. De meeste kevers produceren eitjes van enkele millimeters lang, van in water levende kevers is bekend dat de eieren tot 7 millimeter lang kunnen worden. De manier waarop de eitjes worden afgezet verschilt en hieraan zijn sommige kevergroepen zelfs te herkennen. De waterbewonende spinnende waterkevers bijvoorbeeld maken een drijvend eipakketje dat op een blad wordt bevestigd. De eieren ontwikkelen zich op het droge maar als de larven uitkomen kunnen ze direct het water ingaan. De mierenzakkevers produceren vele eitjes die op bloemen worden afgezet. De larven van de mierenzakkevers zijn zeer klein en kruipen massaal op bloemen en klampen zich vast aan bloembezoekende insecten en zo verspreiden ze zich naar de mierennesten waarin ze zich verder ontwikkelen. Ook van andere kevers is bekend dat ze een groot deel van hun leven in een mierennest doorbrengen. Een voorbeeld zijn soorten uit de onderfamilie Pselaphinae (familie kortschildkevers).

Vrijwel alle kevers, behalve de strikt rovende soorten, zetten hun eitjes direct af op het voor de larven geschikte voedsel. Van de grote populierenboktor (Saperda carcharias) is bekend dat de eieren worden afgezet in een door het vrouwtje open geknaagde schors zodat de larven gemakkelijk in het hout kunnen dringen.

Larve

Larve van een Duliticola- soort, behorend tot de roodschildkevers (Lycidae).

Als de larve uit het ei kruipt zijn de ouderdieren bij de meeste vaak al enige tijd overleden. Kevers kennen soms een vorm van broedzorg, zoals ook bekend is van andere insecten als vliesvleugeligen, wantsen en sommige cicaden. Bij de doodgravers uit het geslacht Necrophorus is bekend dat de vrouwtjes hun jongen voeren als ze net uit het ei zijn gekropen. Van veel soorten is ook bekend dat ze de kansen van het nageslacht vergroten door toegang tot voedsel te geven.

Keverlarven hebben net als de volwassen kevers een breed scala aan verschijningsvormen. De meeste keverlarven zijn langwerpig van vorm en hebben duidelijke lichaamssegmenten en een goed van de rest van het lichaam te onderscheiden kop. De kop is vaak sterk gepantserd door een chitineus kopkapsel. Kevers die als larven in de bodem of in een ander substraat leven hebben een made-achtig uiterlijk en hebben korte pootjes. Voorbeelden zijn kevers die in fruit, dierlijk afval of in plantenstengels leven. Veel van dergelijke keverlarven worden gemakkelijk verward met rupsen of wormen. Met name larven die in het hout leven zijn zacht en ongepantserd en lijken sterk op rupsen. Sommige houtbewonende larven hebben zelfs geen poten, zoals bijvoorbeeld larven van de klopkevers. De larven van kevers leven vaak enkele maanden, maar kunnen ook jarenlang over hun ontwikkeling doen. Veel grotere kevers die als larve in het hout leven kunnen meer dan zeven jaar doen over hun larvale ontwikkeling. Dergelijke larven worden ook erg groot en kunnen zo'n tien centimeter lang worden.

Keverlarven die vrijelijk op het land en in het water leven zijn over het algemeen zwaarder bepantserd. Zij hebben daarnaast vaak veel beter ontwikkelde poten, zodat ze snel kunnen rennen of kunnen zwemmen. Keverlarven die in het water leven kunnen soms wel zwemmen, zoals de geelgerande watertorren, maar niet erg snel.

Sommige groepen van kevers zijn bekender door de larve dan het volwassen insect. Een voorbeeld is de ritnaald, dit zijn larven van kniptorren (familie Elateridae). De larve van veel bladsprietkevers wordt engerling genoemd. Deze twee vormen zijn vrijwel het tegenovergestelde van elkaar; een engerling is dik, gekromd en weinig gepantserd. De ritnaald is dun, recht van vorm en heeft een duidelijke bepantsering.

De ontwikkeling van de larve is bij sommige groepen van kevers erg complex. Voorbeelden zijn de oliekevers, die zeer veel eieren afzetten waarvan slechts een zeer klein deel het als larve overleeft. De minuscule larven moeten zich vastklampen aan een solitaire bij, die vervolgens naar het nest vliegt. Hier moet de larve zich op het juiste moment laten vallen om te overleven. De larve eet eerst de eieren van de bij en doet zich vervolgens tegoed aan de door de bij verzamelde honing en nectar die bedoeld was als voedsel voor de bijenlarve. De keverlarve vervelt een aantal keer waarbij de larve in zijn oude larvenhuid overwinterd. De volgende lente komt de larve weer tot leven en vindt de verpopping plaats. Als er ook maar iets fout gaat in het proces, bijvoorbeeld als de oliekeverlarve een nest treft waarin de bij nog geen ei heeft gelegd, dan kan de larve niet tot ontwikkeling komen.

