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Emund von Schweden | ||
| ? - 1060 | ||
| König von Schweden | ||
| Zeitspanne | 1050 - 1060 | |
| Vorgänger | Anund Jacob | |
| Nachfolger | Stenkil Ragnvaldsson | |
| Vater | Olof (II) Skotkonung | |
| Mutter | Edla | |
| Dynastie | Haus Munsö | |
Emundo, Spitzname "der Alte" (Schwedisch: das Spiel) und "der Böse" (Schwedisch: zuschlagen) (ca. 1000 - 1060) war ab ca. 1052 bis 1060 König von Schweden.
Emund war ein Königssohn Olof II von Schweden und seine Konkubine Edla. Sie soll die Tochter eines Wendischen Häuptlings sein, der Olof nach einem Überfall mitgenommen hatte. Laut der Heimskringla In seiner Jugend wuchs Emund bei der Familie seiner Mutter auf und vernachlässigte in dieser Zeit seinen christlichen Glauben. Er würde auch einige Zeit in der Kiewer Russland gedient haben. Nach dem Tod seines Stiefbruders Anund Jacob von Schweden (ca. 1052) wurde er König von Schweden. Da er zu dieser Zeit bereits ein Mann mittleren Alters war, wurde er "der Alte" genannt.
ChronistAdam von Bremen beschrieb Emund als einen bösen Menschen (daher der Spitzname "der Böse"). Grund dafür war die Kirchenpolitik von Emund, der sich nicht allein darauf verlassen wollte Erzdiözese Bremen. Emund förderte den Einfluss von Priestern aus England und Russland. Er ernannte den englischen Missionar Osmundus zum Bischof (Åsmund) von Skara (Stadt).
In dem Vastagotalagen (das westgotische Gesetz) wird er als schwieriger Mann bezeichnet, wenn er ein festes Ziel vor Augen hatte. Er war es auch, der zusammen mit Sven II von Dänemark markierte die Grenze zwischen Dänemark und Schweden.
Emund war der letzte König der Haus Munsö (von der Gattung Ynglinge), weil sein einziger Sohn Anund vor ihm starb. Er nahm an einer gescheiterten Expedition gegen Kvenland (vermutlich Westküste Finnlands) teil, wo er getötet oder von der lokalen Bevölkerung vergiftet wurde.
Vermutlich war Emund mindestens zweimal verheiratet. Seine letzte Frau würde Astrid Njalsdotter die Witwe von . sein jarl Ragnvald Ulfsson. Sie ist höchstwahrscheinlich auch die Mutter von Ragnvalds Sohn Schweden stenkil der eine Tochter von Emund heiratete und Emund als König nachfolgte.
Externe Links
- Hervarar-Saga ok Heisreks, Guðni Jónssons und Bjarni Vilhjálmssons Ausgabe bei «Norrøne Tekster og Kvad».
- das Saga von Hervor und Heithrek, im Geschichten und Balladen der fernen Vergangenheit, übersetzt aus dem Nordischen (Isländisch und Färöisch), von N. Kershaw, Cambridge bei der University Press, 1921.
- genealogie-mittelalter.de
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