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Elske Schotanus
Elske Schotanus
Elske Schotanus, Foto Niels Westra 2015
Allgemeine Information
Pseudonym(e)Elske Hindriks
Geboren27. September 1957
GeburtsortTerband
Arbeit
aktive Jahre2000 - heute
GenreProsa
Berühmte WerkeIn Kopfasche in Almenak (2013)
Herausgeberafûk
Webseite
Portal  Portalsymbol  Literatur

Elske Schotanus (1957) ist ein niederländischer Schriftsteller und Künstler, dessen literarisches Werk im Friesisch erscheint. Sie schreibt auch Buchbesprechungen für das Magazin Die Moanne/Trotwaer, die auch im Internetmagazin veröffentlicht werden GO-GOL.

Hintergrund

Elske Schotanus wurde geboren in Terband, ein Dorf in der Nähe Heerenveenwo sie aufgewachsen ist. Zehn Jahre lang war sie Mitarbeiterin der Mitarbeiterbeteiligung und Mitbestimmung bei verschiedenen Institutionen der psychische Gesundheitsfürsorge. Die dabei gewonnenen Erfahrungen spielen in ihrem Roman eine Rolle Skrik (2007). Schotanus ist seit 1994 als Künstler tätig.

Schotanus als Schriftsteller

Schotanus begann erst in einem späteren Alter zu schreiben. Sie engagierte sich beim Internetmagazin Schachtelarbeit, deren Redaktion sie mehrere Jahre angehörte und in der ihre ersten Geschichten, Kolumnen und Rezensionen erschienen. Sie wurde auch Kolumnistin und Prosakritikerin für Die Moanne/Trotwaerfür die sie immer noch schreibt.

Für ihre Geschichte 'De poppe' erhielt Schotanus von der Jury des Rely Jorritsmapriis 2002 einen Incentive-Preis, den sie ablehnte. Sie protestierte damit, dass die Anreizpreise ohne Vorankündigung eingeführt wurden, was ihrer Ansicht nach gegen die bisherige Regel verstieß, dass Teilnehmer, die nicht „echte“ Rely Jorritsmapris erhielten, anonym blieben.

Nach dem Ableben von Schachtelarbeit 2003 trat Schotanus in die Redaktion des damals neu gegründeten Internetmagazins ein Farsky. Sie trat jedoch nach einigen Monaten zurück, als eine Kolumne von ihr den Mitherausgeber kritisierte Abe de Vries wurde abgelehnt.

Schotanus debütierte 2004 in Buchform mit der Sammlung von Kurzgeschichten Es griisstienen wurd. Die hier enthaltenen Geschichten unterscheiden sich stark im Charakter: Manche neigen zur Science-Fiction, andere sind realistisch oder im Gegenteil mysteriös und surreal. In einer Rezension zu diesem Buch Eric Hoekstra dass er „Die Verzerrung der Welt als Mittel zur Darstellung von Gefühlen der Entfremdung und Entpersönlichung“ als charakteristisches Element der Erzählungen von Schotanus. Er hat sie auch genannt "schön konzentriert und spannend geschrieben". Jabik Veenbaas war in der Leeuwarder Courant glaubt, dass das Potenzial von Schotanus hauptsächlich in "die evokativen, surrealen Geschichten, die die dunklen und verängstigten Tiefen der menschlichen Seele effektiv aufrütteln". Die Kollektion wurde 2005 für den . nominiert Fedde Schurerpriis.

Zusammen mit dem Dichter Arjan Hutu Schotanus hat eine Reihe von Kolumnen für die Radiosendung geschrieben Vollumfänglich von Omrop Friesland, die 2005 ausgestrahlt wurde.

Schotanus' Roman erschien 2007 Skrik, über eine Frau mit dem (nicht zufällig gewählten) Namen Jeder, die nach a Psychose wird in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert. In diesem Buch gelingt es Schotanus, das Leben der Hauptfigur greifbar zu machen und gibt auch überzeugende Kritik an der Funktionsweise der psychiatrischen Versorgung im Umgang mit (chronisch) psychiatrischen Patienten.

Der Durchbruch zu einem breiteren Publikum gelang 2013 mit In Kopfasche in Almenak, vom Autor bezeichnet als Fraktion. Sie schrieb unter dem Pseudonym Elske Hindriks, die auch als Figur im Buch auftaucht, über die Missgeschicke ihrer Eltern und Großeltern, insbesondere ihrer Mutter Sjoerdtsje, die gegen Ende ihres Lebens immer vergesslicher wird. Gleichzeitig zeichnet Elske Hindriks ein Bild der untergegangenen Welt der Binnenschifffahrt. In Kopfasche in Almenak ist als buntes Mosaik aus kurzen Textfragmenten aufgebaut. Der Beirat der Gysbert Japicxpriis sagte über dieses Buch: "Kriege der falschen Romantik oder Nostalgie, der Roman zeigt soziale Veränderungen, springt durch die Zeit, wobei die Gegenwart immer stärker im Bilde ist."

Andere literarische Aktivitäten

Zusammen mit Schwielen Hettinga Schotanus gründete 2002 die Cepher . Stiftung op, die sich für die Förderung der (friesischen) Literatur, Literatur und des Journalismus einsetzt. Eines der Projekte dieser Stiftung ist das Internetmagazin GO-GOL, das auch Schotanus' Kolumnen für Die Moanne/Trotwaer veröffentlicht werden.

Bücher

  • 2004: Es griistienen Wort (Kurzgeschichtensammlung)
  • 2007: Skrik (Roman)
  • 2013: In Kopfasche in Almenak (Roman, unter dem Namen Elske Hendriks)

Preise

  • 2002: Förderpreis des Rely Jorritsmafonds für die Geschichte 'De poppe' (abgelehnt)
  • 2005: Nominierung für die Fedde Schurerpriis vor dem Es griisstienen wurd
  • 2015: auf der Shortlist der Gysbert Japicxpriis vor dem In Kopfasche in Almenak

Externe Links