Pop

Pop van een neushoornkever (Oryctes nasicornis), het is een mannetje wat te zien is aan de 'neushoorn'.
Alleen volwassen kevers dragen vleugels, afgebeeld is de tropische schildpadkeverAspidomorpha miliaris.

Kevers hebben altijd een popstadium, waarbij het dier tussen het larve- en het volwassen stadium in zit. De kever wordt in het popstadium omgebouwd van een larve tot de volwassen, relatief zwaar bepantserde kever. Tijdens deze periode is de pop geheel weerloos en verplaatst zich niet. De pop van kevers kan hooguit met het achterlijf wriemelen bij verstoring. Dit in tegenstelling tot sommige andere insecten die als pop kunnen lopen zoals de kameelhalsvliegen.

De pop van de kever is altijd kaal, er wordt geen beschermende cocon gemaakt van spinsel. De pop is ook zelden voorzien van een omhulsel, zoals de poppen van bijvoorbeeld vliegen en vlinders het geval is. Er zijn echter enkele uitzonderingen, zoals de lieveheersbeestjes. De poppen van kevers zijn daarnaast ook meestal vrijliggend en hebben zelden een hechtorgaan waarmee ze aan het substraat zijn gehecht. Er zijn uitzonderingen, zoals lieveheersbeestjes en schildpadtorren. De pop heeft al een op de volwassen kever lijkende lichaamsvorm. Bij kevers die lange antennen of grote kaken ontwikkelen zijn deze in de pop al goed te zien.

Sommige groepen van insecten, zoals vlinders, verpoppen meestal op planten, maar bij de kevers komt dit niet vaak voor. Bekende uitzonderingen zijn veel lieveheersbeestjes, die een druppelvormige pop maken aan de onderzijde van bladeren. De meeste kevers laten zich als larve op de grond vallen en verpoppen op de bodem. Een aantal kevers verpopt onder de strooisellaag en andere soorten graven eerst een tunneltje waarin ze verpoppen. Aan het eind van deze tunnel wordt een klein kamertje gemaakt waarin de kever verpopt, dit wordt de poppenwieg genoemd.

Bij kevers die in water leven treedt het probleem op dat de pop onder water geen zuurstof kan krijgen. Waterkevers zijn ontstaan uit groepen die op het land leefden, maar zich hebben ontwikkeld tot waterbewoner. De larven hebben vaak kieuwen en kunnen onder water ademen. Kevers kunnen als pop geen zuurstof onttrekken aan het water en moeten dus aan land kruipen. De meeste waterkeverlarven, zoals die van de schrijvertjes (familie Gyrinidae) kruipen eerst aan land en verpoppen zich in de modder bij de oever. De rietkevers (geslacht Donacia) kennen een gespecialiseerde vorm van ademhalen. Zowel de larven als de pop van de kever verblijven permanent onder water en zijn steeds verbonden met zuurstofkanaaltjes in waterplanten om te ademen.[12]

Imago

Als de kever uit de pop sluipt breekt het volwassen stadium aan, dit wordt de imago genoemd. De volwassen kever is de eerste tijd nog wit van kleur en pas na enige uren tot dagen krijgt de kever zijn uiteindelijke kleur. De volwassen kever vervelt niet meer en kan dus niet meer groeien. In de meeste soorten kevers worden exemplaren altijd ongeveer even groot, maar van enkele soorten is bekend dat verschillende exemplaren heel anders van lengte en zelfs van vorm kunnen zijn. Voorbeelden vormen de vliegende herten (Lucanidae), waarvan mannetjes soms heel groot worden, tot 9 centimeter en breed vertakte kaken hebben. Kleinere mannetjes zijn niet alleen kleiner van stuk, maar hebben ook beduidend minder vertakte kaken. Dergelijke kleine mannetjes hebben het als larve slechter gehad.

Volwassen kevers van soorten die wat groter worden leven vaak langer dan andere insecten. Bij veel insectensoorten worden de imago's enkele weken tot maanden oud, maar van volwassen kevers is bekend dat ze soms enkele jaren kunnen leven.

Vijanden en verdediging

De kleine wespenbok is een kever maar lijkt wat betreft kleuren en gedrag op een wesp.
Een onbekende soort uit de onderfamilie Hispinae draagt vele stekels op het lichaam ter verdediging.
Een glimworm trekt soortgenoten aan door licht te produceren.

