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Elspeetsche Heide | ||
| Naturschutzgebiet | ||
| Ort | ||
| Ort | Gelderland | |
| Koordinaten | 52° 19′ N, 5° 48′ E | |
| Nächster Standort | Elspeet | |
| Detailkarte | ||
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| Natura 2000 Gebiet Veluwe, zu dem die Elspeetsche Heide gehört Heide | ||
| Fotos | ||
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Die Elspeetsche Heide (östlicher Teil) im Jahr 2016 | ||
Das Elspeetsche Heide ist ein Naturschutzgebiet von 768 Hektar nördlich von Elspeet in dem Gelderland Gemeinde Nunspeet.
Zusammen mit den etwas kleineren Westeindsche Heide ist diese zusammenhängende Heide ein Teil der Art 2000-Bereich der Veluwe. Das Gebiet gehört der Gemeinde Nunspeet. Das Gebiet wird von N310, die Straße von Elspeet nach Norden Nunspeet.
Ursprünglich war dies ein Waldgebiet. Nachdem die Bäume gefällt wurden, nutzten die Bauern von Elspeet und Umgebung das Gebiet über Jahrhunderte für die Schafzucht. Durch diese Beweidung entstand eine ausgedehnte Heidelandschaft, die sich bis zum Zweiter Weltkrieg diente der Gülleproduktion. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging der Düngerbedarf zurück und Heideflächen wurden aufgeforstet. Die Elspeetsche Heide bestand jedoch weiter und erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg ein militärisches Ziel. Das Verteidigungsministerium nutzte das Gelände als Truppenübungsplatz, auf dem eine kilometerlange Panzerbahn für die Ausbildung von Panzern der Kavallerie. 1995 wurde das Areal als Truppenübungsplatz von der Verteidigung veräußert. Das Gebiet wird wieder von Schafherden beweidet.
Flughafen- und Pflugfurchen
In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden (nie realisierte) Pläne für den Bau von Flugplätzen auf der Heide gemacht. Während des Zweiten Weltkriegs begannen die deutschen Besatzer mit dem Bau einer Landebahn, die jedoch aufgrund des Einsatzes tiefer Furchen mit einem Pflug durch Bauern und Widerstandskämpfer nie in Betrieb genommen wurde.
Höhepunkte
Im östlichen Teil des Gebiets – über eine Meile südwestlich von vier Wälder - eine Nachbildung eines Grabhügels. Die Nachbildung zeigt einen halb aufgeschnittenen Grabhügel aus dem Neusteinzeit und zeigt, welche Spuren gefunden wurden. Auf der Südseite des östlichen Teils des Areals wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Laufplattform im Jahr 2005 ein Denkmal gesetzt. Im westlichen Teil des Areals befindet sich der etwa 41 Meter hohe Liesberg ein markanter Punkt in der Landschaft.

Nachbildung eines Grabhügels in der Elspeetschen Heide

Denkmal zum 25-jährigen Jubiläum der Laufplattform LAW (1980-2005)

Blick vom Liesberg
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| Quellen |

