WikiDer > Emil Louis De Winde
Emilius (Emiel) Louis De Winde (Merchtem, 18. Dezember1914 - Grimbergen, 4. April1987) war der 56. Abt der Kloster Grimbergen.
Nach seinem geisteswissenschaftlichen Studium in Dendermonde (H. Jungfrau-College) er erhielt am 12. Oktober1933 die weißen Gewänder aus den Händen des Abtes Hopfenbrauer und erhielt den klösterlichen Namen Emilius.
Zwei Jahre später legte Emilius seine Gelübde ab. Angesichts der schwierigen Zeit kurz vor dem Zweiten Weltkrieg war er Priester ordiniert in Tournai am 23. September1939. 1942, am 20. Februar, wurde er Kantor und am 1. April desselben Jahres der neu gewählte Prälat ernannt Augustine Cantinjaeu, ihn zu neu vor der Abtei.
Diese letzte Position sollte er bis zu seiner Wahl zum Abt 1957 innehaben. Als junger Priester machte sich Emilius durch häufige Predigten, Exerzitien für Schwestern nützlich und organisierte in Zusammenarbeit mit der Tongerlo Norbertine Van Clé sogenannte Messen.
In Grimbergen war De Winde auch viele Jahre Dirigent des örtlichen Chores St. Cecilia. In den 1950er Jahren ergriff Emilius die Initiative, ein jährliches Treffen in der Abteikirche zu organisieren Weihnachtskrippe nach dem Vorbild bestehender malerischer Bauernhöfe, Mühlen, Torhäuser oder anderer Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Grimbergen zu errichten.
1950 wurde Emilius Anfängermeister und verantwortlich für die Ausbildung. Er hatte auch ein großes Herz für Kranke und so reiste De Winde jährlich als geistlicher Vater mit vielen und vor allem kranken Kindern. Lourdes. Über viele Jahre war er auch der inspirierende Leiter der lokalen Eucharistischer Kreuzzug und er hielt oft Vorträge auf der Grundlage von selbst erstellten Diamontagen und Filmen.
Abt
Im Herbst 1957, Abt Hroznata van Heesch, nach 11 Jahren Abtei, als Prälat der Abtei zurückgetreten und am 27. Dezember desselben Jahres wurde Emilius De Winde zum 56. Abt von Grimbergen gewählt. Der damalige Rektor-magnificus der Leuvener Alma Mater, Honoré Van Waeyenbergh, der mit dem neuen Abt verwandt war, wurde eingeladen, den Segen des Abtes am . zu leiten 17. Februar1958.
Abt De Winde kümmerte sich sehr um die Abtei und die abhängige Gemeinde in Südafrika wo er mehrmals hinging, um die Mitbrüder dort zu ermutigen. 1963, teilweise unter seinem Impuls, die Phoenix Court gebaut und gleichzeitig die Pläne zur Gründung des ersten öffentliche Sternwarte Mira.
Am 1. September 1982, kurz nach dem Generalkapitel, trat er nach 25 Jahren als Leiter der Norbertinerabtei Grimbergen zurück. Am 10. Oktober 1985 feierte er sein goldenes Berufsjubiläum und starb nach langer Krankheit in der Abtei am 4. April1987 im Alter von 72 Jahren. In Anwesenheit des Generalabts Marcel van de Ven und vielen anderen Mitbrüdern und Freunden wurde Abt Emilius De Winde am 9. April 1987 auf dem Klosterhof beigesetzt.
Emilius De Winde war der Bruder von Eduard De Winde, der ebenfalls Norbertiner in Grimbergen war.