Kevers hebben vele vijanden, van vogels en rovende zoogdieren tot reptielen en amfibieën. Daarnaast zijn er verschillende ongewervelde dieren die op kevers jagen, waaronder spinnen en insecten zoals sluipwespen.

Belangrijke vijanden van kever zijn kikkers, die grote hoeveelheden kevers eten. Van de in Nederland levende kikkers en padden zijn bij alle soorten weleens kevers of keverlarven in de maag aangetroffen.[13] Veel hagedissen leven eveneens deels van insecten als kevers, zoals de zandhagedis (Lacerta agilis), die ook in België en Nederland voorkomt.

Ook van spitsmuizen, een groep van bodembewonende muizen, is bekend dat ze veel kevers en hun larven eten. Insectenetende vogels eten ook vaak kevers, maar sommige kevers zijn giftig voor de jongen van vogels.

Kevers en hun larve worden daarnaast belaagd door andere geleedpotigen, zoals spinnen en schorpioenen. Dergelijke predatoren zijn niet specifiek in hun voedselkeuze en eten ook andere prooidieren. Kevers worden ook door sluipwespen buitgemaakt, deze wespen voorzien de verlamde kever of de larve van een ei en vervolgens eet de larve van de sluipwesp de kever van binnenuit op.

Verdediging

De verdediging kan bij kevers verschillende vormen aannemen. De verschillende vormen van verdediging bestaan uit passieve verdediging en actieve verdediging. Passieve verdediging bestaat uit een onopvallende lichaamskleur en soms is de lichaamsvorm aangepast aan de omgeving, zodat de kever niet opvalt. Sommige groepen kevers hebben een schrikkleur, ze hebben felle kleuren om aan te geven dat ze giftig zijn. Sommige kevers hebben een vorm van mimicry, ze lijken op gevaarlijke dieren terwijl ze zelf niet gevaarlijk zijn. Dit misleidt predatoren zodat ze de kevers met rust laten. Een voorbeeld hiervan is de kleine wespenbok (Clytus arietis), die niet alleen lijkt op een wesp, maar ook het gedrag van wespen nabootst.[14]

Andere vormen van passieve verdediging zijn verschillende lichaamsuitsteeksels, zoals stekels en doorns. Bij de spinnende watertorren is aan de onderzijde een messcherpe, platte doorn aanwezig, die van onderen aanvallende vijanden afweert. Bij de bladhaantjes uit de onderfamilie Hispinae zijn over de gehele bovenzijde van de dekschilden kleine stekeltjes aanwezig. De kever heeft hierdoor iets weg van een egel.[15]

Kevers kennen daarnaast ook verscheidene vormen van actieve verdediging met daaraan verbonden gedrag. De meeste kevers rennen of zwemmen snel weg of laten zich simpelweg vallen en houden zich dood, waarbij de poten en kopaanhangsels worden ingetrokken. Andere soorten zullen snel wegvliegen bij verstoring en weer andere kevers vertonen dreiggedrag of kennen een actieve vorm van verdediging, zoals het afgeven van smerige stoffen als ze worden bedreigd. Sommige kevers kunnen zelfs smerig ruikende klierafscheidingen naar een belager spuiten. Van veel kevers is bekend dat ze een piepend of klikkend geluid maken als ze worden vastgepakt. Dit is bekend van boktorren (familie Cerambycidae), maar ook van kniptorren (familie Elateridae). Kniptorren kennen daarnaast het vermogen om zich in de lucht te werpen door het lichaam snel te latten knikken met behulp van spieren en een scharnierachtige structuur aan het borststuk. Ze kunnen zich zo op de buik draaien als ze op hun rug terecht zijn gekomen.

Chemische verdediging vindt men bij vele families, onder andere de bladhaantjes, lieveheersbeestjes en de oliekevers. Met name de laatste familie is berucht doordat hun afscheiding niet alleen vies ruikt en smaakt, maar tevens blaartrekkend is en kan leiden tot pijnlijke, grote en waterige blaren. Een spectaculaire vorm van actieve verdediging is bekend van de bombardeerkevers, zoals de grote bombardeerkever. Deze kevers hebben een soort explosiekamer in het achterlijf, waarin verschillende stoffen worden vermengd en vervolgens uit het achterlijf worden gespoten. Kevers kunnen deze bijtende vloeistof gericht naar een vijand schieten. De vloeistof heeft bovendien een temperatuur van bijna 100 graden Celsius.

