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Elsbeth Boor

Elsbeth Boor (bussum, 12. Juli1952Amsterdam, 27. November2007) war ein NiederländischAnwalt und Kämpferin für Frauenrechte in den Niederlanden. Bekannt wurde sie durch die Klage, die sie im Namen der Clara Wichmann Institut (CLWI) eingereicht gegen die Reformierte politische Partei (SGP), die keine Frauen als Mitglieder aufnahm.

Boor wuchs in Bussum in einer offenen konfessionellen Familie auf. Ihre Eltern hatten beide einen streng christlichen Hintergrund. Sie studierte Pädagogik, aber brach das College ab, als sie mit 21 schwanger wurde. Sie hatte dann neben ihrem Sohn noch eine weitere Tochter. Sie heiratete und verließ ihren Mann, der tropischer Arzt war 1976 zu Kenia. Bohrer eingedreht 1979 kehrte zurück, ließ sich scheiden und begann ein Jurastudium. Sie war von 1986 Anwalt. Bohrer stand viel Inzest-Opfer und stellte fest, dass solche Fälle oft aus Mangel an Beweisen abgewiesen wurden.

Von 1991 arbeitete an der Katholische Universität Nijmegen im Frauenrechtsstudium. Im 1997 Sie wurde Policy Officer am CLWI, wo sie an der Stiftung Trial Process Fund Clara Wichmann und mit Familienrecht und Sexuelle Gewalt gegen Frauen. Boor war die treibende Kraft hinter einer Klage des Trial Process Fund gegen die SGP, weil Frauen dieser Partei nicht beitreten durften. Auf 7. September2005 Das Gericht in Den Haag stellte fest, dass die staatliche Subventionierung des SWP im Widerspruch zu den UN-Frauenkonvention, und dass die Förderung daher eingestellt werden sollte.

Nach dem Zuschuss zum CLWI 2004 wurde eingestellt, Boor verlor ihren Job. Sie wurde darauf trainiert, Vermittler und wollte eine Praxis auf dem Niederländische Antillen. Im September 2007 stellte sich jedoch heraus, dass sie Bauchspeicheldrüsenkrebs und starb innerhalb von drei Monaten im Alter von 55 Jahren.

Auf 5. Dezember, eine Woche nach ihrem Tod, wurde das Urteil des Haager Gerichts zur staatlichen Subventionierung der SGP Staatskanzlei zerstört. In einem anderen Verfahren bestätigte der Gerichtshof in Den Haag, dass der niederländische Staat rechtswidrig gehandelt hat, indem er gegen die Diskriminierung von Frauen durch den SGP unterlassen hat.[1]

2005 wurde Elsbeth Boor gemeinsam mit der Stiftung Testprozessfonds Clara Wichmann dermann Harriet Gefrierring.[2]