Soorten uit de familie bloemweekschilden (Melyridae) hebben kleine zakachtige structuren aan weerszijden van het achterlijf. Deze worden bij verstoring opgeblazen, zodat de felle kleur tevoorschijn komt en het lichaam groter lijkt.[9]

Grotere kevers hebben vaak ook grote kaken en kunnen beter niet worden gehanteerd, omdat ze kunnen bijten. Geen enkele kever is echter gevaarlijk voor de mens.

Kevers en de mens

Kevers zijn een van de bekendste insectengroepen, doordat ze vaak worden aangetroffen. Met name soorten als lieveheersbeestjes zijn bekend, door hun algemeen voorkomen en fel rode tot gele lichaamskleur. Ook de loopkevers zijn bekend, doordat ze vaak tevoorschijn komen en snel wegrennen als ze worden gestoord.

Schadelijke soorten

Bladrolkevers rollen bladeren van planten op. Afgebeeld is een mannetje van de tropische soort Trachelophorus giraffa in Madagaskar.
Sommige kevers kunnen gebieden deels ontbossen. Afgebeeld zijn dode naaldbomen als gevolg van een infestatie van de letterzetter (Ips typographus).

Kevers zijn met name schadelijk vanwege hun plantenetende levenswijze. Veel soorten leven van levende planten, maar er zijn ook veel groepen kevers die zich als larve voeden met dood hout. Deze soorten zijn berucht om de aantasting van allerlei houten voorwerpen, zoals meubilair, dode bomen en museumstukken. Van een aantal kevers is bekend dat ze schimmels verspreiden van boom tot boom, waardoor die ziek worden en sterven, zoals de grote iepenspintkever (Scolytus scolytus). Sommige kevers kunnen hierdoor een reëel gevaar vormen voor de mens, bijvoorbeeld soorten die dode bomen aantasten of zich tegoed doen aan constructiedelen van gebouwen, zoals draagbalken en funderingen. Als dat niet tijdig wordt ontdekt kan zo'n boom of constructiedeel het begeven door de vele gangen die de keverlarven er in gevreten hebben.

Veel kevers eten niet de gehele plant, maar kunnen de planten wel aantasten. Voorbeelden zijn bladrolkevers als de hazelaarbladrolkever (Apoderus coryli), zulke kevers snijden de bladeren van planten in en rollen deze op, waarna ze een ei in het opgerolde blad afzetten (of de eitjes gelegd onder de opperhuid van het blad). Als bladrollers in grote aantallen voorkomen kunnen ze veel zichtschade aanrichten. Voorbeelden van dergelijke kevers zijn de eikenbladrolkever (Attelabus nitens) en de hazelaarbladrolkever, die beide ook in België en Nederland voorkomen. Sommige kevers zijn niet alleen schadelijk doordat ze bladeren van planten of op sparren de bast aantasten, zoals door de letterzetter, maar ook verspreiden zij ziektes en aandoeningen. Sommige lieveheersbeestjes eten niet alleen plantenschimmels, maar brengen deze ook van de ene naar de andere plant over. Van andere kevers is bekend dat ze gevaarlijke plantenziektes kunnen overbrengen.[10]

Naast bladetende soorten zijn er ook kevers die van de wortels of het zaad van planten leven. Voorbeelden zijn soorten uit de familie zaadkevers (Bruchidae) zoals de bonenkever en de erwtenkever.

Een aantal kevers komt soms massaal tevoorschijn en is gedurende een korte periode in grote aantallen aan te treffen. Dergelijke soorten vormen dan een plaag, een voorbeeld is de coloradokever (Leptinotarsa decemlineata), die van aardappelplanten leeft en grote schade kan aanrichten. In vroeger tijden was in België en Nederland de meikever een ware plaag die in enorme zwermen kon voorkomen en de oogst bedierf door de planten geheel kaal te vreten.[8] Doordat de meikever tegenwoordig betrekkelijk zeldzaam is komen dergelijke plagen heden ten dage niet meer voor.

Sommige kevers worden gezien als voedselconcurrent van de mens, een voorbeeld is de bijenwolf. Dit is een kever die op honingbijen jaagt. Imkers vrezen deze kever vanwege de schade aan de bijenpopulatie en de hiermee gepaard gaande lagere honingproductie. Er zijn ook kevers bekend die in bijennesten leven maar een rol vervullen als opruimer van het nest. Dergelijke kevers zijn juist aan te merken als nuttig.

Er zijn kevers die de voedselvoorraden aantasten, een voorbeeld is de meeltor (Tenebrio molitor), die hier zelfs zijn Nederlandse naam aan te danken heeft. Ook berucht zijn de diefkevers (familie Ptinidae), die onder andere leven van graan.[9] Diefkevers kunnen ook leven van ander organisch materiaal, zoals dierenhuiden. Ook verschillende soorten spekkevers (Dermestidae) hebben een dergelijk dieet, deze kevers komen vaak voor in huizen en andere gebouwen waar ze leven van organisch materiaal.

Beruchte soorten uit de familie spekkevers zijn de tapijtkever (Anthenus verbasci) en de gewone spekkever (Dermestes lardarius), die binnenshuis leven van dierlijke producten, zoals vlees en vis, en daarnaast de pelskever (Attagenus pellio), die eveneens van dierlijke resten leeft, maar ook buitenshuis kan worden aangetroffen.

Nuttige soorten

De larve van het achttienstippelig lieveheersbeestje (Myrrha octodecimguttata) leeft in naaldbossen van bladluizen.

De meeste kevers zijn onschadelijk en spelen een grote rol in het ecosysteem, doordat ze gegeten worden door andere dieren zoals vogels, kleine zoogdieren, reptielen en amfibieën. Voor deze dieren spelen de kevers een belangrijke rol in het dieet.

Sommige kevers worden door hun voedselgewoonten als zeer nuttig beschouwd, zoals bladluisetende soorten lieveheersbeestjes. Dergelijke soorten worden zelfs als biologisch bestrijdingsmiddel ingezet. Minder bekend zijn de poppenrovers uit het geslacht Calosoma. Deze loopkevers leven van andere dieren, en voor een deel bestaat hun menu uit rupsen. De grote poppenrover is een van de weinige dieren die de eikenprocessierups eet. Andere dieren vermijden deze rupsen vanwege hun pijnlijke brandharen. Ook voor mensen kunnen deze rupsen irriterend werken op de huid. De larven van poppenrovers kunnen zo'n 40 rupsen eten voor ze volwassen worden. Een volwassen kever kan tot 400 rupsen per jaar verorberen.[8] De poppenrovers zijn in verschillende werelddelen uitgezet om schadelijke rupsen te bestrijden.

Soorten uit de familie mierkevers (Cleridae) leven voornamelijk van de larven van schorskevers. Een voorbeeld is de (gewone) mierkever (Thanasimus formicarius), die in naaldbossen leeft. Schorskevers zijn schadelijk doordat ze levende naaldbomen aantasten door de schors op te eten. Een andere mierkever, de soort Opilo domesticus, komt weleens voor in huizen en eet hier andere insecten. Voornamelijk houtetende kevers worden gegeten, waardoor deze kever als nuttig kan worden gezien. Ook andere mierkevers die van houtetende boktorren en hun larven leven worden graag gezien. Een voorbeeld is de huismierenkever (Tillus elongatus).

Taxonomie en indeling

Deze soort uit het geslacht Chrysina heeft een opvallende lichaamskleur waarbij het lijkt of het lichaam met een goudlaagje is bedekt.

De schattingen van het aantal keversoorten variëren naargelang van de auteur: van "veel meer dan 300.000 beschreven soorten"[16] tot 500.000 soorten (peildatum 1987)[17], wat overeenkomt met 40% van alle insectensoorten. Men weet dat er nog veel soorten níet beschreven zijn. Het bracht evolutiebioloogHaldane tot de uitspraak dat God een buitensporige voorliefde voor kevers moet hebben gehad.[18]

Kevers worden net als andere dieren verdeeld in verschillende groepen op basis van hun uiterlijke kenmerken. Bij veel diersoorten blijken de uiterlijke kenmerken niet altijd overeen te komen met hun genetische verwantschap, maar bij kevers zijn de uiterlijke kenmerken vaak specifiek voor een bepaalde groep. Kevers worden verdeeld in vier hoofdgroepen; de onderorden. De grootste en bekendste groep is de Polyphaga, veruit de meeste kevers behoren tot deze groep. Omdat er zoveel soorten zijn bevat de taxonomie van kevers, om het overzicht te behouden, vrij veel tussenlagen (zoals onderorde, superfamilie, onderfamilie, sectie en ondergeslacht) naast de gebruikelijke indeling in orde, familie, en geslacht.

Onderorden van kevers

Onderstaand zijn alleen de hogere groepen van kevers weergegeven. Zie voor een uitgebreid overzicht tot op familieniveau het artikel taxonomie van de kevers.

Literatuur

  • Thieme's Kevergids, K.W. Harde en F. Severa, Vertaling en bewerking door J. Huisenga, Thieme, Zutphen, 1982, ISBN 90-03-97585 X (beschrijft kevers uit Midden-Europa)

Externe links

Bronvermelding

Zoek kever op in het WikiWoordenboek.